Meinungsverschiedenheit

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Dieses drängende Bedürfnis war bedenklich. Doch Denis ließ von mir ab und er legte sich in das Bett. Ich stand wie paralysiert da und ich konnte nicht glauben das er das wirklich getan hat.
„Leg dich zu mir.", meinte Denis. Ich legte mich in das Bett und deckte mich zu. Müde schloss ich meine Augen und endlich schlief ich ein.

Ausgeschlafen öffnete ich meine Augen, streckte mich und ich schaute Denis an. Er schlief noch immer und ich überlegte wie ich ihm das von gestern heimzahlen kann. Er lag zum Glück schon auf dem Rücken, ich zog ihm die Decke weg, setzte mich auf sein Becken und beugte mich vor ihm. Er öffnete seine Augen, schmunzelte mich an und er legte seine Hände auf meine Hüften. „Das ist mal eine tolle Methode um einen zu wecken.", raunte er. Seine Stimme am Morgen machte mich wahnsinnig. Wie kann man solch eine Stimme haben. Ich legte meinen Oberkörper auf seinen, küsste ihn sanft und er genoss es. Er schloss die Augen und ich merkte das es ihm gefiel. Ich grinste und dann ging ich von ihm runter. „Was!?", sagte er und ich zog mir meine Kleidung von gestern an. „Was du kannst, kann ich auch.", zwinkerte ich. Denis stand auf und ich musste meinen Blick schnellstens von ihm nehmen. „Du...", raunte er und mit einem Mal war ich an der Wand. Er lehnte sich dagegen und ich schluckte schwer. „Das bekommst du zurück.", sagte er und ich schaute ihn direkt an:„Dann pass du auch auf."

Denis wurde ernst, aber er ging in die Dusche.

Ich ging in die Küche, machte mir ein Brot, ging in den Garten und genoss die Sonne. Die Vögel zwitscherten munter am Morgen und das Gras unter meinen Füßen fühlte sich angenehm an. Die Stille war eine willkommene Abwechslung.

„Ja sie ist hier. Soll ich sie Euch geben?", fragte Denis. Ich drehte mich zu ihn um. Er hatte ein normales T-Shirt und eine Jeans an. Er hatte ein Handy in der Hand und er hielt es mir entgegen. Ich schaute ihn verwirrt an, aber als er mir sagte das es Luca war, bemerkte ich auch, dass es mein Handy war. Schnell nahm ich mein Handy und ging ran.

„Hey was ist los?", fragte ich. „Ja bin gleich Zuhause.", meinte ich ernst und dann sah ich Denis an. „Hast du heute Zeit?", fragte ich ihn und er nickte. „Denis kann auch.", antwortete ich ihm. „Bis gleich.", meinte ich und legte auf.
„Wir sind gleich bei meiner Familie eingeladen.", grinste ich und Denis ging hoch. Ich überlegte was meine Brüder von Denis wollten.

Denis hielt den Autoschlüssel hoch und ich folgte ihm zur Garage. Dort stieg ich in das Auto und wir fuhren los.
Was wollten meine Brüder von uns? Und ausgerechnet von Denis? Was hatten sie vor?
Mein Blick war draußen, denn meine Gedanken kreisten in meinem Kopf wirr umher. Wie würden sie auf Denis reagieren.
Denis schien es nicht wirklich zu stören, dass meine Familie ihn kennenlernen will. Sein Blick ist emotionslos.

An meinem Zuhause angekommen, stieg ich aus und mein Herz pochte wie wild in meinem Brustkorb. Wieso fühlte ich mich so? Ich hatte doch nichts schlimmes angestellt. Denis lief vor, blieb an der Tür stehen, dabei starrte er mich an. „Die werden bestimmt nichts schlimmes machen.", lachte Denis und ich öffnete die Tür langsam. „Wir sind da.", rief ich, aber ich hörte niemanden. Verwundert schaute ich umher, aber ich hörte nichts.
„Hallo?", rief Denis und mit einem Mal stand Bruno bei uns. Erschrocken sah ich ihn an:„Woher kommen Sie denn jetzt?"
„Entschuldigen Sie vielmals. Ich bin nicht so schnell wie manch andere Butler, weshalb es ein wenig dauert.", erklärte er mir und ich berührte sein Oberarm:„Sie müssen sich nicht entschuldigen. Geht es Ihnen hier gut?"

„Mir ging es noch nie besser. Ihre Mutter und Ihre Brüder sorgen sich fabelhaft um mich.", lächelte Bruno und ich lächelte:„Dann ist alles gut. Wo wir gerade über meine Familie sprechen, wo sind sie?"
„Achja. Bitte folgen Sie mir.", meinte Bruno und wir folgten ihm durch einige Zimmer, bis wir im Wohnzimmer waren.

Bloody AngelGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt