,,Was sie an dir hassen, ist das, was ihnen fehlt." ~Leandro
Mein Schädel hatte bis gerade eben den ganzen Tag gebrummt und ich hatte mir in der Nacht die Seele aus dem Leib gekotzt, so musste sich also ein richtiger Kater anfühlen und trotz das dieser Tag bis jetzt so ekelhaft war, war mein Körper so betäubt vom Alkohol das ich gar nicht mehr die Energie hatte über das Geschehene nachzudenken und das war so beängstigend wie erleichternd zugleich.
Cleo blickte mich kurz mitleidig an als sie sah wie elendig ich in dem schlabber Hoddie und der Jogginghose aussah, wobei sie wahrscheinlich dachte das dies einer heulenden Nacht zu verschulden war. Dennoch half mir mein Äußeres bei meinem Vorhaben an Leandro ran zu kommen.
,,Ich muss ihn sehen." Überrascht schoss Cleos Blick hoch und ich konnte nicht genau sagen was sie gerade dachte. Die Kerzen verströmten einen beruhigenden Duft, wären wir draußen auf der Terrasse im dunklen wie vereinbart zu Abend aßen.
,,Warum?" fragte sie nach einem kurzen Moment der Stille ,,Ich akzeptiere es wenn du es vorziehst ihn nicht mit dem Tod zu bestrafen, dennoch muss ich es schaffen irgendwie damit ein letztes Mal abzuschließen, mit ihm abzuschließen." heuchelte ich.
Nachdenklich trank Cleo einen Schluck aus ihrem Weinglas und nickte schließlich was mich überraschte, den ich hätte erwartet das sie versuchen würde mich von dieser Idee abzubringen, weshalb es noch mehr schmerzte sie zu belügen.
,,Ich möchte dir das nicht verbieten, aber wenn dann müsste es heute Abend sein, den er wird in der Nacht weg gebracht."
Nervös rutschte ich auf meinem Stuhl herum, da ich gehofft hatte mich noch eine Nacht darauf vorbereiten zu können, dennoch nickte ich und es herschte eine nachdenkliche Stimmung, während wir aufaßen.
,,Ich sage jemanden bescheid das er dich in zwei Stunden abholen soll." ich nickte und wir begannen abzuräumen und kurze Zeit später verabschiedete sich Cleo mit einer Umarmung und mir lief eine Gänsehaut über den Rücken als sie sagte bis später.
Angespannt schloss ich die Tür hinter ihr und lief ins Schlafzimmer, während ich überlegte was ich anziehen sollte.
Dieses Arschloch sollte mich nicht so fertig sehen wie ich momentan aussah. Ich zog schließlich einen hübschen langärmeligen beschen Pullover raus und eine schwarze schicke breitere Jeans. Unruhig duschte ich schnell und begann meine Locken zu stylen, während mein Blick immer wieder auf die Uhr fiel welche neben weiterem Schmuck in dem hübschen Kästchen lag.
Als ich schließlich angezogen und meine Haare frisiert waren, begann ich damit die Spuren der letzten Nacht zu vertuschen und legte zuletzt zusammen mit der goldenen zierlichen Uhr den Schmuck an.
Als ich nur noch fünf Minuten hatte überprüfte ich ein letztes mal ob das Messer in meiner Hochsteckfrisur gut versteckt war, für welche ich fast eine Stunde gebraucht hatte.
Durch den Schutz um die Klinge konnte es mich nicht schneiden und dadurch das es winzig war perfekt versteckt, zufem konnte ich es so am schnellsten znd unaufgäligsten hervor ziehen im Gegenstaz beim BH oder meinen Schuhen, was ich auch tausendmal gepbt hatte.
Ich atmete ein letztes mal tief durch, bevor ich aus der Haustür trat, abschloss und durchs Treppenhaus nach unten vor die Tür ging.
