Brian:
Sie sah zu mir hoch und wartete gebannt auf meine Reaktion.
Einige Sekunden war Totenstille.
Uns.
Dieses Wort hatte sich in mein Hirn gefressen. Und dann begriff ich, was sie mir damit sagen wollte.
Oh mein Gott. Sie ist schwanger!
„Ist das dein ernst?", fragte ich sie ungläubig.
Ihr zauberhaftes Lächeln war mir Antwort genug und ich liess einen Jubelschrei los.
Ich hob sie hoch, drückte sie so fest es ging an mich und wirbelte sie in der Luft umher.
Für den Moment war ich überglücklich und alle meine Sorgen waren vergessen.
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Später am Abend, als Sophie schon eingeschlafen war, ging ich nach unten ins Wohnzimmer.
James war noch wach, sass auf dem Sofa und meditierte.
Eigentlich wollte ich mit ihm reden, aber stören wollte ich auch nicht.
„Setz dich, Brian.", sprach James, als ich schon kehrt machen wollte.
Etwas mulmig setzte ich mich ihm gegenüber und sah ihn an.
Ich wusste nicht, wo ich anfangen sollte.
„Du musst mir nicht danken. Das hab ich gern getan und ich weiss, wie es dir geht. Ich kann das auch nicht.", unterbrach er mich, bevor ich beginnen konnte.
Damit hatte er das Eis gebrochen und ich lächelte ihn an.
„Ich will aber.", widersprach ich ihm.
„Zu Anfangs war ich ein bisschen skeptisch, was das anbelangte, dass du hier wohnst. Aber ich muss sagen, dass ich unendlich froh darüber bin, dich hier zu haben. Nicht nur wegen Sophie, sondern auch wegen mir.
Ich bin dir so dankbar, dass du gut für sie sorgst, wenn ich nicht da bin.
Du bist mein Bruder, den ich nicht haben wollte. Aber den, den ich als Bruder zu lieben gelernt habe.
James, - danke für alles.", dankte ich ihm und mir ging es auf ein mal viel besser.
Ich hatte es wirklich nicht mit bedanken und entschuldigen, aber er war mein Bruder und er war mir wichtig geworden.
James, der die ganze Zeit aufmerksam zugehört hatte, schlug meine Hand beiseite, umarmte mich dafür.
„Geht mir genau so, Bruder.", entgegnete er und löste sich aus der Umarmung, bevor es peinlich wurde.
„Woher wusstest du, dass Sophie schwanger ist?", fragte ich ihn beiläufig, während ich es mir in meinem Sessel bequem machte.
„Naja, zuerst waren da die Schwindelanfälle jeden Morgen, bevor sie etwas gegessen hatte.
Du musst unbedingt darauf achten, dass sie so bald wie möglich etwas zu beissen kriegt, sonst wird sie unausstehlich.", grinste er mich an.
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White Wolve
Werewolf{Rohfassung, wird irgendwann überarbeitet} Einsames, ruhiges Leben führen? Check ✔️ Traummann finden? Nicht erfüllt ✖️ Die 25-jährige Sophie sehnt sich nach mehr Action in ihrem Leben und will ihren Traummann finden. Doch das fällt ihr nicht leicht...
