Der Loverboy🔥

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*Freundschaft plus*
*sexuelle Handlungen*


„Nein nein, so geht das nicht. Das muss weiter nach Links", sagte Vincent genervt und zeigte auf den Lichtstrahler. Der Lichttechniker schnaufte schon wieder auf. Er richtete den Lichtstrahler erneut aus. „Nein weiter nach rechts, man kannst du überhaupt etwas?". Seit geschlagenen 10 Minuten diskutierte Vincent mit den Lichttechniker, weil der Leuchter nicht gerade hängen würde.

„Vincent, das Licht hängt gut so. Und es muss auch nicht weiter nach Links oder rechts geschwenkt werden", sagte Dag, der das ganze nun schon eine Weile beobachtetet.

„Dag, du hast doch eh keine Ahnung davon", schnauzte Vincent ihn an.

„Ach aber du oder was?" fragte Dag genervt.

„Hey warte mal, wo willst du denn mit dem Banner da hin? Der muss höher gehängt werden", rief Vincent zu einem weiteren Mitarbeiter und rannte ihm hinter her.

„Sag mal Dag, was ist denn mit Vincent zurzeit los?", fragte Ef, der sich zu Dag mit stellte und Vincent dabei beobachtete wie er alle Mitarbeiter Belästigte.

„Ich habe keine Ahnung was sein Problem gerade ist. So lange geht die Tour eigentlich auch noch nicht, dass er so durch dreht", Schulter zuckend sah Dag Ef an. Er machte sich auch Sorgen um seinen besten Freund, seit Wochen verhielt er sich schon so komisch. War ständig gereizt, nur am Arbeiten, schlief kaum noch und trank Literweise Kaffee.

„Dag, kannst du mal mit ihm reden? Auf mich hört er nicht", riss Ef ihn aus seinen Gedanken. „Bei mir streitet er es nur ab, dass er ein Problem hat".

„Ich kann es versuchen, aber gestern hat er mich, als ich mit ihm reden wollte, auch angeschrien und ist Wutentbrannt abgehauen", sagte Dag traurig und sah wieder zu Vincent auf.

Vincent war gerade dabei den Tontechniker seine Arbeit zu erklären und nahm ihn das Mikrofon weg. „Der Ton klingt total beschissen. Lass mich mal ran".

„Gib mir 10 Minuten", sagte Dag zu Ef und rannte wutentbrannt zu Vincent. „VINCENT STEIN", schrie er ihn an.

„WAS? Ich muss arbeiten", sagte Vincent laut zurück und wollte gerade Tontechniker von seinem Mischpult wegstoßen.

„Arbeiten nennst du das? Lass die Leute doch ihre Arbeit machen. Die machen das gut, wie sonst auch immer", versuchte Dag ihn zu beruhigen.

„Das nennst du gut? Kein Wunder, dass du nur der Sänger unserer Band bist und ich der erfolgreiche Produzent. Nichts klingt hier gut", schrie Vincent ihn an.

„Das reicht jetzt". Dag nahm ihm das Mikrofon aus der Hand, legte es auf das Mischpult und packte Vincent etwas unsanft am Handgelenk mit sich. „Mitkommen".

Vincent versuchte sich aus dem Griff zu befreien. „Man Diggi. Lass mich los. Ich muss Arbeiten, damit für heute Abend alles perfekt wird", jammerte er rum.

Dag schubste Vincent in einen leeren Raum hinein, drehte den Schlüssel im Schloss und sperrte sie dadurch ein. Dann nahm er den Schlüssel und steckte ihn in seine Hosentasche. „Du musst gar nichts, außer Heute Abend eine gute Show abzuliefern. Man was ist denn mit dir zurzeit los Vincent?", besorgt sah er ihn an und sprach nun etwas ruhiger mit ihm.

„Es ist nichts und jetzt lass mich hier wieder raus", sagte Vincent lauter und rüttelte an der Türklinke. „DU hast uns ernsthaft hier eingesperrt?", fragte er Schockiert. „Warum?".

„Weil ich wissen möchte, was dein Problem ist", sagte Dag und kam näher auf ihn zu.

„Ich habe kein Problem, außer das ihr mir seit Tagen alle auf die Nerven geht und mein bester Freund mich einfach einsperrt, obwohl da draußen gerade alles aus dem Ruder läuft", meinte Vincent und klang verzweifelt.

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