22. Offenbarung

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WARNUNG

In diesem Kapitel werde ich die Übergriffe, von Ron an Hermine, offenlegen. Es ist zwar nichts detailliert beschrieben, dennoch sollte man dieses Kapitel nicht lesen, falls man sich schwertut, gewaltsame Übergriffe zu lesen. Demnach bitte ich meine Leser, für die dieses Kapitel nicht geeignet ist nicht weiter zu lesen. Als kleine Entschädigung, wird direkt ein weiteres Kapitel kommen, bei dem alles wieder seinen normalen Gang geht. Allen die sich nun hier verabschieden wünsche ich viel Spaß beim Kapitel 23, allen ändern wünsche ich den Spaß beim Lesen diesem. Vielleicht liest man sich hinterher nochmal.
goldenspruche

22. OFFENBARUNG

Als der Professor ihr die Tür öffnet, ist sein Gesicht wutverzerrt, doch in dem Moment, als er sie erkennt, ändert sein Blick in besorgt. Hermine fühlt sich geschmeichelt und huscht schnell in das Büro als Severus zur Seite tritt. Sie hört wie er die Tür verschließt und auf sie zugeht. Hermine dreht sich zu ihm um. "Guten Abend Professor, ich hoffe ich störe sie nicht, doch ich benötige jemanden der mir zuhört, wenn nicht heute, dann irgendwann die Tage." Severus blickt in zwei leicht verzweifelte Augen und gibt sich einen Ruck, auch wenn er eigentlich einen ruhigen Abend haben wollte. Er geht an ihr vorbei Richtung seiner Privaträume und bedeutet Hermine ihm zu folgen, diese atmet erleichtert auf und folgt ihm in sein Wohnzimmer. Dort reicht er ihr etwas zu trinken und holt auch bereits eine Kleinlichkeit zu Essen. Dann lässt er sich gegenüber von Hermine nieder, die mal wieder einen seiner beiden Sessel beansprucht, und sieht sie auffordernd an.

"Professor, sie wissen bestimmt nicht, über was ich sprechen möchte, doch es wird mir schwerfalle. Daher bitte ich sie mich nicht zu unterbrechen, denn ich weiß nicht, wie oft ich das erzählen kann." Allein bei ihrem Vorspann hat Hermine Tränen in den Augen und Severus war gewillt, ihr zu sagen, dass sie es lassen soll. Doch dann setzt sich Hermine entschlossen auf, wischt die Tränen weg, trinkt nochmal einen Schluck von dem Tee und beginnt langsam und leise an zu sprechen. "Es geht um das was mir Ron angetan hat. Es ist ja nicht so, dass ich ihn nicht gerne hatte. Doch seine Aktionen haben mich das Fürchten gelernt. Keiner würde mich verstehen, wenn ich ihm etwas darüber erzählen würde. Sie werden sich jetzt sicher fragen, warum ausgerechnet heute, dass Thema anschneide, doch ich habe mit Ginny gesprochen und diese wollte wissen was mit ihm ist. Ich habe sie angelogen und mir geschworen ihnen zu mindestens dies zu erzählen und zwar die Wahrheit und nichts mehr als die Wahrheit. Ich hoffe sie verstehen meine Bitte mich aussprechen zu lassen. Sie nicken, dann sollte ich vielleicht mal anfangen, man fällt mir das schwer." Hermine rauft sich die Haare und versucht ihre Atmung, die sich allein beim Vorspann beschleunigt hat, zu beruhigen. Nachdem sie dies geschafft hat, beginnt sie langsam weiter zu sprechen. "Nun am Anfang war es ja nur das Verfolgen. Er folgte mir wirklich überall mit hin, ob auf die Toilette, in den Kerker, in den Schlafsaal, dabei war er unter dem Tarnumhang von Harry, doch ich wusste einfach das er da ist. Nach knapp 2 Wochen wurde es ihm zu blöd und er fing an mich in den unterschiedlichsten Gängen abzufangen. Dabei war ich zu Beginn einfach nur der Meinung, dass er sich einen Spaß erlaubt. Doch als ich auf seinen Bemühungen nicht reagiert habe, begann er mich jedes Mal, wenn er mich abgepasst hat, an die unterschiedlichsten Wände zu schmeißen. An manchen Tagen zog er mich einfach mit in einen leeren Raum um mich dort dann zu verprügeln bzw. mir die Kleider vom Leib zu reißen. Er ist zum Glück nie so weit gegangen, dass ich Komplett ohne diese dagestanden habe. Dennoch da die Klamottenschichten gefehlt haben, waren seine Schläge und Tritt nur noch spürbarer. Und am schlimmsten wurde es .......wurde es." Hermine der die Tränen mittlerweile nur noch so in Bächen herunter, versucht sich wieder zu fangen, doch es wollte ihr einfach nicht gelingen. Severus der die ganze Zeit nur zugehört hat, erhebt sich und geht vor ihr in die Hocke, dabei zieht er sie in seine Arme und Hermine beginnt hemmungslos zu schluchzen. Severus streicht ihr beruhigend über den Rücken und murmelt unverständliche Dinge, doch Hermine schafft es, sich wieder zu beruhigen. "Reden sie weiter, wenn sie wollen, wenn nicht, lassen wir es dabei." Gibt Severus ihr sanft zu verstehen, doch Hermine schüttelt den Kopf und hebt diesen leicht, nun kann sie in die Augen ihres Professors schauen. Sie konzentriert sich auf eben diese und spricht weiter. "Er...er hat mich immer mehr beträgt und mich in Küsse gezogen, die ich nicht wollte und dann...dann einmal es muss der Mittwoch gewesen sein, hat er seine Hand genommen und in mich geschoben, es war so schmerzvoll, dass ich aufgeschrien habe. Ihn hat es nicht interessiert, denn er hat einfach gelacht, mich auf die Knie gezwungen und seine Erektion herausgeholt. Ich will es nicht sagen, zu was er mich gezwungen hat, och ich hatte das Gefühl zu ersticken. Meinen Körper hat er mit einer Ganzkörperklammer belegt, so dass nur mein Kopf bewegungsfähig war. Es war so schrecklich und als er dann von mir abgelassen hat, hat er noch was ganz Gemeines geflüstert: Das nächste Mal will ich wo anders hineinstoßen. Dann hat er mich umgeschubst und ist gegangen. Sie können sich nicht vorstellen, wie dankbar ich ihnen bin, auch wenn ich sie zu Beginn angeschrien habe." Hermine lässt sich vom Sessel rutschen und Severus zieht sie noch mehr in die Umarmung, erstaunt darüber, dass es ihr gut tat. Nach einer Weile macht sich Hermine wieder los, steht auf und holt den Teller mit dem Gebäck, setzt sich aufs Sofa, klopft neben sich und beißt in den ersten Keks. Severus erhebt sich langsam und kommt ihrer Aufforderung nach. Still sitzen sie da und genießen die Kekse.

Nach einer Weile ist Hermine, an Severus angelehnt, eingeschlafen. Dieser betrachtet das schlafende Mädchen und ein lächeln ziert seine Lippen. Sie ist schön, interliegend und wenig nervend. Wieso also musste sie all dies erleben? Fragt er sich, bevor er stockt, hat er sie gerade als schön bezeichnet? Offensichtlich. Severus macht sich darüber, vorläufig, keine Gedanken und beschwört eine Decke herauf um sie auf Hermine auszubreiten. Welche in der Zwischenzeit in seinen Schoß gerutscht ist. Er accio sich ein Buch und fängt an zu lesen, während sie selig auf seinem Schoß schlummert.

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Das war das 22.Kapitel. Ich hoffe euch hat es gefallen, über eine Review egal ob mit Kritik oder einer Idee würde ich mich freuen.

Infos in "Rezepte und Ideen"

Bleibt alle gesund.
goldenspruche

Eine Bitte und deren FolgenWo Geschichten leben. Entdecke jetzt