10. Erster Schritt

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Guten Morgen und schon geht es weiter mit einem neuem Kapitel. Ich möchte mich bei allen bedanken, die gestern mit mir zusammen den Leseabend verfolgt haben. Nun möchte ich euch auch nicht weiter aufhalten, sondern werde euch nun ins neue Kapitel entlassen. Viel Spaß, goldenspruche

10. ERSTER SCHRITT

Hermine und Ginny arbeiten bereits zwei Stunden an ihren Hausaufgaben, als Ginny die Feder mit Schwung auf den Tisch legt und somit Hermine zum Aufsehen zwingt. „Sag Hermine was ist da jetzt los?" Hermine sieht sich um und legt schnell einen Muffilato über sie beide, Ginny sieht sie fragend an. „Ich habe uns vor neugierigen Zuhörern, wie deinem Bruder geschützt. Schau mal rechts an mir vorbei, dann siehst du ihn stehen." Ginny kommt der Aufforderung nach und entdeckt ihren Bruder, erschrocken reißt sie ihre Augen auf. „Der Folgt dir wirklich überall mit hin." Hermine nickt bevor sie die gesamte Geschichte bezüglich Professor Snape und dem Trank erzählt. Ginny hört ihr aufmerksam zu und ihre Augen werden immer größer Hermine endet mit dem Satz: „Aber du darfst dies niemanden sagen, verstanden? Niemanden! Sonst muss ich dich mit einem Zauber belegen." Jetzt reißt Ginny ihre Augen noch weiter auf und japst nach Luft. „Also erstmal Wahnsinns Geschichte. Aber ein Zauber ernsthaft, gut ich würde den auf mich legen, da ich doch recht oft über solche Dinge spreche. Also wenn du einen Zauber hast, dann leg ihn über mich. So würde ich mich sicher fühlen und du bist auch in Sicherheit." Hermine schaut Ginny an und nickt langsam, sie zieht ihren Zauberstab und richtet ihn auf Ginny. Murmelt dann „de secreto Hermine und Professor Snape", ein leichter silberner Strahl kommt aus diesem und hüllt Ginny ein. Kurz danach legt sie sich wie ein Netz auf Ginny ab und verblasst dann. Das Einzige was man sieht ist eine einzelne Strähne, die leicht silbrig schimmert, aber mehr auch nicht. Ginny ist wahnsinnig stolz auf ihre beste Freundin und fällt ihr um den Hals. Bis zum Abendessen verbringen sie gemeinsam Zeit und genießen die letzten Sonnenstrahlen im Oktober am Schwarzen See. Nach dem Abendessen verabschiedet sich Hermine und verschwindet Richtung Kerker. Den roten Haarschopf entdeckt sie wieder im Augenwinkel und schüttelt nur den Kopf.

Am Büro angekommen klopft sie und stößt ohne auf ein Herein zu warten die Türe auf. Severus schaut erschrocken auf, doch als er Hermine erblickt werden seine Gesichtszüge freundlich. „Miss Granger. Schön, dass sie hierher gefunden haben, aber denken sie nicht, dass es sich gehört auf ein Herein zu warten?" Hermine sieht ihn trotzig an. „Ja Professor so würde es sich gehören, doch Ron war hinter mir, sie müssten bitte kurz laut werden, damit er sich verzieht." Hermine sieht ihren Professor bittend an und dieser zieht seine linke Augenbraue hoch. „Wenn sie meinen Miss Granger. Denken sie er verschwindet dann?" flüstert er und als sie den Kopf schüttelt wandert auch seine zweite Braue nach oben, dann zuckt er mit den Schultern und konzentriert sich auf einen Punkt hinter ihr, bevor er zischend sagt. „Miss Granger was fällt ihnen ein, einfach ohne eine Aufforderung abwartend in mein Büro zustürmen, sie hatten wenigstens noch den Anstand zu klopfen, doch dies kann ich nun nicht berücksichtigen, das bringt ihnen 30 Punkte Abzug für Gryffindor und 1 Monat Nachsitzen bei mir ein." Er grinst hinterlistig, während Hermine die Augen aufreißt und leise protestiert. „So war das nicht gemeint 30 Punkte ernsthaft? Aber das mit dem Nachsitzen ist schlau. Ich danke ihnen Professor, können wir nun anfangen." Severus ist erstaunt wie erwachsen sie doch bereits auftritt mit ihren 13 Jahren. „Miss Granger sie sollten nur eben überprüfen, ob ihr werter Freund sich vom Acker gemacht hat und dann können wir anfangen." Hermine nickt und geht hinaus auf den Flur, dort schaut sie sich um und öffnet kurz ihre Karte, dort ist Ron nicht mehr im Kerker zu sehen und so geht sie zurück ins Büro. Der Professor ist in der Zwischenzeit in sein Labor gegangen und wartet auf sie.

Hermine verschließt die Türe und läuft ihm nach, nachdem die Tür des Labors auch geschlossen ist, dreht sich Severus zu ihr um. „Nun Miss Granger ich würde sagen sie nehmen sich ein Brett, wiegen die Florfliegen und scheiden diese, während ich das Wasser aufsetze." Hermine nickt, bindet sich die Haare hoch, zieht den Umhang aus und krempelt die Ärmel hoch. Dann geht sie zur Arbeitsplatte und holt sich die Utensilien und Florfliegen. Sie misst diese ab und fängt an sie zu schneiden. Hermine und Severus arbeiten still neben einander. Hermine bemerkt, dass er auch noch an einem anderen Trank arbeitet, traut sich allerdings nicht zu fragen, ob sie zusehen kann. Schnell sind die Florfliegen geschnitten und das Wasser am Kochen. Hermine geht zum Kessel hinüber und Severus folgt ihr, sie gibt langsam die Fliegen ins Wasser und verringert die Temperatur auf 50 Grad. Severus der dies genau beobachtet hat, nimmt einen Rührlöffel und rührt 3mal im Uhrzeiger um. Dann schaut er auf die Uhr. „Miss Granger wir haben um 21:00 Uhr angefangen, das bedeutet, dass wir in 3 Tagen genau um 21:00 Uhr weiterbrauen müssen." Hermine nickt verstehend und fängt an ihren Arbeitsplatz aufzuräumen. Severus begibt sich wieder zu seinem Trank.

Nach einer Weile stellt sich Hermine zu ihm und schaut in den Kessel, schnell findet sie heraus welcher Trank gebraut wird und doch ist sie über die Mengenangaben etwas verwirrt. Severus bemerkt die junge Hexe und wartet nur auf ihre Fragen, doch zu seiner Überraschung bleibt sie stumm.

Er holt sie mit einer sanften Stimme aus ihren Gedanken....

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Das war das 10.Kapitel. Ich hoffe euch hat es gefallen, über eine Review egal ob mit Kritik oder einer Idee würde ich mich freuen.

Infos in "Rezepte und Ideen"

Liebe Grüße und bleibt alle gesund.
goldenspruche

Eine Bitte und deren FolgenWo Geschichten leben. Entdecke jetzt