Dag öffnete vorsichtig seine Augen. „Mein Kopf" murmelte er leise vor sich her. Er hatte das Gefühl sein Kopf würde gleich Platzen. Langsam nahm er seine Umgebung war, als er ein paar Mal blinzelte. Weiße Wände und den Geruch von Desinfektionsmittel nahm er als erstes wahr.
„Wo bin ich?" fragte er mit kratziger Stimme. Erschrocken darüber sah er sich weiter um. Sein Blick blieb an einer Person hängen, die seine Hand hielt und mit dem Kopf auf dem Bett lag und schlief.
„Vincent" murmelte er verwundert.
Was ist passiert? fragte er sich.
Vorsichtig nahm er seine Hand aus Vincent seiner heraus und streichelte ihn langsam über den Kopf.
Er schloss kurz seine Augen und seufzte.
Auf einmal spürte er wie Vincent sein Kopf sich bewegte.
Müde nuschelte Dieser etwas vor sich hin, was er jedoch nicht verstanden konnte.
Vincent hob seinen Kopf und plötzlich sahen Dag zwei strahlend Blaue Augen an, ihm blieb die Luft weg. Er war kurz davor in ihnen zu versunken.
„Dag. Gott sei Dank bist du wieder wach. Ich hab mir solche Sorgen gemacht. Es tut mir so leid, dass ich dich gestern Abend alleine gelassen habe. Ich hätte bei dir bleiben sollen. Was ist den überhaupt passiert als ich weg bin?" Plapperte Vincent einfach los, ohne eine Pause zu machen.
Dag lächelte ihn leicht an, kniff seine Augen zusammen und legte seine Hände an seine Schläfen und massierte leicht diese Stelle.
Vincent seine ganzen Fragen brachten ihn noch mehr Kopfschmerzen ein.
„Tut mir leid, das ich grad so viel geredet habe. Aber weist du was es mir gestern für einen Schrecken eingejagt hat, dich bewusstlos und blutend im Studio vorzufinden. Mein Herz ist mir in den Moment in die Hose gerutscht. Ich hab gedacht ich verliere dich" plapperte er weiter und sah Dag besorgt an.
Dag öffnete leicht seine Augen, nahm Vincent seine Hände, die nervös in der Luft rumfuchtelten und sah ihn an. „Vincent. Eine frag nach der anderen bitte. Mein Kopf Platz gleich, wenn du so weiter machst." Meinte er und streichelte leicht über Vincent seinen Handrücken. „Tut mir leid" murmelte Vincent und starrte leicht lächelnd auf seine Hand.
„Was ist den gestern genau passiert? Warum bin ich im Krankenhaus?" fragte Dag mit ruhiger Stimme.
„Was ist das letzte an das du dich erinnern kannst?" fragte Vincent.
Dag sah ihn eine Weile überlegend an. „Ich weis noch, dass wir zusammen Musik gemacht haben. Dann ist irgendwie alles schwarz in meiner Erinnerung." beendete Dag seine Ausführung und sah Vincent verzweifelt an.
„Dann erzähle ich dir wie es weiter ging. Nach den wir mit der Musik fertig waren hab ich dich gefragt ob wir noch was trinken gehen. Du wolltest nicht und bist im Studio geblieben.
Da bin ich alleine los. Als ich ein paar Stunden später mit einer Kleinen Blonden zurück ins Studio kam, bin ich förmlich über dich drüber gestolpert. Du lagst bewusstlos mit einer Kopfverletzung am Boden.
Es wurde im Studio eingebrochen.Es war alles verwüstet und es fehlen einige Gegenstände."
Dag sah Vincent mit großen Augen an und lies seine Hand los. „Ist das dein Ernst? Ich kann mich an nichts erinnern. Was wurde den gestohlen ? Und was hast du überhaupt mit der Blonden im Studio gemacht?" fragte Dag leicht verwirrt. Es tat ihn weh zu hören, das Vincent eine Frau abgeschleppte hatte. Er spürte einen Stich in seinen Herzen und sah ihn traurig an.
„Es wurden einige Gitarren und Verstärker geklaut.
Ich wollte die Kleine abschleppen. Es tut mir so leid. Wäre ich lieber bei dir geblieben. Da wäre dir vielleicht nichts passiert. Ich weis nicht einmal ihren Namen." sagte Vincent schnell, nahm sich wieder Dag seine Hand und streichelte sie.
„Wo ist sie jetzt?" fragte Dag mit zittriger Stimme.
„Hab sie stehen lassen vorm Studio und bin mit zu dir in den Krankenwagen gestiegen." sagte Vincent.
„Aber wer weis, wenn du da gewesen wärst, vielleicht hätte er dir auch etwas angetan.
Tut mir leid, das ich dir den Abend versaut habe" sagte Dag bedrückt und sah in die andere Richtung des Raumes.
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Alltagssituationen
FanfictionIch versuche mich mal an ein Paar OneShots. Es geht größtenteils um Dagcent's. Ich hoffe es gefällt euch. Über Anregungen, Ideen oder Änderungen bin ich immer offen.
