"Was würde ich tun wenn ich den Körper mit jemand anderem Tauschen würde?"
H
abt ihr euch mal gefragt wie es ist in dem Körper des Mädchens aufzuwachen das man beneidete? Nein? Ich schon, zugegebenermaßen schon sehr oft. Mit dem Wunsch im Körper von Alya aufzuwachen schlief ich schon unzählige Male ein doch ich erwarte nicht das dies Wirklichkeit wird.
Es passiere an einem Donnerstag, ungefähr um 2 Uhr Nachts andem mich ein helles Licht das aus dem Fenster in mein Gesicht schien mich aufweckte. Voller schmerz in den Augen kneifte ich sie zusammen und setzte mich auf. Als das Licht erlosch wusste ich sofort das es aus dem Fenster kam. Viele Autos fuhren dort rum und einer von ihnen hatte wohl vergessen die Scheinwerfer zu dämmen.
Ich rieb mir meine Augen und öffnete sie langsam wieder. Als aber noch so ein Auto vorbei fuhr Stand ich auf und ließ die Rollo runter. Zu meinem Bedauern machte mich das Licht so wach das ich nicht mehr einschlafen konnte.
Ich versuchte wieder in mein Bett zu kommen doch dann viel mir etwas auf. Ich hatte kein so großes Zimmer wie dieses und so viele Kuscheltiere auf dem Bett hatte ich auch nicht!
Zügig ging ich zum Lichtschalter und betätigte diesen. Danach erblickte ich mich in dem großen Spiegel der auf dem großen Schrank hing und sah Alya doch wo bin ich? Bin ich Alya? Ich schaute mich nochmal um und sah das es nicht mein Zimmer war.
'Ach du scheiße' dachte ich mir und zwickte mich am Arm um sicher zu gehen das ich nicht träume. Und tatsächlich träumte ich nicht mehr, es war alles Real! Sofort öffnete ich den großen Schrank und freute mich die ganzen Tollen Klamotten zu sehen die Alya trug. Ich wusste ganz genau welches Oberteil sie mit welcher Hose getragen hatte, entweder postete sie ihre Outfits auf Instagram oder ich sah sie beim vorbei gehen.
Gerade wollte ich mich gleich in eines der Outfits schmeißen doch als ich bemerkte wie spät es war ließ ich es und schaltete das Licht wieser aus. Gleich darauf legte ich mich ins Bett und schaltete Alya's Tablet an. Dort hatte sie keinen Pin und war auf sämtlichen Sozial Media Plattformen angemeldet. Die Chance mehr von ihren Charakter und ihren Beziehungen zu sehen ließ ich mir schließlich nicht entgehen. Außerdem konnte ich sowieso nicht mehr schlafen.
Die nächsten vier Stunden vergingen wie im Flug bis das Geräusch eines rauschenden Meeres ertönte. Es war der Handywecker der Alya aufwecken sollte. So schnell wie möglich machte ich den nervigen Wecker aus und suchte mir ein Outfit aus dem von mir vergöttertem Schrank aus. Danach machte ich mich fertig und holte mir was zu essen. Das ich schon einige male bei Alya zu Besuch war, war es mir ein leichtes alles nötige zu finden.
Nach einer halben Stunde war ich fertig und ging zur Bushaltestelle an dem Alya's neue Beste Freundin Melanie stand. Ich kannte sie nicht und wusste auch nicht wie Alya mit ihr umgehen würde also tat ich so als würde es mir nicht so gut gehen.
Während der Busfahrt redete ich nicht so viel mit ihr und in der Schule fragte ich sie ob sie mich zum Klassenzimmer begleitet weil ich nicht wusste wo das richtige Zimmer war. Netterweise kam sie mit doch ihr ist aufgefallen dass ich nicht wusste wo ich hin musste.
