Früher gab es alles auf der Welt. Es gab so viele unterschiedliche Tierarten, so viele anders aussehende Pflanzen und Blumen und es gab Millionen von uns. Doch wir waren die Zerstörung. Wir waren der Krieg, der Tod, die Vernichtung, denn so waren wir nun einmal.
In den Büchern steht geschrieben, dass es vor Millionen von Jahren noch keinen von uns gab. Auf der Erde lebten nur die Tiere und Pflanzen, sie lebten im Einklang miteinander, dann kam es zur Evolution und wir entstanden.
In einem anderen Buch steht geschrieben, dass ein Gott die Welt erschuf. Er erschuf sie in sieben Tagen und er ist der Schöpfer von allem, auch von uns. Unsere Aufgabe war es die Tiere und die Pflanzen zu beschützen, doch wir waren nicht ihr Schutzschild, wir waren ihr Tod.
Alles begann, als Adam und Eva aus dem Garten Eden, dem Paradies, flohen. Denn ihre Gier wurde zu ihrem Verhängnis, ihre einzige Regel war es, nicht die Äpfel eines Baumes zu essen.
Egal wie viele Jahre vergingen, die Gier blieb. Sie verschlang unsere gute Seite und machte uns zu ihren Sklaven. Unsere Gier verwandelte sich zwar mit der Zeit in ihrer Art und doch verschwand sie nie komplett aus unseren Gedanken. Zuerst war es nur die Gier nach Essen und nach dem Überleben, später nach Macht und Geld.
Wir verloren die eigentliche Aufgabe aus dem Auge und alles drehte sich nur noch um darum.
In den Büchern fängt der Untergang mit dem ersten großen Krieg an, er war der erste Schritt zu der totalen Zerstörung unseres Planeten. Wäre es doch nur bei diesem einen Krieg geblieben, dann wären wir heute nicht hier.
Dann gäbe es all das Schöne auf der Erde noch.
Aber auch nach dem ersten Weltkrieg verschwand die Gier nicht und ein zweiter Krieg folgte schon kurz darauf. Dieser war noch schlimmer als der Erste. Es gab noch mehr Tote und Verletzte. Städte wurden zum Teil vollständig ausgelöscht.
Danach folgte der Frieden, aber der Schein trügte. Die Menschen wollten alles besser machen und versagten ein letztes Mal. Dieser Krieg wurde längst nicht mehr Weltkrieg genannt, sondern wurde unter dem Namen "Das letzte Gericht" bekannt. Dieser Name spielte wieder auf das Buch an, in dem Gott die Welt erschuf.
Heutzutage wissen wir nicht mehr, was in diesem Buch genau geschrieben steht. Wir wissen insgesamt fast nichts mehr von dem, was vor dem letzten Gericht geschah. Doch eins wissen wir, wir sind die letzten Überbleibsel der Menschheit und wir sind die Hoffnung und die Zukunft der Welt.
Wir hatten das Ziel erreicht, wir leben im Paradies und wir werden seine Regeln in Zukunft befolgen. Ich, Cyana, werde seine Regeln befolgen.Wie findet ihr den Prolog? Seit ihr gespannt wie es weiter geht?
~Liv
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Paradise
Science FictionWie sieht das Paradies aus? Ich kann es euch sagen. Im Paradies gibt es genau fünf Regeln. Brichts du eine davon, dann verschwindest du aus unseren Reihen. Diese Regeln machen das Paradies aus. Sie machen es perfekt. Kein Ort der Welt ist so wie uns...