Du und Sousuke seit schon seit eurer frühen Kindheit befreundet. Mit der Zeit hast du Gefühle für ihn entwickelt, die weit über Freundschaft hinaus gehen.
(Y/N)s Sicht:
Die Tage verstrichen und mit jedem Tag, der verstrich, rückte unser Abschlussball immer näher. Zwar hatte ich bereits ein paar Einladungen zum Ball erhalten, jedoch hatte ich alle abgewiesen. Denn ich wartete auf eine ganz bestimmte Einladung. Eine Einladung von Sousuke, doch dieser hatte bisher auch allen Mädchen eine Abfuhr erteilt. Daher hatte ich Angst, dass wenn ich ihn frage, dass er mich dann ebenfalls abweist. Ich hatte sogar schon ein Kleid.
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Aber wenn das so weiter geht, wird es wohl nicht zum Einsatz kommen! Und das wäre echt Schade, zumal ich es eigentlich extra für Sousuke gekauft hatte! Aber naja, es wird sich wohl nicht vermeiden lassen. Deprimiert saß ich momentan während der Mittagspause im Klassenzimmer und wartete darauf, dass der Unterricht endlich weiter ging und ich mich von meinen Gedanken etwas ablenken könnte. Doch das Klingeln wollte und wollte einfach nicht ertönen. Gerade als ich fast am verzweifeln war, rief einer meiner Klassenkameraden: ,,(Y/N), hier ist jemand aus der Parallelklasse, der mit dir reden will!" Mit einem klein wenig Hoffnung machte ich mich auf den Weg zur Tür. Da Sousuke in meiner Parallelklasse war, hatte ich Hoffnung, er würde mich endlich darauf ansprechen. Doch eine Erwartungen wurden bitter enttäuscht, als ich vor der Tür einen mir fremden Schüler vorfand. Sicher kannst ich ihn vom sehen hin und wieder, aber das war dann auch schon wieder alles. Klein laut bat er: ,,Könnten wir bitte irgendwo ungestört reden?! Es ist mir peinlich vor den anderen!" Seufzend nickte ich, ehe ich mich aufmachte. Der fremde Schüler folgte mir mit gesenktem Kopf, bis wir etwas Abseits meines Klassenzimmers ankamen. Nervös spielte er mit dem Saum seiner Shirts herum, während er nuschelte: ,,Ich wollte dich fragen, ob du nicht mit mir zum Ball gehen würdest! Ich meine..." Ohne ihn aussprechen zu lassen, antwortete ich ihm monoton: ,,Nein Danke! Kein Interesse!" Damit ließ ich ihn stehen und da es noch gut 12 Minuten bis zum Unterrichtsbeginn waren, wollte ich ein wenig im Schulhaus herumlaufen. Doch allzuweit kam ich nicht, denn schon nach der nächsten Ecke entdeckte ich Sousuke. Gelassen lehnte er an der Wand, von welcher er sich abstieß und sich mir anschloss. Vorsichtig fragte er nach einer Weile: ,,Wieso hast du ihn abgewiesen und gehst nicht mit ihm zum Ball?! Ich meine, du gibst allen einen Korb, wenn sie dich fragen. Und das meistens auch nicht besonders mitfühlend!" Unberührt antwortete ich: ,,Hab nun Mal kein Interesse an ihnen! Eigentlich warte ich auch nur auf eine Einladung, aber das wird wohl nichts mehr. Und du, wie sieht es bei dir und dem Abschlussball aus?" Sousuke lachte kurz leise auf und kratzte sich am Hinterkopf, ehe er antwortete: ,,Naja, da gibt es schon ein Mädchen! Doch ich hab Angst sie zu fragen, da sie bisher allen einen Korb geben hat!" Ruckartig blieb ich stehen, was mir Sousuke gekonnt nach machte. Verdattert stammelte ich: ,,D-dieses Mädchen...." Meine Stimme brach ab, während ich Sousuke stumm anstarrte. Nochmals atmete er tief durch, als müsste er all seinen Mut sammeln, und begann dann zu sprechen: ,,Ja, dieses Mädchen bist du! Aber ich will mit dir nicht als besten Freundin hin, sondern das du mein Mädchen bist!" Seine Wangen hatten sich leicht rot verfärbt, als ich ihm glücklich in die Arme fiel und erwiderte: ,,Ja, ich würde gerne mit dir dort hin!" Kurz sah er mich verwundert an, ehe er mich sanft auf die Stirn küsste. Seufzend meinte eine Stimme: ,,Sousuke, dass musst du aber noch ein wenig üben! Denn ich glaube, sie wollte eigentlich was anderes." Augenblicklich fuhren wir zu Rin herum, welcher gelangweilt da stand. Bevor Sousuke sich bei ihm noch beklagen konnte, meinte Rin gelangweilt: ,,Lasst euch von mir nicht stören! Ich bin schon so gut wie weg!" Tatsächlich verschwand er in seinem Klassenzimmer. Kurz sahen wir ihm noch nach, ehe wir uns wieder einander zuwanden. Abermals kamen unsere Gesichter sich näher, doch dieses Mal landeten unsere Lippen aufeinander. Als wir uns wieder voneinander lösten, ertönte das Klingeln der Schulglocke. Lächelnd meinte Sousuke: ,,Ich bringe dich noch schnell zu deiner Klasse!" Dies tat er dann auch. Bevor er zu seinem Raum zurückkehrte, meinte er: ,,Ich hol dich dann am Freitag für den Ball ab!" Damit war er auch schon verschwunden. Lächelnd sah ich ihm dann nach, ehe ich mich zu meinem Platz begab und der Unterricht begann.