Hallo meine Lieben,
wow! Das ist das 100ste Kapitel dieser Geschichte und nein, es ist kein Aprilscherz, auch wenn das Datum darauf schließen könnte. Ich kann nicht in Worte fassen, wie überwältigend sich das anfühlt und doch ist es etwas, was ich noch nicht ganz begriffen kann. Mein "Baby" hat die 100 Kapitel voll und ich sitze hier und schreibe diese Zeilen mit einem Grinsen im Gesicht. Niemals habe ich gedacht, dass ich meine Geschichten mal öffentlich mache und jeder diese lesen kann, und nun sitze ich hier und kann es nicht glauben. Diese Geschichte hat schon viele verrückte Wege eingeschlagen und das von ganz alleine. Eigentlich wollte ich auch das nachfolgende nicht so ausführen und doch wurde es mir plötzlich wichtig. Ich weiß nicht, wie viel noch kommen wird, einzig, dass sie definitiv zu Ende geführt wird. Ich weiß ganz genau, wie der Schluss aussehen soll und dieser hat mich auch dazu inspiriert diese Geschichte zu schreiben.
Ich danke allen, die noch immer an meiner Seite sind und mit mir mit fiebern, wie die Geschichte weitergeht. Danke für alle eure lieben Kommentare, Empfehlungen und Nachrichten. Sie motivieren einen immer wieder weiterzumachen und an sich zu glauben. Danke das es euch gibt.
Ich wünsche euch allen ganz viel Spaß mit diesem Kapitel
100. DÜSTERE PLÄNE
Sie verstummen, als es zaghaft an der Tür klopft. Alarmiert blickt er zu seinem Freund und geht mit einem mulmigen Gefühl zur Tür. Noch währenddessen versucht er eine gedankliche Verbindung zu Hermine aufzubauen und gerade, als er an der Tür angekommen ist, merkt er, dass die Barriere fällt und sie ihn reinlässt. "Hermine hör mir jetzt genau zu. Du musst verschwinden und das am besten, bevor die Tür aufgeht. Igor ist hier. Er ist ein Todesser und wir hatten in der Vergangenheit unsere Differenzen. Wenn er dich hier sieht, könnte es ungemütlich für dich und mich werden." "Severus, jetzt mach dir nicht so viele Gedanken und lass mich rein. Igor wird mich nicht sehen, aber ich habe es im Turm einfach nicht mehr ausgehalten. Außerdem habe ich eine Bitte und bin eben schon ein paar Slytherin begegnet." "Hermine das ist wahnsinnig. Eine Bitte, erinnere dich, eine Bitte von dir hat uns so nah zueinander gebracht, bist du sicher, dass du das jetzt machen willst. Und was soll das überhaupt sein, hat das keine Zeit bis später?" "Severus, ich weiß was war und dennoch kann ich es nicht verschieben." "Na dann mach dich mal auf was gefasst, wenn ich jetzt die Tür öffne." Auf Severus Gesicht legt sich ein gemeingefährliches Grinsen und mit Schwung zieht er die Tür auf, nur um sich mit einer Leere konfrontiert zu sehen, mit der er jetzt nicht gerechnet hat. Wild fängt er an zu fluchen: "Wer auch immer es wagt mich zu stören, soll verflucht sein. Sei froh, dass ich besseres zu tun habe. Ein weiteres Mal kommst du mir nicht davon!" Er ist aus der Tür getreten und will sich gerade wieder umdrehen, als er einen Lufthauch spürt, der aber so schnell wie er gekommen ist, wieder verschwunden war. Ihm ist bewusst, dass dies Hermine gewesen ist, aber dennoch schüttelt er über ihre Sturheit den Kopf. Er betritt wieder seine Wohnung und schlägt die Tür in ihre Angeln. Dann geht er mit einem sauren Gesichtsausdruck auf Lucius und Igor zu und murmelt: "Immer wieder diese nervigen Schüler." Ehe er sich hinsetzt und einen großen Schluck aus seinem Glas nimmt.
