23:33
Die Gäste gingen endlich. Es war ein Kampf gegen meine Gefühle zu kämpfen, alles zurück zu halten, denn jedes Mal, wenn ich Jamal in die Augen sah, musste ich meine Tränen zurück halten. Ich fühlte mich betrogen und verraten.
Ich machte die Tür zu, als die letzten Gäste gingen und schaute zu Jamal, der auf mich zukam, er wollte mich umarmen, aber ich packte ihn am Arm und zog ihn hinter mir her in mein Zimmer. Er würde jetzt sehen.
Ich hatte sein Handy immer noch. Ich warf es ihm zu, als wir im Zimmer ankamen und er schaute mich verwirrt an und fing es schnell auf.
"Ich weiß alles" sagte ich kurz und knapp mit zittrigen Lippen.
Er schaute mich erstmal verwirrt an, aber dann war er schockiert und dann schuldig.
"Wie konntest du nur?" sagte ich.
"Wie konntest du mich betrügen?"
Jamal schaute mich nur an, sein Gesicht ausdruckslos.
"Jiyan, es ist nicht das, was du denkst," begann er, aber ich ließ ihn nicht ausreden.
"Nicht das, was ich denke?" fuhr ich ihn an.
"Wie soll mir das erklären? Du hast keine Familie, du hast keine Ahnung, wie man richtig liebt. Du bist unfähig, jemanden wirklich zu lieben!"
Er ließ meine Worte über sich ergehen, sagte nichts, zeigte keine Reaktion. Diese Kälte machte mich noch wütender.
"Antworte mir, verdammt nochmal!" schrie ich.
Er stand einfach nur da, ließ meinen Zorn auf sich niederprasseln.
"Du sagst zu mir schlampe, aber bist selbst eine männliche hure, der gar nicht klarkommt alleine!"
Doch als ich weiter schrie und ihn beschimpfte, änderte sich etwas in ihm. Seine Augen wurden hart und kalt. Plötzlich schloss er die Tür hinter sich und schob mich grob gegen die Wand. Der Aufprall ließ mich leise aufstöhnen.
"Rede nicht so mit mir," zischte er und sein Gesicht war nur wenige Zentimeter von meinem entfernt.
"Du hast keine Ahnung, was ich durchgemacht habe."
Ich spürte, wie sich meine Angst mit meiner Wut vermischte, doch ich ließ nicht nach.
"Und du hast keine Ahnung, was du mir angetan hast," flüsterte ich zurück.
"Du bist ein erbärmlicher Hund, der sich hinter seiner Kälte versteckt!"
Unsere Stimmen wurden immer lauter, die Wände schienen unsere Feindseligkeit widerzuspiegeln. Plötzlich zog Jamal mich an sich und küsste mich hart und hasserfüllt. Der Kuss war rau und unnachgiebig, und obwohl ich versuchte, ihn wegzudrücken, war er stärker.
Er drückte meine Hände gegen die Wand, hielt mich fest, und ich konnte mich nicht bewegen. Der Schmerz und die Wut in mir ließen mich kämpfen, aber mein Körper reagierte anders. Ich spürte, wies unten langsam warm wurde, und hasste mich selbst dafür. Warum wirkt er so viel auf mich aus?
"Ich hasse dich" keuchte ich hasserfüllt, als er sich löste.
Jamal merkte es, sein Griff wurde noch fester. Er hielt meine Hände mit einer Hand fest und ließ die andere langsam zu meinem Intimbereich gleiten. Ich versuchte meine Beine zusammen zu drücken, damit er nicht rankommt, aber er drückte mich erneut, fester gegen die Wand, weshalb ich meine Beine lockerte. Als er mich dort berührte, versuchte ich, mich weiter zu wehren, aber es war zwecklos. Ich schaute ihn hasserfüllt in die Augen und stellte mir schon vor, wie ich sein Kopf abhacke.
Er spürte, wie feucht ich war, und ein bitteres Lachen entkam ihm.
"So schnell wirst du also feucht" sagte er leise, seine Stimme voller Spott.
"Du kannst nicht leugnen, dass du das magst"
Es gefiel mir, aber ich wollte es ihm nicht zeigen. Ich biss die Zähne zusammen, versuchte, die Lust zu unterdrücken, die in mir aufstieg. Doch er wusste genau, was er tat, und jeder Berührung entlockte mir ein leises Stöhnen.
