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Richard:

Immer diese Fan Weiber, jetzt sind wir schon seit Stunden in diesem Wald und die geben nicht auf nach uns zu suchen.

Was sollen wir bloß tun? Wir sitzen seit Stunden hier fest. In diesem blöden Gebüsch. Paul hat davon mittlerweile schon Ausschlag bekommen und juckt sich überall -

,,hör auf zu kratzen du machst es nur schlimmer." Flüster ich ihm zu. ,,Halt du die Klappe. Du weißt das meine Haut sowas nicht verträgt." Schimpft er leise zurück. Ja auch das stimmt ich weiß es eigentlich. Aber Trotzdem. Wir werden uns am Ende noch verraten nur weil er sich so kratzt und jammert dabei. Wenn er wenigstens nicht jammern würde.

Man hört das gekicher noch von weitem heißt sie sind immer noch hier. Und gerade als wir weiter denken wollen. Stehen die Weiber direkt vor uns. So schnell können wir gar nicht reagieren. Wir schaffen es nicht rechtzeitig weg zu laufen. Durch den dunklen Wald. Das ist so schlimm. Man sieht nix. Und rennt einfach. Die Gruppe ist uns beiden dicht auf den Fersen aber auch wir kommen langsam an unser Limit.

Wir zu unserem Pech stürzen einen Hang hinab. Ich kann Paul gerade noch so greifen das er etwas weicher fällt.

Unten aufm Boden gelandet stöhnen wir beide vor Schmerzen erstmal auf. Es war nicht tief aber dennoch haben wir Schürfwunden und kratzer. Und Paul hat sich sein Knie ganz auf gedroschen heißt es blutet. Und wahrscheinlich ist es auch verstaucht.

,,Scheiße kannst du laufen?" Ich stütze ihn ein wenig. ,,Es geht ist schon okay." Wir setzen unseren Weg fort. Wir laufen oder eher gesagt Paul humpelt mit mir an der Seite durch den Wald.

Man kann überhaupt nix erkennen. Und ob die Mädchen noch da sind wissen wir auch nicht. Wir haben einfach ein Gefühl aus Angst und Adrenalin. Das ist ein scheiß Gefühl.

Wir kommen dann irgendwo wieder raus an einer Hauptstraße aber wo wir sind das Frage nicht mich. Ich weiß es selber nicht. Ich weiß bloß das wir beide an einer Hauptstraße sind gutes Zeichen. Jetzt wissen wir wir sind unter den lebenden.

Wir gehen die Hauptstr entlang runter und müssen wegen Paul immer wieder Pause machen. ,,soll ich dich tragen? Dein Knie sieht echt schlimm aus mein kleiner." Ich hebe ihn auf meine Arme und dann laufe ich mit Paul aufm Arm weiter.

Nach einer weiten Reise sind wir dann endlich wieder Zuhause angekommen und es ist schon spät in der Nacht - entweder wir bekommen gleich eine Anfahrt von Till wo wir waren. Oder wir bleiben zu unserem Glück verschont - jedoch ist das Glück nicht auf unserer Seite -

,,Wo kommt ihr beide den her?" Tills raue stimme kommt aus der Küche.

,,Wir mussten vor einer Gruppe Mädchen flüchten und haben uns dabei verletzt." Ich setze Paul vorsichtig auf dem Stuhl ab und hole Eis aus'm Gefrierschrank und halte es Paul vorsichtig aufs Knie

,,Shh nicht verkrampfen das wird bald besser." Ich streichel vorsichtig über sein Bein. ,,Eine Truppe Mädchen? Und Paul hat sich offensichtlich mehr als du verletzt. Soll ich schneider mal holen? Der hat doch Ahnung von sowas." Till erhebt sich und kommt kaum eine Minute später mit Schneider wieder.

,,Ohh was ist den mit deinem Knie passiert?" Fragt Schneider schockiert. Er guckt sich dann Knie genauer an und ich erkläre auch wie ich es Till gesagt aber Schneider.

,,Naja das sieht mir nach einer Verstauchung aus. Warte Mal Paul." Er steht auf und holt sein erstes Hilfe Koffer. Er holt einen Verband raus und wickelt es vorsichtig um Pauls Knie.

Aber ganz vorsichtig und total ordentlich damit man es sieht das es einer vom Fach gemacht hat. ,,So das sollte jetzt schick halten." Er streichelt vorsichtig drüber. Dann gibt er Paul noch eine Spritze, damit er keine schmerzen hat.

-- bedenken ich denke mir das alles aus! Schneider ist nicht wirklich Arzt!

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Und auf jeden Fall, sieht Paul dann nicht mehr ganz so blass aus. Er steht auf und humpelt auf unser Zimmer. Das ganze hat ihn doch mehr mit genommen als ich gedacht habe.

,,Frauen sind anstrengend wah Richard?" Scherzt Till neben mir.

,,haha sehr witzig." Antworte ich genervt. ,,Irgendwas muss Paul ja Angst gemacht haben." Füge ich hin zu.

Ich gehe meinen Verlobten also hinter her auf unser Zimmer.

Er sitzt aufm Bett und starrt auf sein Telefon. ,,Schatz was ist den los? Tut dir dein Knie so sehr weh?" Ich streichel ihm besorgt eine Strähne aus'm Gesicht. ,,Es ist aus zu halten. Nur das Leben als star macht mich irgendwie fertig. Mit dir kann ich nicht so leben wie ich will. Ich liebe dich Richard ich will es allen sagen können. Ohne das man danach Hass und so bekommt." Erklärt Paul.

,,Mein Schatz das verstehe ich. Mir geht's genauso. Ich will dich auch lieben. Und ich liebe dich auch. Aber wir können es noch nicht sagen. Was denkst du was dann los geht? Dann brauchen wir nicht mehr auftreten." Besorgt streichel ich über Pauls Rücken und über seinen Kopf. Es tut mir weh wenn er so leidet.

,,Wir bekommen das hin ja? Kopf hoch." Ich küsse ihn vorsichtig und er erwidert den Kuss vorsichtig.

Eine Weile verweilen wir so und genießen die Zweisamkeit. Einfach nur Paul und Richard. Richard und Paul.

Zwei Menschen die sich gesucht und gefunden haben - Seelenverwandte-

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Die zwei süßen 🩷

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in euren Schatten || PaulchardWo Geschichten leben. Entdecke jetzt