In den Schulstunden fühlte ich mich nicht so wohl da mich all ihre viele Freunde Ansprachen, ich nicht wusste wie ich reagieren sollte und der Mathe Stoff zu Anspruchsvoll für mich war. Also ließ ich mich von Alya's Mutter im Sekretariat abholen.
Ich hätte nicht gedacht mich in ihrer Haut so unwohl zu fühlen, irgendwie fühlte es sich langsam falsch an für sie zu leben. Zu meinem Glück fuhr sie nachdem ich im Haus war wieder in die Arbeit.
Kurze Zeit später nachdem ich mich auf die riesige Couch gelegt und den großen Fernseher angeschaltet hatte, rief jemand Alya an. "Kayn" las ich leise vor. Er war wahrscheinlich der neue Freund von Alya. Dieser war schon zwanzig Jahre alt und war im ersten Jahr seiner Ausbildung. Außerdem sah er ziemlich gut aus.
Ich ging ran und wurde ein bisschen rot auf den Wangen als ich seine tiefe weiche Stimme zu hören bekam. Er fragte mich ob wir gemeinsam draußen etwas unternehmen wollen. Selbstverständlich ließ ich mir die Chance etwas mit dem gut Aussehen Typen zu unternehmen nicht entgehen und stimmte zu.
Schnell machte ich mich fertig und suchte mir ein zum Outfit passendes Schuhpaar aus. Danach schnappte ich mir dem Schlüssel und ging zu dem Treffpunkt den wir vereinbaren.
Dort angebotenen umarmte er mich erstmal umd drückte mir einen Kuss auf die Lippen. Es war ekelhaft, ich hasse küsse und ich mochte sie vor allem nicht von jemandem der vergeben war. Es kam aber schlimmer, er packte mit seinen Griffeln an mein Gesäß weshalb ich ihn von mir stieß.
Es war mir so dermaßen unangenehm das mich Kayne geküsst hat und das ich mich überhaupt auf dieses Treffen eingelassen habe. So langsam vermisste ich meine Freunde, meine Klamotten, mein Zuhause und mein Bett.
Ich drehte mich um und lief zurück zu Alya's Haus und öffnete die Tür mit dem Schlüssel den ich mir bereits während dem laufen aus der Tasche zog. So schnell wie möglich trat ich ein und knallte die Tür zu.
Mir reichts. Ich habe noch nicht alles aus dem Leben das ich so sehr begeisterte gesehen aber das muss ich auch nicht mehr. Denn mir ich klar geworden das ich niemals so leben oder so sein werde wie Alya und das muss ich auch gar nicht!
Solange ich mich selbst und meine Freunde habe brauche ich nicht das Geld, die Familien Verhältnisse, den Style, den Freund und den Charakter den sie hat! Ich währe doch nichts besonderes wenn ich nur jemaden Kopiere. Jeder ist auf seiner Art schön, besonders und einzigartig das sollte man nie vergessen.
Ist ging ins Badezimmer und wusch mir mein Gesicht mit kaltem Wasser ab und fing an zu weinen, wie komme ich wieder zurück zu dem Leben in das ich gehörte? Wie kann ich das ganze wieder gut machen?
Den restlichen Tag ließ ich mich nicht bei der Familie blicken und dachte über einen Lösungsweg nach. Bei diesem Druck und den Gefühlen schaffte ich es nicht klar zu denken oder mich zu kontaktieren. Abends bekam ich von mir aus kein Auge mehr zu doch als der Körper vor Müdigkeit nachließ viel ich in einen Tiefen Schlaf. Morgens als ich aufwachte fand ich mich dem Universum sei dank in meinem Zimmer wieder.
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Gedankennebel
Short StoryDu liest gerne Kurzgeschichten mit verschiedensten Themen? Und das umgesetzt auf unterschiedlichster Art? Du interessierst dich für die abwechlungsreiche Mischung verschiedener Schreibstils, Inhalte und Genres? Dann ist dieses offizielle Buch vom Wa...
