Kapitel 118

2K 116 16
                                        

Noch bevor ein weiterer Gedanke des Zweifels auch nur aufkommt, lege ich sacht meine Lippen auf seine. Verdammt, wenn sich etwas seit Ewigkeiten richtig angefühlt hat, dann ist es das hier. Ich will ihn, und das brauche ich nicht mehr zu leugnen, auch nicht vor mir selbst. Und heute Nacht werde ich von der verbotenen Frucht kosten, auch wenn die Konsequenzen keineswegs klar sind. Luzifer erwidert den Kuss augenblicklich und ich kann mir ein sachtes Stöhnen nicht verkneifen.

Im nächsten Moment löst er sich sachte von mir und lässt mich auf einen weichen Untergrund fallen. Mir entfährt ein überraschter Aufschrei, da ich nicht einmal gemerkt habe, dass er uns teleportiert hat. Er hat uns in sein Schlafzimmer gebracht und mich sachte zwischen den großen Bettpfosten am Fußende abgesetzt. Seine Lippen legen wohl einen Bann auf mich, dem ich nicht entkommen kann. „Dein Schlafzimmer also? Dass ein König auf die Bitte eines Untertanen hört, ist mir neu."

„Den Wünschen meiner Königin komme ich sofort nach. Vor allem, wenn sie wichtige Bedürfnisse hat, um die ich mich persönlich kümmern muss." Sein Blick wandert hungrig über meinen Körper.

Die Worte lassen mir einen angenehmen Schauer über den Rücken laufen, aus Vorfreude auf das, was mein König und ich nun in diesem wunderbaren Bett alles anstellen werden. Doch noch viel wichtiger, sie wecken ein so angenehmes Kribbeln in meinem Bauch, dass ich mir ein Lächeln nicht verkneifen kann. Die Worte, wie er mich seine Königin genannt hat, klingen noch immer in meinen Ohren nach, und am liebsten würde ich es wieder und wieder hören.

„Deine Königin also? Dann solltest du deiner Königin auch angemessen dienen, oder?" Ein unwiderstehliches Lächeln ziert seine Lippen. „Du weißt doch, für dich mache ich alles." Seine Worte klingen überraschenderweise nicht einmal ironisch. Ich erwidere seinen Blick mit einem anzüglichen Grinsen. „Na, wenn das so ist, dann befehle ich dir, endlich diese lästige Hose loszuwerden."

„Ganz wie Ihr wünscht, Eure Hoheit." Mit einer eleganten Bewegung und einer schier unerträglichen Ruhe und Gemütlichkeit macht er sich an seiner Hose zu schaffen. Er genießt meine Ungeduld geradezu. Ich beiße wartend auf meiner Lippe herum. Seine Hand umgreift sachte meinen Kiefer. „Wenn du damit nicht aufhörst, kann ich nicht mehr für ein Vorspiel garantieren." „Und wenn du nicht schneller machst, kann ich nicht garantieren, dass ich dir die Hose nicht selber vom Leib reiße." Er grinst wissend. „Du kannst es gerne übernehmen, dabei wollte ich dir doch eine unvergessliche Show bieten."

Ich lehne mich möglichst entspannt auf meine Ellbogen zurück und mache eine Geste mit meiner Hand, dass er gerne fortfahren kann. Was er auch augenblicklich macht. Mit einer fließenden Bewegung zieht er seine Hose langsam herunter und sein steifer Penis kommt in Sicht. Ich ziehe scharf die Luft ein. Er ist einfach noch größer als erwartet. Seine Hose zieht er sich schnell über die Füße und dann steht er vollkommen nackt vor mir. Bei Gott, bei so einem Körper wäre ich auch eitel geworden. An ihm ist einfach alles perfekt. Seine gebräunte Haut, die stählernen Muskeln, das wunderschöne Gesicht und nicht zuletzt, sein bestes Stück, das dem Namen alle Ehre macht. Ich kann meine Augen nicht von ihm wenden und zwischen meinen Beinen bildet sich eine unerträgliche Hitze, der ich schnellstens Abhilfe schaffen muss.

„Meine Königin, Ihre Wangen sind ganz gerötet, vielleicht sollte ich Ihnen beim Ausziehen behilflich sein. Nicht, dass Sie überhitzen." Mein Blick wandert langsam zu seinem Gesicht hoch. Er genießt es, dass ich meinen Blick nicht von ihm abwenden kann. Ich hebe meinen Fuß an seine Brust und er umgreift sachte meine Wade. Er hinterlässt eine Spur an Küssen und arbeitet sich langsam zu meinem Hosenbund hoch, bis er kniend zwischen meinen Beinen ankommt und langsam meine Hose samt Unterhose auszieht.

Als ich endlich nackt vor ihm liege, lässt er seinen Blick langsam über mich wandern. „Du bist wunderschön." Im ersten Moment ist mir fast zum Schmunzeln, wie kann das schönste Wesen, das jemals existiert hat, mich schön finden? Doch als seine Augen meine finden, weiß ich, er meint es genau so. Lust, Verlangen und etwas, das fast nach Zuneigung aussieht, steht ihm ins Gesicht geschrieben. Nachdem er noch einen Moment den Blickkontakt hält, beugt er sich zu mir auf die Matratze. „Nun, es wird Zeit, dass ich mein Versprechen von vorhin wahr mache."

Hello Devil, nice to meet you!Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt