Kapitel 22

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Sarah:

Unser Kuss wird immer intensiver, leidenschaftlicher, mein Schritt immer nasser. Wie von allein greife ich nach ihrer Hand, lege diese auf meine Brust, ,,Fass mich an- bitte", wimmere ich beinah. Ein breites Grinsen legt sich auf ihre Lippen, ,,Nichts lieber als das Kätzchen aber vorher sollten wir", sie stockt mitten im Satz da sich die Tür plötzlich öffnet und Paulo im Türrahmen steht. ,,Ich soll dir von Mum", er hält inne, sieht uns auf dem Bett liegen, Stella's Hand immer noch auf meiner Brust. ,,Was willst du, schon mal was von anklopfen gehört?!", fährt die Brünette ihn an, löst sich von mir und geht auf ihn zu. ,,Mum wollte dir nur das geben", gibt er bockig von sich und wirft ihr etwas in die Arme, schlägt dann die Tür zu. ,,Dieser Bastard", flucht sie und legt etwas auf den Tisch, jedoch weiß ich nicht was es ist, schließt danach die Tür ab und seufzt. ,,Tut mir leid, ich hatte vorher abschließen müssen, dann wäre das nicht passiert." Stella sieht mich an, doch ich grinse nur, ,,Es hätte schlimmer sein können, stell dir mal vor ich wäre nackt", lache ich und strecke eine Hand nach ihr aus, meine Erregung ist keineswegs abgeklungen. Die Größere kommt auf mich zu, zieht mich an meinen Fußknöcheln zum Rand des Bettes und küsst mich. Ihre Hände gleiten in mein Haar, erneut wird unser Kuss heißer, inniger. Jetzt muss sich jedoch niemand sorgen darum machen, ob ich Tür auf geht oder nicht, weshalb Stella den Reißverschluss meines Kleides sucht, findet und diesen öffnet. Kurz darauf sitze ich nur noch mit meinen Dessous auf Ihrem Bett, meine Wangen sind heiß, meine Lippen von unseren Küssen leicht geschwollen. ,,So wunderschön", haucht die Brünette an meinem Ohr, streicht über meine Schultern, meine Brüste und zieht mit Leichtigkeit meinen BH aus. Bevor ich realisiere was sie tut, hat sie bereits eine meiner Nippel in ihrem Mund, mit der anderen Hand reizt sie den anderen. Da ich nicht will, dass uns jemand hört, beiße ich mir auf die Unterlippe, in der Hoffnung mein Stöhnen und Wimmern etwas abzudämpfen. Jedoch ohne großen Erfolg, da Stella plötzlich aufhört und zu mir aufsieht, ,,Psst", haucht sie heiß an meiner Haut, küsst sich weiter an meinem Bauch herunter und streicht durch den Stoff meines Höschens über meine empfindliche Stelle. Nach Stunden berührt sie mich endlich- endlich! Ich habe es kaum ausgehalten und jetzt kniet sie da, zieht mir meinen Slip aus, shit! Ich hebe brav meine Hüften, damit sie mir diesen ausziehen kann, kurz darauf spüre ich ihre warme Zunge an meinen Schenkeln hinauf lecken. Doch bevor sie meine Mitte erreicht halte ich sie auf, da ich immer noch meine Periode habe. ,,Warte, ich habe immer noch meine Periode, sicher dass du", doch ich werde unterbrochen, ,,Entspann dich Kätzchen, lass mich einfach machen", meint sie grinsend und macht weiter. Mit ihren Fingerspitzen gleitet sie sanft an meinen Innenschenkeln nach oben, wie von allein Kralle ich meine Nägel ins Laken, schließe meine Augen und hebe ihr mein Becken entgegen. Kurze Zeit später spüre ich, wie sie mir meinen Tampon entfernt, ich zucke zusammen, schaue sie an. ,,Was hast du vor?", will ich wissen und sehe jetzt erst ein Handtuch, welches unter mir liegt. ,,Was soll ich denn mit dir machen?", dreht die Brünette den Spieß um, grinst. ,,Ich- hm~", beginne ich zu sprechen, kann mir mein Wimmern jedoch nicht unterdrücken als sich zwei Finger sanft in mich schieben, sich nach