Kapitel 8

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Sarah:

Allein ihre Stimme zuhören, bereitete mir gute Laune. Wie von allein musste ich schmunzeln, drehte mich auf den Bauch und lauschte ihrer Stimme, ihrem leisen Atem, welcher durch die Leitung drang. Kurz vorm einschlafen murmelt Stella etwas undeutliches, was sehr süß klingt. ,,Schon gut, du kannst weiter schlafen", meine ich und schließe meine Augen und schlafe bald selbst ein, jedoch nur weil ich weiß, dass sie noch am Telefon ist.
Donnerstag:
Ich wache früh auf, jedoch nicht durch meinen Wecker, welcher eigentlich klingeln sollte. Nein, durch die Person in der Leitung werde ich wach, Stella hat nicht aufgelegt. Ich höre, dass sie etwas murmelt, kann jetzt nicht genau verstehen was und schaltet den laut piepsenden Wecker aus, welcher mich aus meinem Schlaf gerissen hat. ,,Guten Morgen", murrre ich, stehe auf um mich zu strecken, ,,warum hast du nicht aufgelegt?", will ich wissen und nehme mein Handy mit ins Badezimmer. ,,Dir auch einen guten Morgen, zu deiner Frage, warum sollte ich auflegen, wenn ich dich immer wieder wimmern höre?" Am anderen Ende höre ich sie leise kichern, ,,Komm schon, mach dich fertig. Wehe du kommst du spät", droht sie mir, ich erkenne in ihrer Stimme jedoch einen Hauch von Sarkasmus.
Pünktlich gegen 07:00 Uhr treffen wir beide am Gebäude an, natürlich ist sie mir aus dem Weg gegangen, was erwarte ich auch. Jedoch konnte sich Stella ein kleines Lächeln nicht verkneifen als sie mich sah. Auch wenn sie sich schon längst weg drehte, erwiderte ich es. Ich drücke den Knopf, um den Lift zu rufen, Stella stellt sich neben mich, schweigt jedoch. Als sich die Türen öffnen, betreten wir gemeinsam die recht kleine, jedoch kühle Kabine. Ich lehne mich mit meinem Kopf gegen die Metall Wand, schließe die Augen und seufzte. Ich vernehme Schritte, dann einen heißen Atem an meinem Nacken, ,,Du siehst heute mal wieder unverschämt gut aus", raunt Stella leise. Immer noch mit geschlossenen Augen muss ich grinsen, ,,Das kann ich nur erwidern." Der Aufzug hält an der nächsten Etage, Stella trifft einen Schritt zurück. Ich öffne die Augen, eine Menge an Menschen betritt den kleinen Raum.
Jeder von ihnen begrüßt Stella, mich lächeln sie an. Es ist nun so eng hier, dass sich die brünett an mich lehnen muss, was mich natürlich nicht im geringsten stört. Erneut vernehme ich ihren warmen Atmen an meinem Hals, eine Hand streicht langsam an meinem Hintern auf und ab. ,,Was wird das?", hauche ich leise. Jedoch murmelt sie etwas in mein Ohr, anstatt auf meine Frage einzugehen. ,,Nimm dein Handy in die Hand, sofort", schnurrt sie. Kurz stocke ich, tue es jedoch und halte es so hin, dass wir bei darauf schauen können. ,,Wenn wir so tun als würden wir etwas wichtiges besprechen, schöpft niemand Verdacht. Es ist besser, wenn nur ich spreche, da ich dir ins Ohr flüstern kann." Stumm nicke ich, zucke leicht zusammen, da ihre Hand ohne Vorwarnung meinem Hintern massiert und ihn knetet. ,,Wie gerne ich sehen würde, was du darunter trägst", haucht sie, zeigt auf meinen Bildschirm um nicht aufzufallen. Ich nicke, tue es ihr gleich. Mein Atem verschnellert sich leicht, als sie leicht unter den Saum meines Kleides streicht und meine Innenschenkel leicht zu liebkosen beginnt. Ich öffne meine Notizen App und tippe etwas.
Was zur Hölle tust du da? Ich kann nicht leise sein und das weißt du!
,,Das ist mir bewusst", raunt sie hört nicht auf, sondern macht weiter, ,,jetzt werden wir mal sehen, wie leise du kannst", kichert sie. Ich schaue auf die Anzeige, noch drei Etagen dann habe ich es geschafft! Jedoch vergeht die Zeit so langsam, dass ich verrückt werde! Ihre warme, weiche Hand gleitet weiter nach oben, erreicht meinen Slip, ,,So feucht~", wispert Stella, leckt einmal kurz über meinen Hals, geht jedoch sicher, dass niemand auf uns achtet. Mit ihren Fingerspitzen streicht sie über meinen nun nassen Stoff, schiebt ihn etwas zur Seite und dringt mit einem Finger tief in mich ein. Bevor ich einen Laut von mir geben kann, beiße ich mir auf die Lippen, verändere meine Position etwas, dränge mich weiter an sie. ,,So ist es gut", schnurrt die Brünette, ,,keinen Mucks." Schneller als mir lieb ist erreichen wir die fünfte Etage, Stella entfernt ihre Finger aus mir, grinst leicht als sie an mir vorbei und den Flur entlang geht. Ich verlasse den Lift ebenfalls, gehe ihr hinter her, biege jedoch in meinem Büro ab, lege meine Tasche neben mich auf den Schreibtisch und starte den Laptop. Shit, was war das?
-
Gegen 19:00 Uhr erreiche ich die Bar, Lynn und ich betreten diese, sofort höre ich eine bekannte Stimme. ,,Ich verstehe gar nicht warum alle immer Obst mögen, wenn es weich ist", höre ich sie sagen, ,,ich mag harte Sachen." Die Person neben ihr fangen an zu lachen, ein Mann welcher neben ihr sitzt beugt sich zu ihr und grinst. Ohne darüber nachzudenken gehe ich auf sie zu, jedoch sitzt sie mit dem Rücken zu mir und sieht mich nicht. Von hinten schlinge ich meine Arme um sie, ,,Warum müssen Männer immer alles falsch verstehen?", seufzte ich. Stella legt ihre Hand auf meine, dreht ihren Kopf leicht in meine Richtung. ,,Das stimmt. Vielleicht meine ich ja gar nicht euren Schwanz, sondern Brüste", als sie dies sagt grinst sie leicht.
,,Auch wenn du Bi bist, kann ich dich nehmen", lacht der Mann neben ihr. ,,Wer sagt denn, dass ich Bi bin?" Wie aus dem Nichts dreht sie sich auf dem Barhocker und nuschelt mir etwas ins Ohr:,,Was ein Zufall." Sie löst sich von mir, mustert mich von oben bis unten und zwinkert mir zu.

Clarkson & RooclandWo Geschichten leben. Entdecke jetzt