Hermine hat ein Grinsen im Gesicht, als sie Severus fluchen hört und an ihm vorbei huscht. Neugierig beobachtet sie den Schulleiter von Durmstrang, der noch furchteinflößender aussieht als Severus und Lucius. Das soll was heißen, schließlich hat sie beide bereits in ihren Todesserumhängen und Masken gesehen. Ihr Blick wandert weiter zu den Büchern, so wie eigentlich immer, wenn sie hier ist. Schnell hat sie eines gefunden, was sie noch nicht kennt. Wie ferngesteuert geht sie auf das Regal zu und bemerkt erst kurz davor, dass es ungünstig wäre, wenn sie nun danach greifen würde. Immerhin ist sie unsichtbar und das Buch würde dann einfach in der Luft schweben. Die Aufmerksamkeit aller hier im Raum anwesenden wäre ihr gewiss. Mist! Kann sie nur denken und blickt sich etwas unruhig um. Den drei Männern kann sie im Augenblick nicht zuhören, da ihre Gedanken zu aufgewühlt sind und diese sich anschweigen. Schließlich entdeckt sie die Tür zum Labor, die komischerweise weit offensteht. Etwas, was Severus eigentlich zu vermeiden weiß. Bei diesem Anblick kommt ihr der Grund für ihren eigentlichen Besuch wieder in den Sinn, weshalb sie leise in Richtung des Labors schleicht, um Severus zu "bestehlen". Wobei, sie wird ihm hinterher davon berichten, doch per Gedankenübertragen hält sie es nicht für angebracht. Schnell schlüpft sie durch die Tür ins Labor und bleibt unmittelbar stehen. Über einer kleinen Flamme brodelt etwas in einem Kessel, doch der Geruch ist Hermine gänzlich unbekannt. Neugierig geht sie darauf zu und blickt auf die Notizen. Doch aus diesen wird sie nicht schlau, denn es ist nur eine Auflistung der unterschiedlichsten Kräuter ohne jegliche Mengenangaben. In Gedanken verflucht sich Hermine selbst, da sie ihr Buch im Gemeinschaftsraum gelassen hat. sonst hätte sie es nun kopieren können und dann heute Nachmittag etwas darüber grübeln können. So aber muss sich es sich merken. Enttäuscht schüttelt sie den Kopf und geht weiter zur Vorratskammer. Dort sieht sie sich einmal um, je mittlerweile kennt sie diese auswendig und weiß, wo die alltäglichen Sachen stehen, doch was sie sucht, ist nicht nur das Alltägliche. Sie braucht Sonnenblumen, wobei sie dafür wahrscheinlich besser auf den Ländereien aufgehoben ist, dann braucht sie Schmetterlinge, die sie einst mit Severus gefangen hat. Dann braucht sie noch 2 Schrumpelfeigen, etwas Gänseleber und Blutegelsaft. Zielsicher greift sie nach den Zutaten, nachdem sie diese entdeckt hat. Als sie schließlich alles hat, außer die Sonnenblumen, überlegt sie, wie sie ungesehen aus den Räumen von Severus und auf die Ländereien kommt. Das Schloss scheint ihren Wunsch gespürt zu haben, denn hinter ihr erscheint eine Tür, durch die Hermine schnell schreitet. Verblüfft blickt sie sich um, als sie am Rand des Verbotenen Waldes rauskommt, und zwar an einer Stelle, die von Schloss nicht einsehbar ist. Leise bedankt sie sich beim Schloss, ehe sie sich auf die Suche nach den Sonnenblumen macht. Zwei bis drei sollten es schon sein.
Während sie ihren Blick schweifen lässt, fällt ihr ein, dass sie Severus vielleicht mitteilen sollte, dass sie nicht mehr bei ihm in den Räumen ist und sie ihn später noch einmal sprechen möchte. Am besten nach dem Mittagessen, welches in etwa einer halben Stunde beginnt. Während sie die Verbindung öffnet, entdeckt sie ein Sonnenblumenfeld und pflückt sich drei Stück. Sollten es zu viele sein, könnte sie sich diese auch auf ihren Nachttisch stellen.
