Im Namen der Liebe

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Hey,

am Montag hatte ich endlich meine letzte Prüfung und ich hab bestanden! Wohoo.

Heute war der erste Tag an dem ich mich wieder fit genug gefühlt habe um zu schreiben, ich weiß, ich weiß hier kam lang nichts mehr. I'm sorry😅

Hoffe euch gehts allen soweit gut :3

All the Love ~ L xx

《♡》

Pov. Liam

Ich sehe von meinem Buch auf, als sich etwas leicht neben mir regt.

Louis hat sich im Schlaf zur Seite gedreht. Sein Gesicht ist unzufrieden zerknittert, während er es in das Kissen mit Zayns Hoodie drückt. Seit wir rausgefunden haben, dass Trisha auch Harrys Klamotten wäscht, hat Zayn sich dazu bereit erklärt uns ein paar seiner Klamotten vorbeizubringen. Louis und ich haben den gesamten Morgen damit verbracht aus ihnen eine Nest in meinem Bett zu bauen.

Louis geht es heute sehr schlecht.

Er ist nur vom Bett aufgestanden um Zayns Klamotten entgegen zu nehmen.

Harry fliegt heute nach Los Angeles. Vermutlich sitzt er momentan auch schon im Flieger.

Die letzte Zeit war schon schlimm genug für Louis. Seine Gefühle sind ein einziges Chaos und er weiß immer noch nicht was er will. Er vermisst Harry, das weiß er ganz genau und er will nicht, dass er umzieht. Die Vorstellung Harry nie wieder zu sehen hat ihm seit Gestern jegliche Energie aus dem Körper gezogen.

Ich vergleiche Louis gern mit der Sonne und jetzt lässt sich sein Zustand wohl am besten mit einer Sonnenfinsternis vergleichen. All seine positive Energie wird völlig von der Harry-Thematik überschattet.

Es macht mich fertig ihn so zu sehen.

Sanft lege ich meine Buch zur Seite und betrachte ihn besorgt.

Er trägt Harrys Schlafanzug, den Zayn noch bei sich hatte, weil es sich dabei um Harrys Notfall-Klamotten handelt, die er immer in Zayns Zimmer lässt.

Seine Haare sind ungemacht und mittlerweile auch ein wenig fettig, da ich ihn selbst nicht mehr zum Duschen aus dem Bett bekomme.

Einen von Zayns Hoodies habe ich über ein Kissen gestülpt, das Louis momentan mit seinem kompletten Körper belagert.

Er klammert dieses selbst im Schlaf fest an sich und hat seine Nase tief darin vergraben.

Auch ich habe mich an Zayns Klamotten bedient. Die Versuchung war zu groß, um mir nicht einfach eine von seinen Jogginghosen und ein Shirt zu nehmen.

Louis sieht allerdings so aus, als würde er die Klamotten dringender brauchen als ich. So wie er das Kissen an sich presst, wirkt es so als würde sein Leben davon abhängen.

Mit einem schweren Herzen starte ich einen traurigen Versuch es irgendwie besser zu machen. Louis' Gesicht ist selbst im Schlaf schmerzhaft verzogen, weshalb ich ihn nicht mehr länger nur vom Fußende des Bettes beobachten kann.

Vorsichtig manövriere ich meinen Körper neben Louis in eine liegende Position ohne ihn dabei zu wecken.

Er liegt mir zugewandt, während er seine eine Gesichtshälfte weiterhin in das Kissen drückt. Sanft rutsche ich näher zu ihm. Meine Wange schmiege ich an seine Haare und lege meine Arme um ihn. Ich halte ihn nicht fest, es ist mehr eine lockere Umarmung. Nur ein Hauch von dem, was Harry ihm geben könnte.

Louis ist zum Glück nicht aufgewacht, zumindest hat er sich nicht bemerktbar gemacht.

Ich wünsche mir so sehr, dass Harry auf wundersame Weise zurückkehrt und die zwei endlich eine Aussprache haben können. Meine rationale Seite weiß natürlich, dass das nicht möglich ist und das selbst eine Aussprache nicht alles wieder gut macht, aber was soll ein Herz sonst tun außer zu hoffen, dass etwas völlig unwahrscheinlich kitschiges passiert, damit es ein Happy End gibt?

Love with Lies || LarryGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt