Cecilia
„Scheiße!", ich fahre nach oben.
„Wie spät ist es", ein Blick auf mein Wecker und es wird real. In 20 Minuten beginnt meine Schicht.
Mist.
Ich schaue zu ihm.
Er schläft.
Ich wecke ihn nicht.
Leise hole ich meine Sachen und dusche schnell.
Noch 7 Minuten.
Mist Mist Mist.
Ich schnappe mein Zeug und verschwinde.
Alles an ihm ist perfekt. Nur leider ist er eine absolute Niete im Bett. Oder ist das einfach so?
Ich hatte 1 mal Sex. Und es war.. es war das beste was mir je widerfahren ist.
Ich renne wortwörtlich zur Arbeit in den selben Klamotten wie gestern. Sie sind zerknittert und vermutlich stinke ich, aber das ätzende ist, das es sich nicht einmal gelohnt hat.
Ich steige in den Aufzug und bete rechtzeitig zu kommen.
Ein Glück.
30 Sekunden bevor meine Arbeit beginnt, sitze ich an meinem Schreibtisch.
Lily strahlt mich bereits an .
„Und wie war es."
„Ach Lily", ich lache.
„Er war so schlecht. Er hat sagenhafte 2 Minuten durchgehalten",
Sie bricht in Gelächter aus.
„Weist du was? Rat mal wer gestern Abend noch in der Bar aufgetaucht ist."
„Kilian Rosso", meine Stimme senkt sich ein wenig.
„Woher weist du das?", sie schaut verdutzt.
„Er kam mir in der Tür entgegen und stell dir vor wen er kannte. Meinen schlechten one Night Stand. Sie sind auf die selbe Schule gegangen.", Ich lache jetzt ebenfalls.
„Du hast ja echt Pech, arnesto",
Arnesto. Nur er nennt mich so.
Scheiße.
Komm über ihn hinweg.
Er ist es nicht wert.
„Guten morgen." unsere Tür platzt auf.
Ich drehe mich schlagartig um.
„Mr. Rosso, welch nette Überraschung", mein Ton gespielt. Ein falsches Lächeln. Realer als in diesem Moment kann mein Gesicht nicht sein.
„Sehr erfreut mrs. Arnesto", in seinen Augen funkelt unglaubliche Wut, verbunden mit Schuld. Oder bilde ich mir das nur ein.
„wie ich sehe hatten sie eine vergnügliche Nacht",
Er mustert mein Outfit.
Lily muss sich ihr Lachen so verkneifen.
„Wir gehen heute in den Tower. Essen. Sie beide und ich."
Er winkt uns zu ihm.
„sie haben jetzt noch 1ne Stunde um sich umzuziehen. Und zu duschen", er blickt mich an. Verdammt er ist so ein mistkerl.
Ich verabschiede mich mit einem Blick von Lily und mache mich auf dem Weg in meine Wohnung.
Was machen wir da.
Essen?
Wozu.
Er will uns doch nicht etwa besser kennenlernen.
Mich kennt er nur schon. Ein Fehler.
Nach der dringend benötigten Dusche und dem zurechtmachen meiner Haare, kümmere ich mich um mein make up. Es hat zwar gehalten aber ich sehe aus wie eine prostituierte.
Jetzt fehlt nur noch das Outfit.
Wenn ich könnt würde ich ihn umbringen. Und danach würde ich in sein Haus einbrechen und jede einzelne Unterlage klauen, damit sein Geschäft untergeht.
Ich nehme mir ein schwarzes süßes Kleid aus dem Schrank.
Dazu ziehe ich meine Ysl heels an und eine Basic schwarze Tasche.
Ein paar Sprüher Parfum und ich sehe aus wie neu.
„Hey Lily.",wir stehen vor dem Gebäude.
„Hey Cecilia, ich wusste nicht was ich anziehen soll und du siehst so gut aus! Bin ich underdressed?", sie seufzt.
„Also als erstes, danke für das Kompliment. Und nein, dieses Kleid steht dir super", das Orange passt super zu ihren haaren, welche aufwendig hochgesteckt sind, während meine nur schwach herunterhängen.
Ein Wagen fährt vor.
„Du zuerst", sie lässt mir den Vortritt.
Ich steige in die limo.
Die Seitenfläche ist ein Kreis. Wir sitzen am hinteren Ende, dicht nebeneinander und er sitzt locker 3 Meter vor uns.