Lucius sitzt mit seiner Frau in einem der vielen Salons und bespricht mit ihr, wann er dem Turnier einen Besuch abstatten will, und erzählt ihr, dass gerade in diesem Moment die Schüler der anderen beiden Schulen ankommen. Ebenso erzählt er seiner Frau, dass sie Draco auf keinen Fall darauf drängen soll, dass er teilnimmt. Denn dies wird ihm nicht möglich sein und zudem wird es gefährlich, so gefährlich, dass er auch mit seinem Leben bezahlen könnte. Narzissa zieht zischend die Luft ein und zuckt zusammen, als das Feuer im Kamin auflodert und Severus wenige Sekunden später bei den beiden im Salon steht. Ohne viele Worte, verabschiedet Lucius sich von seiner Frau und folgt seinem Freund durch den Kamin. Es trifft sich gut, denn er wollte eh noch mit diesem reden, immerhin hat Abraxas ihn nach dem Frühstück abgefangen. Doch als er aus dem Kamin tritt, hat er große Mühe seine nichtssagende Maske aufzubehalten, denn dort auf dem Sessel sitzt Igor, mit dem er hier nicht gerechnet hatte. Schnell greift er nach einem der Gläser, die auf dem Tisch stehen und lässt sich in den anderen Sessel fallen, nimmt einen großen Schluck und blickt Severus dann auffordernd an. Dieser ergreift schließlich, nach einem Moment des Schweigens, das Wort: "Also Igor, du wolltest sowohl mit Lucius als auch mit mir reden, nun sind wir beide hier, also erzähl, was bedrückt dich." Lucius hat schwer mit sich zu kämpfen, um nicht zu schmunzeln. Immerhin sind die Worte seines Freundes sehr sarkastisch, doch als er zu Igor blickt, erkennt er, dass es ihm genau so geht.
Dieser schüttelt sich kurz, ehe er zu sprechen beginnt: "Severus, lass doch deinen Sarkasmus einmal aus dem Spiel. Ich beginne ja schon. Nun ich bin seit gestern Abend in England. Warum? Nun Lucius, dein Vater hat sich herausgenommen mich einen Tag früher zu sich zu rufen und hat mir eine Aufgabe geben. Ich soll Draco und auch dich, Severus, im Auge behalten, denn er hat Angst, dass du den Jungen verweichlichst. Ganz ehrlich ich versteh nicht, wie er auf diese Idee kommt, aber weiter. Er hat in Hogwarts jemanden eingeschleust, der versuchen wird, Potter mit ins Turnier aufzunehmen, damit sich die beiden endlich begegnen und der Dunkle Lord auferstehen kann. Ich weiß nicht genau wen und doch habe ich eine Vermutung, die mir absolut nicht schmeckt. Zudem habe ich leider auch den Beweis dafür, dass ich recht hatte. Ich fand es ein wenig unwirklich, dass sich Moody heute verspätet hat, und so bin ich ihm gefolgt, als wir alle die Halle verlassen konnten. Er ist in einer Nische verschwunden und da habe ich es dann gesehen. Dieses zucken der Zunge kenne ich nur von einer Person, zudem war sein Haar kurzzeitig das echte." Hier unterbricht ihn Severus: "Vielsafttrank, aber von wem ist die Rede? Und was soll die Behauptung, dass ich den Jungen verweichliche? Lucius, dein Vater hat echt nicht mehr alle Tränke im Schrank!" Nach dieser Unterbrechung spricht Igor unbeirrt weiter: "Wenn du mich ausreden lassen würdest. Ich rede von Crouch. Also dem jungen. Wie der aus Askaban kam ist mir zwar ein Rätsel, aber wenn selbst Bella wieder draußen ist, ist das nicht so ungewöhnlich wie anfangs von mir gedacht. Wir sollten ihn ihm Auge behalten. Lucius, warum sagst du nichts dazu." Jetzt war er dran und was nun kommt, schmeckt ihm nicht wirklich und doch muss er da jetzt durch: "Also zum einen wollte ich dich ausreden lassen und zum anderen passt deine Erzählung zu dem, was mir Abraxas vor wenigen Stunden erzählt hat. er hat mich abgefangen und mir erzählt, dass er etwas Großes plant und mit der Rückkehr des Dunklen Lords zu tun hat. Zudem hat er davon gesprochen, die wichtigste Person heute auf ihren Platz zu stellen. Ich gehe davon aus, dass er Crouch gemeint hat. Dieser soll nämlich dafür sorgen, dass Potter als Champion ausgesucht wird. Zudem hat er mir gedroht, dass sich Draco eines Malfoy würdig verhalten soll und er eine Person im Schloss hat, die ihm sofort Auskunft geben soll. Ich denke langsam, dass er dich gemeint hat und Crouch zu wenig vertraut, um es diesem aufzutragen. Severus verweichlicht meinen Sohn nicht, er ist nur eben anders als Abraxas und ich. Etwas, was mich stolz macht. Aber egal, wir sollten überlegen, was wir gegen Crouch machen."
