Zwar bist du ein Vampir, um genauer zu sein die Tochter von Ferid, die eigentlich gegen die Menschen kämpfen sollte, dennoch triffst du dich seit einer längeren Zeit schon mit einem Menschen. Mit der Zeit entstand da mehr zwischen euch und so wart ihr nun mehr als nur Freunde und du konntest ihn endlich deinen Jungen nennen.
(Y/N)s Sicht:
Ungeduldig schweifte mein Blick immer wieder zur großen Uhr an meiner Wand und mit jeder Sekunde, die quälend langsam verstrich, begannen meine Finger vor Vorfreude mehr und mehr zu kribbeln. Würde es nach mir gehen, würde ich direkt aufspringen und mich mit Yuu treffen. Doch dieser musste heute ja Mal wieder Patrolie haben, weshalb wir uns leider erst im Anschluss treffen konnten.
Als die Uhr auf Mitternacht um schlug, hielt ich es einfach nicht mehr aus, weshalb ich schnell ein paar Kissen unter meine Decke stopfte und durchs Fenster ab haute. Lautlos huschte ich durch die Straßen und kam auch schon kurz darauf an der Stelle an, wo ich mich normalerweise mit Yuu traf. Doch von ihm war leider noch weit und breit keine Spur, weswegen ich mich einfach auf eine niedrige Mauer setzte und zu den leuchteten Sternen auf blickte. So versank ich langsam in meinen Gedanken und bekam leider auch nicht mit, dass sich mir ein paar dunkle Gestalten näherten. Erst als es bereits zu spät war, wurde ich mich der Gefahr bewusst. Doch zu dem Zeitpunkt hatte mich die Menschen bereits mit ihren Dämonen Waffen umstellt und kurz darauf begann auch der Kampf zwischen uns. Doch dafür dass es 20 gegen 1 hieß, kam ich erstaunlich gut zurecht und trug bis jetzt erstaunlich wenige Wunden vom Kampf zurück. Und eigentlich machte es auch schon ein wenig Spaß mit den Menschen zu kämpfen und gleichzeitig war es ja auch ein gutes Training. Nur leider musste ich mich beeilen, da sie Verstärkung gerufen hatten und wenn es noch mehr würden, würde ich wohl doch Schwierigkeiten haben. Doch leider erblickte ich auch schon die Unterstützung, die sich mir im schnellen Tempo näherten. Meine Augen weiten sich kaum merklich, als ich Yuu mitten unter ihnen erblickte und für eine kurze Zeit vernachlässigte ich meine Deckung. Dies wurde sofort genutzt und ein Schwert striff meine Bauch, weshalb nun ein tiefer Schnitt unter meinen Rippen zu sehen war. Stöhnend sackte ich zu Boden und blickte zu den Menschen empor, von denen sich ein paar vor mir aufgebaut hatten. Und wie es schien, wollten sie mir nun endgültig den Rest geben. Doch bevor ihre Waffen mich auch nur berühren konnten, schob sich eine Person vor mich und blockte mit einem Schwert den Angriff ab. Wütend knurrte einer der Angreifer: ,,Yuu, geh aus dem Weg! Wir müssen diesem dreckigen Vampir vernichten, ehe sie uns noch gefährlicher werden kann!" Doch Yuu dachte anscheinend nicht Mal dran, denn er stellte sich bloß ich Angriffsstellung vor mich. Jeden Angriff, der mich eigentlich treffen sollte, wurde von meinem Freund abgewehrt. Ein Mädchen mit lila Haaren kreuzte ihre Klinge mit Yuu und fragte ihn: ,,Warum, Yuu? Warum hilfst du einen Vampir?" Ohne groß darüber nach zu denken antwortete er: ,,Ich liebe sie und werde nicht zulassen, dass einer ihr etwas tut! Sie ist das liebenswürdigste Mädchen, das ich je getroffen habe und auch wenn sie ein Vampir ist, liebe ich sie über alles!" Seine Worte rührten mich ungemein und ich konnte mir gerade so noch die Tränen verkneifen. Denn diese Schwäche würde ich den umstehenden Menschen ganz sicher nicht gönnen. Das lila haarige Mädchen seufzte, ehe sie und ein paar andere Jugendliche sich vor Yuu und mich stellten. Offenbar war das sein Team. Ein blond haariges Mädchen meinte: ,,Nun hau schon mit ihr ab! Wir kümmern uns hier um alles!" Yuu nickte ihnen dankend zu, ehe er mich vorsichtig im Brautstyle hoch nahm. Bevor er jedoch mit mir verschwand, rief noch ein rot haariger Junge: ,,Und wehe dir, du nutzt deine Chance nicht und..." Ich konnte den Typen nicht mehr verstehen, da Yuu mit mir bereits zu weit weg war. So schnell er konnte rannte er mit mir auf dem Arm durch die Stadt, ehe wir uns in einem verlassenen Haus versteckten. Behutsam ließ er mich runter und lehnte mich gegen die Wand, an welcher ich einfach sitzen blieb. Stumm schob Yuu seinen Ärmel nach oben und schnitt mit seinem Schwert in seine weiße Haut seines Handgelenkes. Langsam trat Blut aus der Wunde und mein Mund wurde trocken, bei dem Anblick des leckeren Blutes. Lange konnte ich mich jedoch nicht mehr beherrschen, ehe ich ihm vorsichtig ins Handgelenk biss und genüsslich sein Blut trank. Während ich also trank, strich er mir mit seiner freien Hand über den Kopf und murmelte: ,,Mensch (Y/N), du musst doch aufpassen! Ich will nicht das dir was passiert und auch wenn ich weiß, dass du stark bist, solltest du nicht leichtsinnig werden! Denn irgendwann könnte das Mal gehörig in die Hose gehen!" Doch ich verdrehte nur meine Augen als ich mich löste und kuschelte mich an ihn. Meine Wunden waren wieder verheilt und auch sonst spürte ich keinerlei Schmerzen mehr. So verbrachten wir heute noch den restlichen Tag zusammen, ehe ich leider wieder zurück nach Hause musste, damit mein Vater davon nichts mitbekam. Jedoch hatten wir uns für den nächsten Tagen verabredet und dieses Mal würde ich definitiv besser aufpassen, schließlich brauchte ich so viel Aufregung nicht unbedingt noch ein zweites Mal.
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Anime boys x Reader
FanfictionIch denke der Titel sag schon alles. Wünsche euch viel Spaß beim lesen
