"Ist alles gut zwischen uns? Keine Ahnung wieso und ich würde es auch eigentlich gar nicht zugeben aber du bist mir wichtig.", wurde er plötzlich wieder ernst.
"Ich hoffe es. Du bist mir nämlich auch ziemlich wichtig geworden.", lächelte ich vorsichtig und er lächelte mit.
"Wenn du so lange im Gefängnis warst, passen dir überhaupt noch deine Klamotten?", fragte er nach einer Zeit des rum Alberns(?).
"Der Großteil nein aber ich muss sowieso noch shoppen gehen.", sagte ich und grinste. Ich liebte Shoppen. Es machte Spaß wenn man genug Geld hatte und vor allem nichts selbst zahlen musste.
"Woher willst du denn das Geld nehmen?", fragte er und zog seine Brauen zusammen.
"Ich bin eine Queens. Ich wurde im Geld geboren.", lachte ich und er schmunzelte ebenfalls.
"Ich müsste halt nur jemanden haben, der mit mir in die Stadt fährt. Allein darf ich mich hier nicht weg bewegen.", stellte ich fest und sah ihn hoffnungsvoll an.
"Vergiss es ich geh nicht freiwillig mit dir shoppen.", protestierte er.
"Gut, dann halt unfreiwillig.", lächelte ich und er ließ sich seufzend nach hinten fallen.
"Ich bin grad mit einer Schwerverbrecherin im Bett höhö.", er lachte kindlich, wegen der Zweideutigkeit dieses Satzes.
Nachdem wir uns noch ein bisschen unterhalten hatten war ich dann auch irgendwann auf mein Zimmer gegangen und nun lag ich seit geschlagenen 3 Stunden wach im Bett. Es war bereits ein Uhr morgens und so langsam bekam ich hunger und Kopfschmerzen. Dementsprechend stand ich auf, ging zum Kühlschrank, machte mir was kleines zu Essen und nahm dann eine Aspirin.
Jaja, schon klar ich war im Knast aber selbst da haben wir Aspirin bekommen. Und nen kostenlosen Rundgang durchs Gefängnis, zum Arzt versteht sich. Gut. Essen bekamen wir nur dreimal täglich und keine Snacks oder so aber wenn man schon mal die Möglichkeit hatte. Wieso nicht?
Als meine Kopfschmerzen allmählich weg waren und ich mein Essen gegessen hatte ging ich wieder auf mein Zimmer und legte mich auf mein Bett.
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Weitere 5 Stunden später war es halb sieben und damit früh genug um aufzustehen. Ich hatte kaum geschlafen und fühlte mich auch eigentlich dementsprechend. Allerdings schliefen meine Mitbewohner noch und ich hatte keine lust noch weitere vier Stunden nichts zu tun, da Praktischer weise auch noch die erste Stunde entfiel.
Ich zog mir also ein langes Sportoutfit an und entschloss mich eine Runde Joggen zu gehen. Ich kämmte meine Haare in einen hohen Zopf , putzte meine Zähne und spritzte mir ein bisschen kaltes Wasser ins Gesicht um nicht wie eine komplett Tote auszusehen, eher wie ein schön gebräunter Zombie. Jep, das beschrieb mich perfekt.
10 Minuten später stand ich auch schon unten vor dem Wohngebäude und lief los. Ich war ewig nicht mehr morgens gelaufen. So lange, dass ich vergessen hatte wie gut es tat.
Und so kam es dazu, dass ich erst um neun wieder im Zimmer war. Ziemlich kaputt. Ich ignorierte erstmal das rummeckern von Kyle und nahm mir eine Wasserflasche, welche ich, nachdem ich mich auf den Küchenboden fallen ließ, sofort exte.
"Wo warst du?", nahm ich endlich Kyle wahr und sah auf. Alle vier standen mit verschränkten Armen vor mir.
"Laufen.", antwortete ich und grinste.
"Wann bist du los?", fragte er und ich dachte nach. Keine Ahnung.
"So um 6 oder 7. Konnte nicht schlafen.", antwortete ich wahrheitsgemäß.
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The Girl
Fiksi RemajaMadison Queens wurde verurteilt, sie kommt auf Bewährung raus. Ihr Vater entscheidet jedoch, dass sie auf ein Internat muss. Sie wird mit Polizei-Bewachung dort hin gefahren und gefesselt ins Gebäude geführt. Da es mitten im Unterricht ist, kann sie...
