Mein Atmung ist schnell und unregelmäßig. Gott sei dank habe ich kein Asthma, sonst wäre ich glaube ich in der letzten Zeit schon 100 mal gestorben. Ich schlittere um die Nächte Ecke und Steuer geradewegs auf eine massiv aussehende Tür zu.
Meine Schritte verlangsamen sich je näher ich der Tür komme und ich überlege kurz, ob ich weiter geradeaus renne oder die Türe öffne.
Mit einem Ohr an die Tür gepresst lausche ich. Alles still. Vielleicht sollte ich es versuchen. Ich öffne sie einen Spalt und mir fällt zum ersten Mal an diesem Tag Sonnenlicht ins Auge. Ich bin in einem Treppenhaus! Durch kleine Fenster fällt Licht in den Raum. Er ist sehr hell, dass bedeutet, das es in der nächsten Zeit nicht dämmern wird, was meine Flucht erschwert. Ich betrete das Treppenhaus und lausche in die Stille. Auch hier nichts. Langsam trete ich an die erste Stufe und schaue zwischen den Geländern der einzelnen Stockwerke nach oben. Das Treppenhaus scheint mir schier unendlich. Es erstreckt sich ewig weit nach oben. Anscheinend befinde ich mich ganz unten, da hier jedoch schon Sonnenlicht den Raum erhellt kann ich nicht allzu weit unter der Erde sein. Nach einigen Momenten in der es todstill und nur mein eigener noch immer leicht hektischer Atem zu hören ist, beschließe ich nach oben zu gehen.
Leise setze ich meinen Fuß auf die erste Stufe.
Ein unglaublich ätzendes Quietschen ertönt in meinem Ohren. Mist. Jemand hat das Treppenhaus betreten!
Es erklingen mehrere Schritte über mir.
"Weißt du schon das neuste? Unser Boss hat anscheinend ein neues Spielzeug. Die kleine liegt unten im Verließ." Das tiefes Lachen eines Mannes ertönt.
"Die könnte einem ja schon fast leid tun. Wie lange glaubst du überlebt diese?" Die zwei Personen setzten sich in Bewegung und jeder ihrer Schritte hallt im Treppenhaus wieder.
Ich steh wie eingefroren da und Presse mich an die kalte Wand hinter mir. Bitte, Gott lass sie nach oben gehen!
"Naja bei der letzten habe ich auf 2 Monate getippt und nach drei Wochen war sie weg.. ich bin mir sicher, dieses Mal hat er eine bessere Wahl getroffen, also sage ich optimistisch mal 5 Wochen."
Eine Tür wird geöffnet und die Stimmen und Schritte verblassen langsam. Sie sind weg! Es ist wider mucksmäuschenstill. Ich atme langsam tief ein und aus. Wenn mich nicht alles täuscht ging es bei dem Gespräch gerade eindeutig um mich und leider hat sich das angehört, als hätte ich nicht unbedingt die besten Chancen hier lebend raus zu kommen. Ich setzte leise einen Fuß vor den anderen.
Ein lauter Gong erfüllt das Treppenhaus. Ich erstarre in meiner Bewegung. Ein tiefes Lachen ertönt über die Lautsprecher. Er klingt schön, so warm und herzlich, aber irgendwie kommt es mir bekannt vor.
Das Lachen verstummt.
"Hallo" Fu**. Das ist doch..
"Alice, ich weiß, du erkennst meine Stimme wieder, ich weiß auch, dass du mich hörst."
Marc.
Mein Herz setzt aus. Nein, warum ausgerechnet er. Wo zu Hölle bin ich hier reingeraten?!
"Meine Süße, es ist nicht gerade nett, meine Gastfreundschaft mit Füßen zu treten und weg zu rennen. Ach und dann auch noch mein Eigentum zu zerstören. Tztztz das macht man nicht." Sein Stimme klingt aufgesetzt streng, wobei mir jedes Wort fürchterliche Angst einjagt.
"Naja wie auch immer, ich gebe dir die Chance es wieder gut zu machen, komm in den nächsten 10 Minuten auf den Innenhof. Keine Sorge, du wirst in schon finden.
Wenn nicht, dann werde ich dich finden. Und mach dir keine Hoffnungen Süße,
ich werde dich finden."
Panik steigt in mir auf.
"Los geht's Alice,
Tick, Tack die Zeit läuft.."
DU LIEST GERADE
Hello Devil, nice to meet you!
Siêu nhiên"Pass lieber auf wie du mit mir redest, Alice. Du hast ja keine Ahnung wer ich bin und was ich alles mit dir anstellen könnte." Also bitte noch geschmackloser als mir jetzt solch eine Drohung hinterher zu werfen, geht ja überhaupt nicht. "Ach ich...