einer kurzen Zeit bewegen, mich um den Verstand bringen! ,,S-stella", keuche ich, bäume mich unter ihren Berührungen auf, kann mich mit meinen Lauten kaum zurück halten. ,,Die Wände sind dünn Kleines, an deiner Stelle würde ich versuchen leiser zu sein, wenn du meiner Familie morgen noch unter die Augen treten willst", kommentiert Stella mit einem frechen Grinsen auf den Lippen. ,,D-du sagst das so leicht", erwidere ich wimmernt. Sie zwinkert mir zu, nimmt noch einen dritten Finger dazu und berührt immer mal zufällig meinen G-Punkt, was mich auf keuchen lässt. Doch diese Abständen werden immer häufiger, meine Grenze kommt immer näher, shit! Mit ihrer freien Hand nimmt sie einen meiner Nippel zwischen zwei Finger und beginnt diese zusätzlich noch zu stimmulieren, was mir beinah den Rest gibt. ,,Oh Gott, h-hört nicht auf--hmm~", teile ich Stella meine Empfindungen mit und hebe ihr mein Becken weiter entgegen, ,,S-stella~", stöhne ich hinter hervorgehaltenen Hand. ,,Wenn du dich gerade nur sehen könntest Kätzchen, deine Haare zerzaust, deine Wangen tief rot, die pure Lust in deinen Augen." Bei ihren Worten löst sich etwas in mir, ich überschreite eine Schwelle und komme ihren Namen schreiend. Zum Glück drückt mir Stella ihre Hand noch auf den Mund, so dass mein Stöhnen wenigstens etwas abgedämpft wird. Als mein Orgasmus abklingt, mein Atem nach und nach wieder normal wird, öffne ich die Augen und schaue in ein grinsendes Gesicht. Die Größere sitzt neben mir auf dem Bett, beugt sich zu mir und haucht mir einen Kuss auf meine Stirn, ,,Ist es jetzt besser Kätzchen?", raunt sie an meiner Haut, erhebt sich und verlässt kurz den Raum, kommt dann kurze Zeit später wieder. Ich setze mich ebenfalls auf und schaue der Brünetten dabei zu, wie sie sich auszieht. Nur noch in BH und Unterwäsche kommt sie auf mich zu, kuschelt sich an mich und seufzt leise. ,,Wie findest du meine Familie, über Paulo brauchen wir gar nicht sprechen", lacht sie leise. ,,Ich mag sie alle, selbst Paulo, auch wenn er- du weißt schon. Deine Mutter ist unglaublich nett, wenn du nur wüsstest, wie meine ist", meine ich und drehe mich zu ihr, schaue Stella direkt in die Augen. ,,Wie wär's, wenn wir dich waschen gehen und dann schlafen?", raunt sie an meinem Hals und beißt leicht hinein. Stumm nicke ich, die Größere schaltet das Licht an und wir gehen ins Badezimmer am Ende des Flurs. ,,Bevor dich Paulo gleich auch noch halb nackt sieht", meint Stella und schließt die Tür ab, setzt mich dann auf den Rand der Badewanne ab und beginnt mich zu säubern. Während sie dies tut, streiche ich ihr verträumt durchs Haar, sie hebt den Blick und lächelt. ,,Fertig, soll ich dich noch anziehen?" Auch wenn ich das allein kann, ich liebe es, wenn sie es für mich tut. ,,Wenn es dir keine Umstände macht", erwidere ich, schaue sie dabei jedoch nicht an, da es mir irgendwie doch peinlich ist. Die Größere dreht mein Kinn in ihre Richtung und küsst mich sanft, ,,Ich mache das gerne und außerdem muss es dir nicht peinlich sein Kleines." Als wir wieder in ihrem Zimmer sind, lege ich mich sofort ins Bett, da ich einfach total ausgelaugt bin. Stella gut es mir gleich, nachdem sie noch eine Decke über mich legt und anschließend das Licht ausschaltet. Es dauert nicht lange, da habe ich mich an die Lichtverhältnissen gewöhnt, schmiege mich an, Stella, welche es mir gleich tut und flüstere noch ein leises:,,Gute Nacht", bevor ich im Nu eingeschlafen bin.

Clarkson & RooclandWo Geschichten leben. Entdecke jetzt