Z A I R A
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Ich begab mich in das kühl gehaltene Zimmer tief unten im Bunker und setzte mich auf das bescheidene Bett. Sachte wiegte ich Koray hin und her, zog dann das kleine Kinderbett näher zu mir und legte ihn hinein. Nachdem ich ihn zugedeckt hatte, begann mein ganzer Körper zu kribbeln; das konnte nur eins bedeuten. Ich hob den Kopf und suchte seinen Blick.
»Hat sich noch jemand für dieses Zimmer eingetragen?« Lässig lehnte er sich am Türrahmen an, die Arme vor der Brust verschränkt, während er mich keine Sekunde aus den Augen lies, wie ein Raubtier seine Beute.
»Noch nicht.« sagte ich und lächelte leicht. »Niemand will zu mir ins Zimmer. Sie haben alle zu grosse Angst vor dir.«
Seine dunkelgrünen Augen blitzten gefährlich auf. »Gut. Jeder soll wissen, welches Territorium er beschreitet, wenn er dir nahekommt.«
Ich lachte leise und meine Wölfin schnurrte bei seinem besitzergreifenden Blick, der meinen ganzen Körper verschlang. Mir wurde heiss. »Oh glaub mir, du hast dein Territorium mehr als genug klargestellt.«
Da stand er. Schwarze zerzauste Haare und leuchtend grüne Augen. Reine geballte Kraft, in einer dunklen Ledermontur gesteckt, die sich über seine Muskeln spannte. Und mein Herz zog sich schmerzend zusammen, als ich ihn so alleine im Dunklen stehen sah. Manchmal glaubte ich, dass er vergass, dass die tausend Jahre voller Einsamkeit ein Ende genommen hatten. Dass alle glaubten, er sei ein Monster.
Ich streckte meine Hand aus und er verstand die Geste unverzüglich. Blitzschnell war er bei mir, beugte sich zu mir herunter und hob mich auf.
Meine Beine schlangen sich um seine Hüfte und meine Arme um seinen Hals. »Pass auf dich auf, heute Nacht.«
Er setzte sich mit mir auf das Bett und zog mich noch näher an sich, seine Arme beschützend um meine Taille. Er barg seinen Kopf an meiner Halskuhle, atmete tief meinen Duft ein und legte seinen Mund auf die Markierung an meinem Nacken.
Meine Hände krallten sich in seine Haare. Heilige Mondgöttin!
Zähne an meinem Nacken, dann schlug er sie in meinen Hals, bis tief in meine Haut, leckte mit seiner feuchten Zunge drüber, einmal ... zweimal ...
Dann saugte er so sehr daran, dass ich nicht anders konnte, als mich noch mehr an ihn zu drücken und leise zu stöhnen. Flüssiger Honig sammelte sich zwischen meinen Beinen und ich schmiegte meinen Kopf an seine Wange. »Komm zu mir zurück, hörst du.«
Jetzt schwebte sein Gesicht vor meinem und seine Augen sahen mir fest entgegen. »Natürlich.« Er biss mir in die Unterlippe, leckte dann über die kleine Wunde, die fast im selben Moment wieder zuheilte. »Ich würde dich nie verlassen, Vinea.«
Ich blinzelte die Tränen fort, bei dem Gedanken daran, was ihm heute alles passieren könnte. Er war nicht so unsterblich, wie er immer gerne angab zu sein. Ich hatte schon einmal gesehen, wie sein Rücken zertrümmert gewesen war. Wie sich sein Gesicht vor Schmerzen verzogen hatte und er mich aus gebrochenen Augen angesehen hatte.
Angst wummerte tief in meinem Körper und nahm allmählich den ganzen Raum ein. Am liebsten wäre ich ihm in die Schlacht gefolgt, um mich wenigsten selbst zu versichern, dass ihm nichts geschah. Doch weder konnte ich kämpfen, noch würde mich meine Wölfin dabei freiwillig unterstützen. Sie hatte sich bereits tief in mir verkrochen und wimmernd ihren Schwanz eingezogen. Ausserdem gab es ja noch einen anderen Grund und der lag schlafend in seinem Bettchen.
Ich nahm sein Gesicht zwischen meine zitternden Hände und drückte ihm kleine, schnelle Küsse aufs Gesicht. »Ich will keinen Kratzer auf dieser Haut sehen, verstanden?«
Er grinste. »Was wenn doch? Wirst du mir Küsse darauf hauchen, damit es besser wird?«
»Darauf würde ich nicht wetten, Liebling.« Ich sah ihn ernst an, doch ein leises Lachen mischte sich schnell darunter.
Seine Augen glänzten, als er mich einen Moment einfach nur betrachtete. Die Temperatur um uns schien Grade zu steigen und die Luft knisterte heftig. Ich atmete flach, als er mein Kinn packte und ein wilder Schimmer in seine Augen trat. »Du bleibst hier, okay? Denk nicht einmal daran, mir nach zu kommen und auszubrechen.«
»Werd ich nicht, versprochen. Ich passe auf unser Kind auf.« Ich rieb meine Nase an seiner und er knurrte. »Ausserdem ist meine Schlacht nach deiner.«
Jeder Soldat, der verletzt und dem Tode nahe sein würde, würde ich wieder ans Licht holen. So wie all Heilerwerwölfe, die sich ebenfalls in diesem Bunker befanden.
»Aee.« raunte er, sah dann kurz zu Koray in der Wiege, beugte sich zu ihm und strich ihm sachte über den Kopf, um ihn nicht aus dem Schlaf zu wecken. Dann schnellte sein Kopf wieder zu mir und mein Herz hämmerte gegen meinen Brustkorb, als er seine Augen über meinen ganzen Körper wandern liess.
Wie konnte seine Wirkung nach über einem Jahr nicht abgeflaut sein. Jedes Mal, wenn er mich berührte, kribbelte es überall in meinem Körper. Ich wollte mich an ihn schmiegen, ihn anfassen, ihn riechen und einfach nur bei ihm sein, jede Sekunde meines Lebens.
Das goldene Mateband zwischen uns pulsierte, als er knurrte: »Ich passe auf meine Familie auf.«
»Ja, das tust du.«
Dann eroberte er meine Lippen in einem feurigen, wilden Kuss, der so roh und leidenschaftlich wie Aramis selbst war. Seine Zunge schlüpfte in meinen Mund, als ich leise aufstöhnte und sie rieb sich an meiner, immer schneller, immer fester, dass ich kaum noch Luft bekam.
»Ihr gehört zu mir.« grollte er, während seine Brust bei jeder schnellen Hebung meine berührte und dabei meine harten Nippel scheuerte.
Fest drückte ich mich an ihn, wollte in ihn kriechen, ihn nie mehr loslassen. Doch ich wusste, dass er heute Nacht gehen musste. Also zwang ich mich, meine Umarmung zu lösen. »Ich liebe dich.« flüsterte ich und spürte die heissen Tränen, die Spuren auf meiner Wange hinterliessen.
Er küsste mir die Tränen weg und sagte heiser: »Ich liebe dich auch.« Dann strich er mir eine meiner weissen Haarsträhnen hinters Ohr. Zärtlichkeit schlich sich in seine harten, finsteren Züge und ich erkannte die Liebe in seinen grünen Augen, mit der er mich ansah. »Mehr als du ahnst.«
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Heey babes 🤍
Neues Kapitel 😍 Diesmal von Aramis und Zaira ☺️
Gefällts euch? 💗
Wen hättet ihr lieber als Mate? Xenos (ohne das er von Echinda beeinflusst wird versteht sich 😂) oder Aramis? 😏
See you tomorrow 😍
Kommentiert und stimmt ab 💕
Love you guys,
Xx raven 🖤
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X E N O S | ✔️
Hombres Lobo*ABGESCHLOSSEN* ➳ ZWEITES BUCH DER " a mate's call " SERIE ➳ (Kann unabhängig vom 1. Teil der Serie gelesen werden) Sturmblaue Augen, blonde zerzauste Haare und eine mürrische verzogene Miene. Er ist der König der Werwölfe. Er ist der Mann, d...
