A R Y A
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Und dann war er da.
Stürmisch riss er mich in seine starken Arme und presste mich an sich. Der direkte Kontakt zu ihm und sein wilder Duft erdeten mich. Sein Mund war ganz nah an meinem Ohr, während er mir beruhigende Worte zuflüsterte: «Hey, hey, hey, ganz ruhig.» seine tiefe, raue Stimme lullte mich und mein Herz beruhigte sich langsam. Ob er die Ursache war, oder die geringe Luftzufuhr, wusste ich nicht. Meine Gelenke erschlafften langsam und seine Hände ballten sich auf meinem Körper zu Fäusten. Sanft wiegte er mich hin und her. «Einatmen. Ausatmen. Ganz langsam. Konzentrier dich auf meine Stimme.» Ich wollte seinen Worten nachkommen, doch meine Luftröhre war wie verstopft. Es kam nichts mehr hindurch. Panisch klammerte ich mich an sein Shirt, so fest, dass meine weissen Knochen hervorstachen. Flehend blickte ich zu ihm auf. «H-Hilf m-mir, f-f-ehaany.» Bitte.
Er knurrte und sein Wolf kam in seinen Augen zum Vorschein. Sein ganzer Körper spannte sich zitternd an und er presste mich hart an sich, so als ob er mich mit reiner Willenskraft retten konnte. «Komm schon, atme.» Ich röchelte abermals, doch meine Luftröhre wurde immer enger und meine Hände fielen matt von seiner Brust. Ich kam mir schrecklich hilflos vor. Xenos Kiefer zuckte und er rüttelte mich leicht. «Kätzchen, atme. Atme doch!»
Mein ganzer Körper schrie verzweifelt nach Luft. Langsam schlossen sich meine Lieder und eine kleine Träne floss meine Wangen hinunter. Xenos brüllte laut auf, und dann waren heisse Lippen auf meinen. Sie bewegten sich drängend. Verlangten fordernd Eingang zu meinem Mund. Als ich immer noch nicht reagieren konnte, biss er mir in die Unterlippe, saugte an ihnen und leckte knurrend darüber.
Als hätte mich ein Blitz getroffen sog ich zischend nach Luft und atmete auf. Gierig schnappte ich nach Sauerstoff, zog ihn tief in meine brennenden Lungen. Endlich!
Und dann waren da wieder diese Lippen. Hitze schoss durch meinen Körper und ich stöhnte. Voller Verlangen gab ich mich hin und erwiderte den Kuss, mit einer Heftigkeit, die mich selbst erstaunte. Aber es war, als würde eine klaffende Leere endlich gefüllt werden. Heisse grosse Hände verstärkten den Druck um meine Taille und pressten mich ruckartig an eine harte Brust, die von einem dunkeln Knurren vibrierte. Ich drückte mich noch mehr an den heissen, festen Körper und verdrängte eine kleine innere Stimme, die mich an etwas erinnern wollte. Verflucht sollte sie sein. Ich wollte mehr davon. Viel mehr.
Mein Mund öffnete sich von selbst. Sofort drang seine Zunge hinein, rieb sich an meiner und forderte mehr. Abermals stöhnte ich an seinem Mund und vertiefte den Kuss, als ich seine Krallen an meinem Rücken spürte.
Schlagartig riss ich meine Augen auf und blickte direkt in die von Xenos. Seine Arme hielten mich immer noch umschlungen an ihn gedrückt und nun fühlte ich seine heisse Körperwärme nur allzu deutlich, die durch seine Kleidung in meinen Körper drang. Seine Augen glühten auf. «Scheisse, mach mir nie wieder eine solche Angst.» seine Stimme war eher die seines Wolfes und er sah mich auf eine Art und Weise an, die meine Gefühle nur noch mehr durcheinanderbrachten. Er durfte mich nicht so ansehen. Das war nicht fair.
Am liebsten hätte ich mich noch mehr an ihn geschmiegt, wollte seinen männlichen Geruch einatmen und seinen heissen Körper auf meinem spüren. Wissen, dass ich wieder vollständig zurück war. Diese kurze Zeit in der Dunkelheit, war beängstigend gewesen. Ich dachte, ich würde nicht mehr zurückfinden.
Ein Schluchzer entfuhr mir und tiefe Scham überrollte mich. Nie in meinem ganzen Leben, hatte ich mich so gedemütigt gefühlt. Ich stiess ihn fest von mir, was jedoch überhaupt nichts bewirkte. Seine Arme verstärkten den Griff um meinen Oberkörper nur noch mehr.
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X E N O S | ✔️
Werewolf*ABGESCHLOSSEN* ➳ ZWEITES BUCH DER " a mate's call " SERIE ➳ (Kann unabhängig vom 1. Teil der Serie gelesen werden) Sturmblaue Augen, blonde zerzauste Haare und eine mürrische verzogene Miene. Er ist der König der Werwölfe. Er ist der Mann, d...
