Kapitel 38.

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𝖡𝖾𝗌𝗍𝖾 𝖥𝗋𝖾𝗎𝗇𝖽𝗂𝗇𝗇𝖾𝗇 𝖦𝖾𝗌𝗉𝗋𝖺̈𝖼𝗁

Als ich in meiner Wohnung ankam, saß Maja auf meinem Sofa und trug ein breites Grinsen. »Du hast das alles geplant oder?« fragte ich sie lachend. »Ich wusste, dass ihr einander gefallen finden würdet, aber durch geplant hatte ich es nicht, nein.« sie sprang auf und kam auf mich zu. »Wie war es denn?« fragte sie aufgeregt und zog mich auf die Couch. »Er ist nett, süß, sieht gut aus und hat mich morgen auf ein Date eingeladen.« gab ich zu und lächelte dabei leicht. Er war wirklich süß. »Er wäre perfekt für dich.« schrie sie freudig und zog ihre Knie an ihren Körper. »das würde ich nicht sagen.« flüsterte ich. Ich hatte bei ihm einfach nicht dieses Gefühl. »Wieso sagst du das!« fragte sie aufgebracht. »Weil es doch so ist.« ich rollte mit meinen Augen und nahm
mir die Fernbedienung zur Hand. »Hast du etwa Gefühle für Jasper oder warum bist du so desinteressiert?« sie hob eine Augenbraue und musterte mich kritisch. Spöttisch lachend schüttelte ich meinen Kopf. »Denkst du etwa, nur weil wir Sex hatten, habe ich jetzt ganz plötzlich Gefühle für ihn?« ich verzog mein Gesicht. »Du hast in den letzten Wochen sehr viel Zeit mit ihm verbracht.« sie zuckte mit ihren Schultern. »Nein.« gab ich nur noch dazu und schaltete auf YouTube. »Dann kannst du dich ja auch auf Ashton einlassen und außerdem könntest du ihn fragen, ob er dich Freitag begleiten kann.« sie lächelte schief und hatte das alles vermutlich genauso geplant. Gott, warum war sie nur so? »Okay.« ich nickte und ging nicht weiter auf dieses Thema ein. Maja wusste, dass ich Ashton ganz gut fand. Er war genau die Art von Typ, die ich mochte. Wobei Jasper eher die Art von Typ war, die ich verabscheute. Und trotzdem hatte ich mit ihm Sex. Ich grinste bei diesem Gedanken leicht, aber ließ es wieder fallen als ich es bemerkte. »Was ziehst du an?« fragte Maja als ich auf ein Lied drückte. »Ein schwarzes Kleid denke ich.« ich zuckte mit meinen Schultern und warf ihr einen Blick zu. »Ein Kleid ist eine gute Wahl.« flüsterte sie zufrieden. »Hast du eigentlich schon alles vorbereitet?« ich zog meine Augenbrauen zusammen und bekam ein Kopfschütteln als Antwort. »Nein, ich bin halb durch.« brummte sie. »Ich fliege übermorgen schonmal vor und bereite alles dort vor.« erklärte sie und lächelte sanft. »Okay, hast du schon die Gästeliste?« ich biss mir auf meine Unterlippe. Sie schüttelte ihren Kopf und legte ihn wieder auf ihre Knie ab. »Die bekomme ich erst die Tage. -« sie stoppte. »Wir sollten jetzt ins Bett, weil du hast morgen ein Date.« sie grinste breit und stand auf.

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