66. Zuhause

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Noch als kurze Ansage, die Black-Schwester kommt kurz zur Sprache, wird aber nicht zu Wort oder Tat kommen. Nun aber genug von mir, ich wünsche viel Spaß beim lesen. Lasst mir gerne eine Rückmeldung da.

66. ZUHAUSE

Nach einer knappen Stunde schreckt Hermine hoch und sieht sich orientierungslos um. Jedoch hat sie sich so schnell aufgesetzt, dass ihr Kreislauf Probleme macht. Somit stöhnt sie auf und lässt sich zurück auf das Kissen sinken. Dort schließt sie nochmal die Augen, bis sie die Präsenz von Severus bemerkt. Klar ihr erwachen ist nicht unbemerkt geblieben. Vorsichtig öffnet Hermine ihre Augen und sieht in ein besorgtes Gesicht, welches Hermine ein Lächeln auf die Lippen zaubert. Doch dieses Lächeln verschwindet sehr schnell wieder und macht einem gequälten Ausdruck Platz. Hermine will nicht, dass Sever es mitbekommt und dreht ihren Kopf zur Seite, nur um dort einen blonden Haarschopf zu erkennen. Haben sie also den Trank an Draco getestet. Doch weiter nachdenken kann sie nicht, denn Severus zwingt sie, ihm ins Gesicht zu sehen. In seinen Augen spiegelt sich eine tiefe Besorgnis und als er schließlich die Aufmerksamkeit von Hermine hat, fragt er sie. "Hermine, wie geht's dir? Was ist los?" Die angesprochene muss einen Moment überlegen, ehe sie antwortet. "Mir geht's so weit gut Severus. Mir ist nur eben eingefallen, wer hier war und mich daran erinnert, dass mich ein Fluch getroffenen hat. Severus ich habe Gedächtnislücken, was ist alles passiert?" Hermine sieht, dass Severus schwer schluckt und will ihm gerade sage, dass er ihr nicht antworten brauch, doch da hört sie eine Stimme hinter sich. Schnell dreht sie sich um, was ihrem Kreislauf nicht guttut, und blickt in sturmgraue Augen, die nicht Draco gehören, was sie nach einem kurzen Blick neben sich feststellt. "Miss Granger, nachdem sie diesen Raum verlassen haben, habe ich Severus und dieser Draco unter den Fluch gestellt. Severus hat nichts gespürt, doch Draco ist in sich zusammengesackt. Nachdem wir festgestellt haben, dass es Draco so weit gut geht, hat sich Severus auf die Suche nach ihnen gemacht. Sie und Severus kamen jedoch nicht wieder und dann haben wir eine sehr laute Stimme gehört. Ich bin hoch und habe noch gesehen, wie Severus meiner Frau ihren Zauberstarb abgenommen hat und dann auf Sie, Miss Granger, zugeeilt. Narzissa hat sie mit dem Fluch belegt. Jetzt liegt sie stumm und gefesselt in der Eingangshalle. Hier unten haben wir dann, ihnen und Draco jeweils den richtigen Trank gegeben und haben unsere Beobachtungen dokumentiert. Sie haben knapp eine Stunde geschlafen. Hermine hört dem Malfoyoberhaupt gespannt zu und lässt die Informationen erstmal sacken. "Vielen Dank Mister Malfoy. Fürs erste habe ich keine Fragen. Jedoch würde ich mir nur zu gerne Ihre und die Beobachtungen von Severus ansehen." Severus nickt leicht und reicht Hermine seine Beobachtungen. Gerade, als Mister Malfoy ihr seine Aufzeichnungen geben will, hört sie eine stöhnen auf ihrer rechten Seite, schnell dreht sie den Kopf und beobachtet, wie Draco erwacht.  

Dracos Kopf brummt und er hört die Stimme seines Vaters. Er möchte die Augen öffnen und sich aufsetzen. Doch ein Schmerz zieht durch seine Glieder, sodass er aufstöhnt. Dann spürt er eine Hand auf seiner Schulter, die ihn wieder in ein Kissen drückt, und hört leise Worte. "Bleib liegen, der Schmerz sollte gleich vergehen. Vertrau mir Draco. Komm öffne deine Augen und sieh mich an." Die Stimme strahlt so viel Ruhe aus, wie er es nur von Hermine kennt, mit vertrauen darauf, dass diese Stimme die Wahrheit sagt, öffnet er seine Augen. Sofort blickt er in zwei haselnussbraune Augen, die ihm strahlend entgegenblicken. Als er sich dann kurze Zeit später vorsichtig und langsam aufrichtet, fällt ihm auf, dass der Schmerz wirklich verschwunden ist. Am liebsten wäre er Hermine um den Hals gefallen, doch diese sitzt bereits an einem Tisch und scheint irgendetwas zu studieren. Somit blickt sich Draco im Raum um. Schnell stellt er fest, dass er sich noch immer im Labor befindet. Er versucht sich auf bestimmte Punkte zu fixieren, doch noch will es ihm nicht so richtig gelingen. Auch die Stimme von Severus hört er nur verzerrt. Ebenso die von Hermine und seinem Vater. Draco beschließt sich einfach noch einen Moment auszuruhen und den monotonen Stimmen zu lauschen. Schneller als er gedacht hat, versinkt er in der Traumwelt. 

Eine Bitte und deren FolgenWo Geschichten leben. Entdecke jetzt