Ich warf meine Hand in die Luft als ein Taxi vorbei kam. Mit einem quietschen bremste das Taxi vor mir. Ich stieg in den Wagen und sah nach vorne zum Taxifahrer. »Zur Siblingsfirma bitte.« sagte ich und lehnte mich zurück. Meine Augen huschten aus dem Fenster und ein leichtes, zufriedenes Lächeln bildete sich auf meinen Lippen.
Es tat wirklich gut mal aus meiner sonst so schüchternen Haut zu schlüpfen und so herum zulaufen wie ich es sonst nie tat. Wie oft hatte ich diesen Rock schon angezogen, aber bin nicht damit raus, weil es mir unangenehm war?
Vermutlich müsste ich Jasper danken, denn nur wegen ihm ging ich so raus. Dennoch würde ich ihm niemals für überhaupt irgendetwas danken. Er machte mir das Leben wirklich schwer. Konnte er nicht einfach verschwinden? Es gab so viele Frauen, die ihn wollten also wieso nahm er sich nicht die? Der Wagen hielt vor der Siblings Firma und der Mann vorne blickte zu mir. Seine Augen huschten über meinen Körper, was mich dazu brachte angewidert zu ihm zu schauen und ihm sein Geld zu reichen.
Genau in diesem Moment fiel mir wieder ein warum ich nicht so raus ging wie ich es jetzt tat. Die Blicke der Männer und die missbilligen Blicke der Frauen hatten mich schon immer genervt und dazu auch noch verunsichert. Irgendwann hatte ich mich einfach verschlossen, damit ich alles um mich herum ignorieren konnte. Damit alles normal, alles langweilig war, aber selbst wenn mir die Langeweile gefiel tat es mal gut da raus zu kommen und mich meinen Dämonen zu stellen.
Ich trat in die riesige Firma und ging zur Rezeption. »sagen sie Mr. King, dass eine Ann Garcia zu ihm kommt.« mit den Worten ging ich in den Aufzug und quetschte mich zu den anderen Menschen. Ich drückte auf die 16. und wartete einige Minuten. Die Menschen drückten sich an mir vorbei, um auf ihre Etage zu spazieren, so lange bis ich nur noch mit Mary im Aufzug stand, die ich vorher garnicht bemerkt hatte. »Vom wem ist der Knutschfleck?« sie grinste leicht und stellte sich zu mir. »Jasper behauptet, dass er ihn gemacht hat als ich betrunken war.« flüsterte ich beschämend.
Wahrscheinlich hatte er mir sogar den Knutschfleck verpasst und ich wusste nicht was noch alles geschehen war. Hatte er mich berührt und das an stellen, an denen ich definitiv nicht von ihm berührt werden wollte? Ich verzog mein Gesicht. »Deshalb die Kleidung?« sie musterte mich. Ich nickte mit meinem Kopf und hörte ihr helles, beruhigendes Lachen. »Du willst ihn provozieren, nicht wahr?« wiedermal nickte ich und wendete meinen Kopf zu ihr. »Er nervt mich.« stellte ich klar und trat aus dem Aufzug.
Ich wollte nicht, dass sie dachte, dass ich ihm auf irgendeine Weise verführen wollte. Denn das war nichts der Fall. »Das wird noch interessant.« flüsterte sie wohl zu sich selbst und ging in ihr Büro. Meine Schritte hallten durch die Etage und als ich endlich vor der Tür des großen Bosses ankam, atmete ich noch einmal tief durch, sammelte all meinen Mut zusammen und ging mir durch meinen Zopf, um ihn zurecht zu zupfen.
Jasper King: dieses Spiel wirst du verlieren.
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Tausendschön
RomanceWird bald überarbeitet ❗️ 𝖲𝗈 𝗌𝖼𝗁𝗈̈𝗇 𝗐𝗂𝖾 𝖽𝗂𝖾 𝖳𝖺𝗎𝗌𝖾𝗇𝖽𝗌𝖼𝗁𝗈̈𝗇. »weißt du, Bruder.« er sah zu mir. »Kennst du noch meine Lieblingsblume?« ich schaute zu Casper, der lachend nickte. »Damals dachte ich du bist schwul, weil du eine...