Punkt genau um 21 Uhr fuhr ein dunkler SUV vor und ein Mann mit braunen Haaren und Drei Tage Bart saß hinter dem Steuer. Alles in mir sträubte sich dagegen in dieses Auto zu steigen, doch ich ignorierte diese Angst und stieg hinten ein.
Es roch angenehm nach neuem Leder in dem Auto und Jazz Musik lief im Hintergrund. Der Mann nickte mir zu und ich sagte kurz angebunden Hallo, bevor er los fuhr.
Die Ruhe half mir mich auf mein Vorhaben zu konzentrieren, während wir in Richtung Dunkelheit fuhren.
Als die ersten Wälder die Straße umrandeten wurde mir übel und ich begann jeden Baum zu hassen. Es dauerte eine Ewigkeit bis wir schließlich die Auffahrt hoch fuhren und doch wünschte ich mir es hätte noch länger gedauert.
Als ich wieder diese Villa sah drängte alles in mir darauf weg zu rennen, doch ich unterdrückte diesen Instinkt krampfhaft, während der Kies unter den Reifen knirschte und die schwarzen Tore geräuschlos zur Seite glitten.
Der Mann hielt den Wagen vor der Tür und ich stieg aus. In dem Versuch Selbstbewusst auszusehen lief ich mit festen schnellen schritten durch die kalte Nacht auf die breite Tür zu, an welcher ich so oft verzweifelt gerüttelt hatte und so pft wieder hinein geschliffen wurde.
Diesmal lies sie sich widerstandslos öffnen und schien mich zu verhöhnen als mich dieses Haus, dieses Leben schon wieder umschlang.
Nur einzelne Lichter waren erzündet worden und im Eingangsbereich stand ein Mann welcher mich bat ohm zu folgen. Wir liefen den bekannten Weg die Treppe hoch zur Küche und Esszimmer, wo Cleo mich bei unserer ersten Begegnung zu Tode erschreckt hatte und uch beinahe ertrunken wäre.
Am Esstisch saßen zahlreich Menschen welcher in einer entspannten, vertrauten aber ernsten Atmosphäre zusammen aßen.
Kurz herrschte Stille als ich eintrat, bis Cleo sich erhob und auf mich zu lief. Sie nahm mich kurz in den Arm, bevor sie mir die verschiedenen Menschen vorstellte dessen Namen ich gleich wieder vergaß.
,,Ich kann warten wenn ihr noch nicht fertig mit essen sein." sagte ich zu Cleo als sie schließlich fertig mit dem vorstellen war.
,,Alles gut wir sind spät nicht du." antwortete Cleo ,,Ich möchte noch kurz allein sein, also passt das." erwiederte ich und sie nickte verstehend.
,,In 20 Minuten treffen wir uns hier wenn das für dich passt." ich nickte und lief aus dem Raum mit zu vielen Menschen raus zurück in den Flur.
Wie selbstgesteurt zog es mich durch dieses schreckliche Haus und tausend Erinnerungen prasselten auf mich ein als ich am Pool, den Spa Bereich und Leandros emaligen Büro vorbei kam.
Meine Hände strichen über diese perfekten Wände welche mich in meiner persönlichen Hölle gefangen gehalten hatten.
Schwer schluckend stand ich vor der letzten Tür und öffnete sie, unverändert perfekt sah Leandros Schlafzimmer aus, als wäre nie erwas vorgefallen.
Genau drei Sekunden hielt ich es darin aus bevor jch zurück in den Flur in Richtung Küche lief um endlich diesen Alptraum zu beenden.
DU LIEST GERADE
Cosa Nostra 2
Aksi,,Ich werde dich nicht entführen. Du wirst mich suchen. Und du wirst mich finden. Weil ich das will." L ,,Wer dich brechen will, soll daran zerbrechen." A Dies ist die Fortsetzung von Cosa Nostra. Es macht Sinn zuerst den ersten Band zu lesen. Viel...
