Stella:
Nachdem ich sie etwas gereizte, indem ich in ihre Haut biss, sanft darüber leckte und sie an mich zog, löst sich die Kleinere von mir, ihre Wangen sind hoch rot. ,,Bitte verschieb das auf später, okay?", keucht sie, ,,sonst halte ich es nicht mehr aus und du musst mich gleich hier befriedigen." Ein breites Grinsen schleicht sich auf meine Lippen, ,,Wer hat gesagt, dass ich dich befriedigen werde? Vielleicht weigere ich mich auch einfach und du musst es dir selbst machen", erwidere ich frech, gehe an Sarah vorbei und schließe die Tür auf, ,,komm schon Kätzchen." Mit roten waren verlässt Sarah das Badezimmer und folgt mir ins Esszimmer, wo der Tisch breite gedeckt ist. ,,Wo willst du sitzen?", frage ich nah an ihrem Ohr, ziehe sie auf die Bank, welcher an der Wand steht und nur Platz für zwei Personen bietet. ,,Dieses Kleid steht dir unglaublich gut, doch ich werde es heute Abend ausziehen", flüstere ich leise und nippe anschließend an meinem Wasser. ,,Ich bin am auslaufen, hör auf damit", zischt die Kleinere leise und schiebt meine Hand von ihrem Bein. Am auslaufen ja? Bevor ich darauf etwas antworten kann, betritt Steven, mein Vater den Raum. Zusätzlich trägt er einige Sachen und stellt diese auf den Tisch. ,,Ein neues Gesicht, du musst Sarah sein. Ich bin Steven", stellt er sich freundlich vor und reicht ihr die Hand. Auch wenn es mein Vater ist, werde ich wie aus heiterem Himmel eifersüchtig. Verdammt Stella, reiß dich zusammen!
Nach und nach treffen alle ein, setzen sich und beginnen zu essen. ,,Ich weiß nicht ob Stella das schon erwähnte aber Jamón Ibérico ist ihr Lieblings Essen", verkündet er stolz und sieht mich an. Da mir klar war, dass meine Eltern mal wieder Sachen erzählen, die privat sind, lächle ich nur. Vor Sarah habe ich keine Geheimnisse, wieso auch? ,,Das ist echt lecker", meint sie daraufhin, ,,kann ich das Rezept vielleicht haben?",,Natürlich", erwidert mein Vater. Kurz schaue ich zu Paulo, er liebt das Essen genau so wie ich- was man sieht. Er häuft sich etwas auf die Gabel und schiebt sie sich komplett in den Mund. Da diese so voll war, fällt etwas von dem Essen wieder auf seinen Teller zurück. ,,Paulo, no puedes comer bien (Paulo, kannst du nicht ordentlich essen?)", ermahne ich ihn und verdrehe die Augen. ,,Lamento que me guste (Tut mir ja leid, dass es mir schmeckt)", lacht er, als er fertig gekaut hat. Da es seit Jahren bei meiner Familie eine "Tradition" ist, dass es immer Nachtisch gibt, helfe ich den Tisch abzuräumen. In der Küche spricht mich meine Mutter an, ,,Wollt ihr über Nacht bleiben? Nur wenn es auch für Sarah okay ist", meint sie. ,,Muss ich sie fragen, aber warum so plötzlich?", frage ich gerade heraus. Doch sie zuckt nur mit den Schultern, ,,Warum denn nicht, sie scheint sich hier wohlfühlen." Ich nicke, trage dann einen Krug mit Lepanto Solera Gran Reserva ins Wohnzimmer und verteile die Gläser an jeden. ,,Was ist das?", will Sarah wissen und sieht mich an. Ein kleines Lächeln schleicht sich auf meine Lippen, ,,Probier es einfach, du wirst schon sehen." Sarah nippt an ihren kleinen Glas, nickt dann. ,,Gar nicht so schlecht", sie grinst.
Nach dem dritten Glas raune ich ihr etwas ins Ohr:,,Wir bleiben heute hier, also müsst du später leise sein Kätzchen." Bei meinen Worten wird sie tief rot, was nicht nur am Alkohol liegt, sie jedoch unglaublich süß aussehen lässt.
,,Wie siehst bei dir eigentlich mit Männern aus", fragt mein Bruder und lacht, er weiß genug, dass ich nicht auf Männer stehe. Also verdrehe ich nur die Augen und antworte ironisch:,,Sehr gut, da ich Männer ja über alles liebe." Ich schenke mir noch einen Schluck ein und trinke ihn auf ex leer. Ganz unschuldig wie ich bin (haha), lege ich eine Hand auf Sarah's Bein und ziehe kleine Kreise darauf. Die Kleinere spannt sich an und will meine Hand weg schieben, was ich jedoch nicht zu lasse, da ich meine Hand weiter nach oben streichen lasse, natürlich unauffällig. ,,Nicht", haucht sie mir ins Ohr, ihr Atem heiß an diesem. Weil ich nicht will, dass sie Schwierigkeiten gerät und am Ende sauer auf mich ist, ziehe ich mich zurück, nasche dafür etwas an einem Stück Schokolade und denke derweil daran, was ich mit ihr später alles anstellen werde. Völlig in meinen Gedanken versunken lecke ich mir die restliche Schokolade von den Lippen, eine Hand legt sich auf meine, drückt diese. Mein Blick wandert zu Sarah, welche neben mir sitzt und sich gerade mit Paulo unterhält. Erst dann verstehe ich, warum sie meine Hand in ihre nimmt. ,,Du stehst auf Frauen?", fragt er gerade heraus, Idiot! ,,Ja, genau." Erklärt sich Sarah und nippt an ihrem, Glas Wasser. ,,Hattest du schon mal was mit einem Typen? Wenn nein, ein Kumpel von mir könnte deine Einstellung wieder ändern", grinst mein Bruder und wackelt anzüglich mit den Augenbrauen. Unter dem Tisch trete ich ihn so fest ich kann, was denkt er eigentlich, wer er ist?
,,Schonmal was von Respekt gehört? Ich glaube nicht", kommentiere ich angepisst und verpasse ihm direkt den nächsten Tritt. ,,Hey, lass das!", ruft er aus und sieht mich wütend an. ,,Paulo, benimm dich doch auch wie ein 22 jähriger!", meint meine Mutter und wendet sich an Sarah. ,,Möchtest du noch etwas haben liebes, vielleicht noch etwas Schokolade?" Doch sie verneint freundlich, ,,Nein, vielen Dank.",,Paulo, räum den Tisch ab und bring danach den Müll raus", fordert Mum, mein Bruder brummt drauf nur etwas unverständliches, was mich zum Schmunzeln bringt. ,,Im Gäste Zimmer sind noch frische Sachen, du kannst mit Sarah in deinem alten Zimmer schlafen, wenn du noch eine Matratze brauchst, sag bescheid." Wendet sie sich dann an mich, stumm nicke ich und gehe mit Sarah nach oben. Samt den Sachen betreten wir mein altes Zimmer, ich muss zugeben dass man mir irgendwie schon immer angemerkt hat, dass ich nicht auf Männer stehe. In meinem ganzen Zimmer ist kein einziges Poster von einem Mann, nur Frauen sind darauf zu sehen. ,,Ganz schön groß", lacht Sarah und setzt sich auf das weiche Boxspring Bett. Während ich alles beziehe, mustert Sarah mich von der Seite. Sie sitzt mit verschränkten Beinen auf der Fensterbank und grinst als ich zu ihr sehe. Darauf hebe ich nur die Augenbraue und gehe auf sie zu, nachdem alles fertig ist, hebe sich hoch und lege sie auf das Bett. ,,Was ist denn so amüsant Kleines?", will ich wissen, beuge mich zu ihr nach unten und küsse sie sanft. Wie von allein schlingt die Kleinere die Arme um meinen Hals und verinnigt den Kuss.
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Clarkson & Roocland
Romance-Abgeschlossen- Stella Clarkson, Abteilungsleiterin trifft zum ersten Mal die neue Praktikantin. Doch sie ist ihr nicht unbekannt. Wie werden beide miteinander aus kommen, ob es gut enden wird? [Wood und Winter spielt zur gleichen Zeit, wie diese G...