"Hör auf" hauchte ich schwer gegen seine Lippen, doch wünschte mir das Gegenteil.
"Jiyan, du bist genauso schwach wie ich," flüsterte er, und seine Worte trafen mich tief.
"Du kannst mich hassen, so viel du willst, aber dein Körper lügt nicht."
Tränen liefen über mein Gesicht, eine Mischung aus Wut, Schmerz und Lust. Ich wollte ihn wegstoßen, wollte schreien, aber ich war gefangen in diesem Moment, gefangen zwischen Hass und Verlangen.
Mein Körper reagierte auf eine Art, die mein Geist nicht nachvollziehen konnte.
Er zog meine Hose herunter und drehte mich um, sodass ich mit dem Gesicht zur Wand stand. Seine Hand glitt über meinen Hintern, und dann spürte ich, wie er in mich eindrang. Ein leises, schmerzhaftes Stöhnen entfuhr mir, das ich sofort unterdrückte. Meine Eltern waren im Haus, und ich durfte keinen Lärm machen. Die durften das auf gar keinen Fall mitbekommen.
Jamal bewegte seine Finger schneller und tiefer, seine andere Hand drückte mich fest gegen die Wand, damit ich mich nicht bewegen konnte. Es war erniedrigend, und doch... es gefiel mir.
"Gib es zu, du willst das."
Ich schüttelte mein Kopf wild. Lüge. Seine Finger spielten grausam und geschickt mit meinem Inneren, bis ich kaum noch einen klaren Gedanken fassen konnte.
Als er langsamer wurde, bewegte ich mich instinktiv gegen seine Hand, suchte mehr Kontakt, mehr Erfüllung.
"Jiyan," flüsterte er.
"du bist so schwach. Schau, wie sehr du das willst." Seine Worte trafen mich wie ein Schlag, aber ich konnte nicht leugnen, wie mein Körper reagierte.
Er drückte mich noch fester gegen die Wand, hinderte mich daran, mich weiter zu bewegen. Er machte weiter. Kurz bevor ich kam, drehte er mich wieder um, damit ich ihn ansehen musste. Seine Augen waren dunkel und voller Verlangen. Er legte eine Hand auf meinen Mund, um meine Schreie zu dämpfen.
"Ich will, dass du mich ansiehst, wenn du kommst," sagte er leise, fast zärtlich, doch seine Berührungen blieben hart und unerbittlich.
Ich schloss meine Augen und spürte, wie meine Tränen meine Wangen runter flossen. Ich war am Rande der Ekstase, mein Körper bebte unter seiner Berührung.
"Du gehörst mir," flüsterte er, seine Stimme rau vor Lust.
"Ich liebe dich dafür, Jiyan. Glaub mir, keiner kommt an dich ran, was das hier angeht. Keiner kann dich ersetzen"
Seine Worte und sein Griff trieben mich über den Rand, und mein Körper explodierte in einem stillen Schrei. Ich sah ihn an, fühlte die Macht seiner Liebe und seines Hasses, die sich in diesem einen Moment vereinten. Ich kniff verzweifelt meine Augen zu, als er trotzdem weitermachte und meine Beine stark zitterten. Als er aufhörte, klatschte er plötzlich auf mein intim und der Schmerz ließ mein Körper stark zusammen zucken. Er hielt mich fest, als ich zitternd und atemlos mit Tränen in den Augen zu ihm aufsah.
"Ich liebe dich" hauchte ich schwer gegen seine Lippen und fiel ihm um den Hals.
"Ich dachte, du hasst mich?" Machte er sich lustig, aber ich ignorierte es.
"Ich liebe dich auch, das musst du mir glauben" erwiderte er und drückte mich fest an sich.
"Ich will es nur verstehen, Jamal" flüsterte ich erschöpft.
"Warum hast du das getan? Und dann noch mit Sina" fuhr ich fort.
Er seufzte verzweifelt, zog mir meine Hose und machte es für mich zu. Er streichelte mein Rücken liebevoll, aber seine Berührungen indem Moment, ließ mich nur schmerzen innerlich spüren.
"War ich nicht gut genug?" Fragte ich ihn.
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in meiner Welt
FanfictionJiyan und Jamal leben in zwei völlig unterschiedlichen Welten. Sie stammt aus einem guten Elternhaus und träumt von einer strahlenden Zukunft. Er hingegen kämpft ums Überleben auf den Straßen, verstrickt in Drogenhandel, um seine Familie über Wasser...