Die drei fallen in ein Schweigen, dass von einem zarten Klopfen unterbrochen wird. Lucius Kopf ruckt sofort zu Severus, denn er weiß, dass dies nur Hermine sein kann. Die Show, die sein Freund dann abzieht, hat eine gewissen Dramatik und doch merkt er, dass Severus nun viel angespannter ist als noch während den Erzählungen. Doch plötzlich fällt diese Abspannung ab und Severus nickt ihm beruhigend zu. Ganz genau kann sich Lucius nicht erklären, was es damit auf sich hat und doch vertraut er seinem Freund und nickt ihm ebenfalls beruhigend zu. Erst dann beginnt Severus zu sprechen: "Ich hätte vielleicht eine Idee und ihr könnt mir glauben, ich hasse mich selbst dafür. Ich werde mir die Karte besorgend und Crouch im Augen behalten und auch auf Potter ein Auge werfen. Dieser Junge ist sowieso eine wandelnde Katastrophe und vielleicht schaffe ich ihm so viel Angst einzujagen, dass er sich nicht mehr alleine aus dem Turm traut. Ich werde ihm Nachsitzen aufbrummen bis zum geht nicht mehr. Einzig Dumbledore könnte ein Problem werden. Dieser vertraut Moody blind und wird nicht merken, dass es eben nicht der Echte ist. Wäre bei ihm ja nichts neues und doch ärgert es mich, dass ich diese Aufgabe wieder einmal übernehmen muss. Ihr beide wisst, wie sehr ich Potter hasse. Er erinnert mich..." und plötzlich stoppt Severus und verlässt den Raum.
Igor blickt Lucius groß an, mit solch einem Gefühlsausbruch von Severus hat er nun nicht gerechnet und weiß auch nicht, wie er damit umgehen soll. Für ihn war Severus immer ein starker, doch alleine in den letzten Minuten muss Igor feststellen, dass dies nicht der Wahrheit entspricht. Leise flüstert er zu Lucius: "Es hängt ihm echt noch nach? Das alles, was mal war?" Auf das Nicken von Lucius, zieht er zischend die Luft ein und blickt kurz besorgt zu Severus, ehe er sich wieder zu Lucius umdreht: "Von welcher Karte ist die Rede?" und genau bei dieser verspannt sich Lucius und sucht hilfesuchend zu Severus, der wie versteinert an einem der Fenster steht und keinen Mucks von sich gibt. "Igor, das......"
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Das war das 100.Kapitel. Ich hoffe euch hat es gefallen, über eine Review, egal ob mit Kritik oder einer Idee, würde ich mich freuen.
Meint ihr, Severus und Lucius werden Igor einweihen, um welche Karte es sich handelt?
goldenspruche
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Eine Bitte und deren Folgen
FanfictionHermine hat ein Problem und benötigt dringend Hilfe, wird sie diese erhalten? Was ist, wenn aus Freunden plötzlich Feinde werden und man sich mit den Schlagen gut versteht? Wenn Dumbledore dann noch eine verrückte Idee hat, im späteren Verlauf, welc...
