35| Lachen, Essen und flirten

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An einem kleinen Café kam das Auto meiner besten Freundin zum stehen. Sie löste ihren Schlüssel und öffnete schwungvoll die Tür, was ich ihr mit weniger Energie nachmachte. Maja grinste über beide Ohren und schien über dieses Zusammentreffen mehr als glücklich zusein. Dass mich das einwenig aus dem Gleichgewicht brachte, war verständlich. Wenn sie so ausschaute, dann hatte sie einen Plan und den hätte ich echt gerne gewusst, bevor ich mich auf diesen Kack hier eingelassen hatte. Doch es Maja zu entlocken war unmöglich, das wusste ich. Sie hielt mir die Tür des Cafés auf und überholte mich danach mit flinken Beinen. Vor einer Gruppe hielten wir. »Hey Leute.« sie lachte und warf mir einen Blick zu. Als ich nichts sagte, grinste Maja.

»Das ist-« sie wurde unterbrochen. »Ann.» sagte ein schwarzhaariger Mann erfreut. »Äh ja.» ich schenkte der Truppe ein Lächeln und setzte mich an den Tisch. Direkt neben den schwarzhaarigen Typ, der mich leicht angrinste. »Und du?« ich hob eine Augenbraue und musterte ihn mit einen schnellen Blick. »Ashton.« seine Augen fingen meinen Blick auf, weshalb ich zufrieden nickte und mich abwandte.

»Das sind Cole, Ashley und Abbey.« Maja stellte mir die Leute am Tisch vor, wobei mir jeder einzelne ein strahlendes Lächeln zeigte. »Okay.« ich nickte in mich rein und nahm deutlich wahr wie Ashton einen Arm um die Lehne legte. Als die junge Kellnerin zu uns kam , bestellte ich mir ein großes Wasser und wandte mich an Ashton, der seinen Kopf interessiert zu mir wandte. Er sah wirklich gut aus. »Also wenn du Maja kennst, dann hast du sicherlich was mit Kunst zutun.« Ich grinste Herausfordernd und bekam ein raues Lachen als Antwort. »Ja, könnte man denken, aber nein.« seine Augen fuhren über mein Gesicht. »Ich studierte Jura und kenne Maja nur über Cole.« er warf dem anderen Typen einen Blick zu, der nur nickte. »Und du studierst Geschichte, nicht wahr?« fragte er mich und nahm das Glas zu sich, welches mit Cola gefüllt war.

»Ja« ich nickte. »Maja erzählt viel über dich.« er stoppte und in seinen Augen funkelte etwas gefährliches. Das nächste würde wohl nicht für mich sprechen. »Und die Zeitung auch.« seine Lippen zogen sich zu einem breiten Grinsen. »Die Zeitung.« murmelte ich und nickte langsam. »Zeitungen sagen nie die wirkliche Wahrheit.« meinte ich und sah die Kellnerin dankbar lächelnd an als sie mir das Glas vor die Nase stellte. Ashton nickte als würde er das verstehen und stellte das Glas ab. Ich hätte ihm am liebsten gesagt, dass Jasper und ich nichts hatten, doch das wäre eine Lüge gewesen. Wir hatten eine komplette, gemeinsame Nacht verbracht. eine Nacht der puren Lust. Ich verdrängt meine Gedanken an diese Nacht voller Lust und Leidenschaft, da das Verlangen langsam meinen Körper hinauf kroch.

»Also hattest du nichts mit Jasper King?« fragte Ashton und zog seine Augenbrauen fragend zusammen. »Doch, aber nicht so wie die Zeitung es behauptet.« meine Stimme war ungewöhnlich selbstbewusst. Dieses Selbstbewusstsein hatte ich sonst nur in der Nähe von Jasper. Ich schämte mich nicht. Jeder durfte doch einmal seinen eigenen Spaß haben und ich hatte meinen eben mit Jasper King. Ashton nickte einverstanden und musterte mein Gesicht. Als bräuchte ich sein Einverständnis.

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