Es ist eine unangenehme Stille.
Wenn Lily könnte, würde sie bestimmt reden wie ein Buch, aber ich denke die Sache mit mir hat ihr ein bisschen zugesetzt, was sie sagt und was nicht. Zumindest in seiner Gegenwart.
„Sie fragen sich sicher wieso sie hier sind.", wir nicken beide.
„Ich habe vor die New York times zu kaufen. Der jetzige Besitzer wird älter und ich bin jung. Und wenn sie eins und eins zusammen zählen, haben sie 1 Milliarde mehr auf dem Konto", er lacht über seinen eigenen und absolut unlustigen Scherz.
„in wie weit brauchen sie uns dazu?", frage ich.
„Eine von ihnen beiden wird Journalistin für die times. Und die andere wird meine persönliche Assistentin."
„Äh, wir sind schon ihre persönlichen Assistentinen. In weit weit bekommt eine von uns also ein Upgrade?", meine Augenbrauen ziehen sich nach oben.
„Ganz einfach. Sie müssen dann nicht mehr die drecksarbeit machen. Denn dafür wird dann jemand anderes eingestellt."
„Klingt gut", Lily zuckt mit den Schultern.
Die restlichen Minuten eiskalte Stille.
Bis der Wagen endlich hält.
Wir halten vor einem Hochhaus.
Wir haben uns passend gekleidet.
Es sieht ziemlich elegant aus.
Es ist alles in weinrot gehalten.
Man sieht uns kaum, bei dem dunklen Licht.
„Unser Tisch ist da hinten.", er zeigt in eine private Ecke, hinter einer Glastür verborgen.
„Da hinten?", ich zögere.
„Es ist ein Privatgespräch. Nicht jeder soll zuhören können", es klingt als würde er uns erpressen und niemand soll wissen wie und warum.
Wir setzen uns.
Lily und ich nebeneinander. Er gegenüber von uns.
„Ich weiß bereits wer welchem Job zugeteilt wird."
Er bestellt gerade etwas zu trinken.
„jedoch will ich es von ihnen wissen? Wer denken sie, wird meine persönliche Assistentin und wer wird Journalisten fürs time Magazin? Schätzen sie sich ein."
Wir schlucken. Beide.
„Mrs. Steal, ich bitte sie zu beginnen."
„Meine persönliche Meinung hat denke ich nicht sehr viel damit zu tun. Ich kann mir aufgrund der Erfahrungen jedoch eher vorstellen, ihre persönliche Assistentin zu werden, denn Cecilia, war mit auf ihrer Geschäftsreise und hat mehr Arbeitserfahrung als ich.", sie atmet aus.
Der Kellner stellt die Getränke auf unseren Tisch.
Ein Glas Whisky, ein alkoholfreies Sekt und ein lillet.
Er den Whisky, Lily den Cocktail und ich, den alkoholfreien Sekt.
Ich werde ihm einen Blick zu, bei dem andere im Boden versinken würden.
„Und nun möchte ich ihre Meinung hören, mrs. Arnesto", er nickt mir zu.
„Auf professioneller Ebene, würde ich mir selbst den Job für die times zuschreiben. Ich möchte ihnen jetzt nicht zunahe treten, dennoch denke ich, sie handeln aus persönlichem Interesse.
Sie können mich von Grund auf nicht leiden, sie finden mein Verhalten unangebracht und meine Meinung ist ihnen egal.
Jeder vernünftige Boss würde diese Mitarbeiterin wegschicken. Aber sie nicht. Nein. Sie lieben es ihre Macht auszuspielen und genau deswegen bleibe ich hier. Habe ich nicht recht mr. Rosso?",
Verdutzt blickt Lily mich an.
Er zieht seinen Mundwinkel leicht nach oben.
Ich habe recht.
Ich brauch seine Entscheidung gar nicht laut zu hören. Ich weiß es bereits.
Denn wenn er eins nicht verlieren kann, dann sind es seine Machtspiele um seine Dominanz zu beweisen.
„Sie haben recht.", Lily bangt welcher Name fallen wird.
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Hate me
Teen FictionDie 22 Jährige Cecilia Arnesto ist nach New York gekommen um sich endlich nie dem Job zu bewerben den sie immer wollte. Jedoch ist ihr Boss ganz und gar unfreundlich. Sie hasst ihn mit jeder faser ihres Körpers. Dann bekommt sie auch noch eine Job d...
