Am nächsten Morgen trat ich aus meiner Wohnung, mit dem Handy in der einen und meiner Tasche in der anderen Hand. Meine Mutter quetschte mich über den Zeitungsartikel aus, was mich ärgerte. Dieser Dumme Artikel. »Mum, es reicht. Ich muss jetzt zur Vorlesung.« motzte ich und seufzte verzweifelt.
Warum musste sie immer so schreien. »Wir besprechen das noch!« fauchte sie. Ich legte auf und trat aus meiner Wohnung, um den Weg auf der Straße entlang zugehen. Plötzlich knallte ich gegen jemanden, weshalb meine kompletten Unterlagen auf dem Boden landeten. »Scheiß Tag.« zischte ich und sah hoch.
Natürlich musste jetzt auch noch Jasper King vor meiner Haustür stehen. »Jasper« fluchte ich leise und sammelte meine Sachen beisammen. »Ann.« er kniete sich ebenfalls hin und nahm ein paar Bücher zu sich. »Was machst du vor meiner Haustür?« ich entnahm ihm meine Bücher und legte sie auf meine.
»Ich wollte zu dir.« er lächelte charmant. »Ich werde dich zur Vorlesung bringen, wenn du willst.« sein liebes Lächeln, verwandelte sich in ein bösartiges Grinsen. »ich glaube, bis dahin schaffe ich es alleine.« ich lächelte gespielt und bekam sein Kopfschütteln mit. »Ich möchte dich bringen. Im Wagen möchte ich dich über unser Date informieren.« sein Grinsen vergrößerte sich noch ein Stückchen und seine Hand griff nach der Autotür, die er wenig später öffnete.
Seufzend ließ ich mich darauf ein und stieg in die kleine Limousine. »also?« ich wendete mich zu ihm als er in den Wagen einstieg. Er lächelte und atmete tief durch bevor er zu mir blickte. »Ich hole dich morgen Abend ab.« er musterte mich mit einem schnellen Blick und sah dann wieder nach vorne. Deshalb war ich jetzt eingestiegen? »Okay« ich rollte mit meinen Augen und bereute augenblicklich, dass ich ihm eine Chance gegeben hatte.
»Danke« ich warf Jasper noch einen letzten Blick zu, bevor ich ausstieg und in Richtung des Gebäudes stieg, wobei ich sehr wohl die Blicke der Studenten spürte, die sich wahrscheinlich wunderten, warum ich in einer Limousine kam. Ich riss die Tür des Vorleseraums auf und setzte mich in die letzte Reihe. Meine Gedanken glitten wieder zum Kuss, den ich ja angeblich mit Jasper hatte. Ob er gut war? Ich schüttelte meinen Kopf und biss mir auf meine Unterlippe.
Es war mir so unglaublich peinlich, denn wenn ich ihn betrunken geküsst hatte, dann fühlte sich eine Seite von mir definitiv zu ihm hingezogen. Dazu kam auch noch, dass der Kuss nur gut sein konnte, denn sonst hätte ich ihn nicht an meinen Hals ran gelassen. Unbewusst fasste ich mir an den Knutschfleck und zog meine Augenbrauen zusammen. Ob uns jemand gesehen hatte? Und wieso hatte er nicht einfach aufgehört? Die Bestätigung, dass er ja doch an mich ran kam, hatte er ja jetzt.
Und wieso hatte er diese Situation nicht ausgenutzt? Schließlich hätte er mich in diesem Zustand auch ins Bett bekommen.
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Tausendschön
RomanceWird bald überarbeitet ❗️ 𝖲𝗈 𝗌𝖼𝗁𝗈̈𝗇 𝗐𝗂𝖾 𝖽𝗂𝖾 𝖳𝖺𝗎𝗌𝖾𝗇𝖽𝗌𝖼𝗁𝗈̈𝗇. »weißt du, Bruder.« er sah zu mir. »Kennst du noch meine Lieblingsblume?« ich schaute zu Casper, der lachend nickte. »Damals dachte ich du bist schwul, weil du eine...
