Als ich in meiner Wohnung war, nahm ich das Festnetz Telefon zur Hand und rief Maja an. Sie sollte mir helfen, schließlich war sie meine beste Freundin und hatte somit die Pflicht mir zu helfen. »Hey« sagte ich und schaute mich in meiner Wohnung um. »Ja hey?« fragte sie. »Könntest du kurz zu mir kommen? Ich hab ein kleines Problem« erklärte ich ihr und setzte mich auf das Sofa. Ich wusste noch nicht wie Maja mir helfen konnte, doch vielleicht half ein Rat ihrerseits ja schon. »Ich bin in zwanzig Minuten da« bestätigte sie und legte auf.
Erleichtert atmete ich aus und legte das Telefon zurück. Nach einer Viertelstunde in der ich versucht hatte mich zu beruhigen, klingelte es endlich nach meiner Tür. Ich riss meine Wohnungstür auf und sah Maja, die mich freudig anlächelte. »Was ist denn los?« fragte sie und ging an mir vorbei in die Wohnung. »Also« fing ich an und setzte mich auf das Sofa, auf das sich auch Maja gesetzt hatte. »Ich bin vor deiner Kunstausstellung mit einem Mann zusammen gestoßen« sagte ich und sah wie ihr Grinsen breiter wurde. »Er meinte, dass er sich für mein Haarband Interessierte, deshalb gab er mir seine Nummer« erzählte ich weiter und suchte ihren Blick, der freudig durch die Wohnung flitzte.
»Naja ich habe ihn dann halt angerufen, weil ich es heraus gefunden hatte. Er meinte nur, dass ich zur Siblings Firma kommen sollte« ich stoppte wiedermal und zog meine Knie an meinen Körper, um mehr halt zu haben. »Ich bin hin.« Maja zog ihre Augenbrauen zusammen. »Es ist Jasper King gewesen und ich habe meine Tasche vergessen.« ich lächelte schüchtern und sah wie sich die Augen meiner besten Freundin aufrissen. »Jasper King?« fragte sie erstaunt und setzte sich in den Schneidersitz. »Oh Gott« flüsterte sie und strich durch ihr Gesicht. »Warum hast du's nicht mit ihm getrieben?« fragte sie dann lachend und lehnte sich nach hinten. »Maja« zischte ich. »Nein, jetzt mal ehrlich. Du hattest nur einmal Sex und das war ja wohl alles andere als ein gutes erstes mal, danach hast du nichts mehr gemacht also warum machst du es nicht einfach mit ihm?« sie zog fragend ihre Augenbrauen zusammen.
Nun war ich diejenige, die ihre Augen aufriss. »Bist du bescheuert?« platzte es aus mir raus. »Jasper King ist ein arrogantes Arschloch, der Frauen wie Spielzeuge behandelt.« protestierte ich und legte meine Arme übereinander. »Jede Frau, die mit ihm geschlafen hat oder die behauptet mit ihm geschlafen zu haben, sagt das er der Hammer war.« sie lachte leicht und kam mir näher. »Du musst mal los lassen, Ann« sie seufzte und legte ihren Kopf auf ihre Hände, die auf ihren Knien stützten.
»Nein. Auf gar keinen Fall. Warum bist du eigentlich hier, wenn dieser Rat nichts gebracht hat?« ich stöhnte genervt auf und legte mich nach hinten. »Ich sag es doch nur so wie es ist.« sagte Maja ebenfalls beleidigt. »Ja alles gut.« behauptete ich und stand auf. »Ich muss jetzt wieder. Mr. Und Mrs. Martínez wollen heute mit mir essen gehen.« meine beste Freundin umarmte mich von hinten und wuschelte mit der Hand durch mein Haar. »Okay, viel Spaß.« ich lächelte und versank in meinem Problem.
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Tausendschön
RomanceWird bald überarbeitet ❗️ 𝖲𝗈 𝗌𝖼𝗁𝗈̈𝗇 𝗐𝗂𝖾 𝖽𝗂𝖾 𝖳𝖺𝗎𝗌𝖾𝗇𝖽𝗌𝖼𝗁𝗈̈𝗇. »weißt du, Bruder.« er sah zu mir. »Kennst du noch meine Lieblingsblume?« ich schaute zu Casper, der lachend nickte. »Damals dachte ich du bist schwul, weil du eine...
