Seventy-one

237 8 2
                                    

POV Brooklyn (ACHTUNG, SEXUELLE INHALTE!)

Grinsend drehte ich mich von ihm weg und wusch mir die Haare. Jack hatte sie an die Wand gelehnt und beobachtete mich. Ich wusste, dass er starrte, ihn schien es aber nicht zu stören, und fuhr unbeirrt fort.

Als ich meine Haare ausgewaschen hatte, drehte er mich um und drückte mich an die Wand, an der er vorhin noch gelehnt hatte. Ich bekam augenblicklich eine Gänsehaut, da die Wand im Gegensatz zu dem 35°C heißen Wasser ziemlich kalt war.

Jack ließ mir jedoch keine Zeit, mich zu erholen, denn er verteilte viele sanfte Küsse auf meinem Schlüsselbein. Meine Arme hingen rechts und links von mir runter und ich schloss genießerisch die Augen. Er wusste auf jeden Fall, was er tat. So wie jedes Mal.

Seine Hände legten sich auf meine Taille und seine Lippen bewegten sich zu meinem Mund. Seine Zunge fuhr leicht über meine Unterlippe und ich öffnete meinen Mund einen Spalt breit. Meine Hände fuhren über seine Seite zu seinem Nacken und stoppten dort.

Ich massierte ihm leicht den Hinterkopf und sein Atem wurde ein wenig schneller. Dann löste er seine Lippen wieder von meinen und küsste mein Schlüsselbein herunter, wobei er einige Flecken hinterließ.

Mein Oberkörper glich ein paar Sekunden später einer Schatzkarte, ich fragte mich nur, wo oder was der Schatz war. Ich stand total unter Spannung, während Jacks Mund immer weiter nach unten wanderte. Mit meinen Händen griff ich in seine Haare und zog leicht an ihnen.

Langsam strich er mit seiner Zunge über meinen Bauch und hinterließ eine warme nasse Spur auf meiner Haut, die ich spürte, obwohl die Dusche noch lief.

Ich schaute kurz zu ihm nach unten und traf auf seine funkelnden Augen, die mich abwartend ansahen. Ich lächelte leicht und das war anscheinend die Bestätigung für ihn, denn schon eine Sekunde später waren seine Lippen so nah an meinem Glied, dass ich leise aufstöhnte.

Ich sah das Schmunzeln auf dem Gesicht des Braunhaarigen, der genau in dem Moment vor mir kniete und mir einen Blowjob gab.

Meine Hände krallte ich in seine Haare, bedacht darauf, ihm nicht weh zu tun, doch es war schwer darauf zu achten, während der restliche Teil meines Körpers außer Kontrolle zu sein schien. Ich lehnte mich mit meinem Rücken vollständig an die Wand und schloss die Augen, während Jacks Kopf immer wieder die gleiche Bewegung ausführte.

Ich fühlte mich, als wäre ich ihm Himmel.

Ich spürte, dass seine Hände auf meinen Oberschenkeln lagen und zwischendurch leicht zudrückten, immer dann, wenn mein Griff in seinen Haaren fester wurde.

Es dauerte nicht lange, bis sich eine gewisse Spannung in mir aufbaute und mich erneut aufstöhnen ließ. Wieso konnte er nur so unfassbar gute Blowjobs geben?

Ich streckte meinen Rücken durch und kam ihn ein wenig entgegen. Anscheinend wusste er, dass es nicht mehr lange dauern würde und erhöhte die Geschwindigkeit seines Mundes.

Meine Knie wurden immer weicher und ich fing leicht an zu zittern, sodass ich mich mit einer Hand an dem Wasserhahn festhalten musste, um nicht umzukippen.

Der folgende Orgasmus raubte mir den Atem und ich biss mir fest auf die Unterlippe, um nicht laut seinen Namen zu stöhnen. Jack schluckte, ohne zu zögern, und wartete, bis mein Kreislauf und mein Herz sich beruhigt hatte. Dann kam er wieder zu mir hoch, spülte sich kurz den Mund aus und zog mich dann zu sich.

Automatisch schloss ich die Augen und empfing seine warmen Lippen.

Es war ein Kuss voller Zuneigung und Vertrauen, sodass ich kurz davor war, ihm die drei Worte auf die Lippen zu flüstern, doch ich stoppte mich selbst. Dies war nicht der richtige Zeitpunkt, um ihm meine Liebe zu gestehen. Nicht, nachdem er mir unter der Dusche einen geblasen hatte. Da musste ich mir schon etwas Romantischeres überlegen. Das hatte er verdient.

Meine Arme verschränkte ich in seinem Nacken und seine Hände platzierte er kurz über meinem Hintern.

Nach ein paar Minuten lösten wir uns voneinander und seiften uns gegenseitig ein. Dann stiegen wir nacheinander aus der Dusche, schlangen uns jeweils ein Handtuch um die Hüfte und betraten mein Zimmer.

Allerdings hatte ich nicht vor, mich direkt wieder anzuziehen. Stattdessen stellte ich mich vor Jack und sah ihn von unten an.

Er überlegte einen Moment, doch dann beugte er sich runter und griff nach mir. Meine Beine verschränkte ich hinter seinem Rücken und küsste ihn. Der Kuss fiel etwas stürmischer aus, als geplant, denn Jack lief direkt auf das Bett zu und legte mich darauf ab. Er selbst kletterte über mich und verteilte erneut Küsse auf meiner sauberen Haut.

Das war allerdings nicht der Plan gewesen, also klammerte ich mich an ihm fest und drehte uns, sodass ich auf ihm saß. Diesmal war ich es, der sich runter beugte und seinen Oberkörper verunstaltete. Nicht so sehr, wie er es bei mir getan hatte, aber dennoch sehr zufriedenstellend.

Ich ließ mir deutlich mehr Zeit, als Jack es vorhin getan hatte, doch als ich an dem Rand seines Handtuchs angekommen war und zu ihm auf sah, hatte er die Augen geschlossen und seine Finger waren in dem Bettlaken vergraben.

Ich fuhr mit den Fingerspitzen über seine empfindliche Haut und öffnete das Handtuch. Achtlos warf ich es zur Seite und küsste seine Oberschenkel, wofür ich ein leises Keuchen aus Jacks Mund erhielt.

Meine linke Hand fuhr über die Innenseite seines Oberschenkels und verursachte bei ihm eine Gänsehaut.

Mit einem letzten Blick zu Jack vergewisserte ich mich, dass es für ihn okay war, und als er keine Anstalten machte, mich zu stoppen, nahm ich seinen Penis in den Mund und begann meinen Kopf auf und ab zu bewegen.

Er drückte sich mir direkt entgegen und unterdrückte sichtlich ein Stöhnen. Er krallte sie so sehr in das Laken, dass seine Fingerknöchel ganz weiß waren.

Ich nahm meine rechte Hand zur Hilfe und legte etwas an Geschwindigkeit zu, sodass Jack doch anfing zu stöhnen. Sein Atem rasselte und sein gesamter Körper war bis auf's Äußerste gespannt.

Ganz unvorbereitet kam er ein paar Sekunden später in meinen Mund und ich schluckte, während er leicht zitterte und sich sein Körper sichtbar entspannte.

Ich wischte mir den Mund mit dem Handtuch ab und krabbelte wieder zu ihm hoch. Er öffnete seine Augen ein wenig, um mich anzusehen und vereinte dann unsere Lippen.

Er biss mir leicht auf die Unterlippe und ich strich mit meinem Daumen über seine Jawline und seine etwas stoppelige Wange.

Ich kann nicht mehr ohne dich, Brook." ich öffnete meine Augen und schaute zu ihm hoch.

Musst du auch nicht." erwiderte ich und lächelte ihm zu.

Wieso musstest du unbedingt MIR den Kopf verdrehen, hm? Einfach so... ohne irgendwas gemacht zu haben... wie hast du das nur gemacht, Brooklyn?" murmelte er und strich mir nachdenklich eine lose Strähne aus der Stirn.

Ich wusste, dass es eine rhetorische Frage war und antwortete somit nicht darauf. 

Außerdem wusste ich es selbst nicht. Es war einfach passiert. Genauso, wie er mir meinen Kopf verdreht hatte, ohne sich wirklich darum zu bemühen. Ich konnte es nicht erklären.


Was denkt ihr, wann wird Brook ihm sagen, dass er ihn liebt?




You are everythingWo Geschichten leben. Entdecke jetzt