Hey es tut mir echt leid das solange nichts mehr kam ich hatte echt viel Stress wegen Klausuren und habe es irgendwie vergessen. Aber ich freue mich falls noch Interesse besteht und euch der nächste Teil gefällt.
Sicht Max
Mit einem genervten Seufzen schließe ich die Tür hinter mir. Bradley kann mich mal. Was ist sein Problem? Erst macht er so ein Drama, und dann verschwindet er, ohne mir eine Chance zu geben, irgendwas zu erklären. Ehrlich, manchmal weiß ich nicht, warum ich mir überhaupt Gedanken um ihn mache. Trotzdem kann ich nicht leugnen, dass seine Worte mich getroffen haben. Als ob ich ein Loser wäre. Vielleicht sagt er das nur, weil er selbst zu stur ist, um einzugestehen, dass er Spaß haben könnte.
Ich schüttle den Gedanken ab und betrachte mich im Spiegel. Mein schwarzes Hemd sitzt perfekt, die Ärmel habe ich lässig hochgekrempelt. Dazu eine dunkle Jeans und Sneakers – schlicht, aber gut genug, um nicht wie ein kompletter Idiot zu wirken. Zufrieden atme ich tief durch. Ein Abend im Club wird mir guttun. Vielleicht kann ich endlich aufhören, über ihn nachzudenken.
Als ich das Zimmer verlasse, spüre ich einen kurzen Stich von Schuld. Aber wofür? Bradley wollte doch, dass ich gehe, oder nicht? Ich schließe die Tür leise hinter mir und mache mich auf den Weg.
Der Club befindet sich auf dem unteren Deck der Fähre. Je näher ich komme, desto lauter wird die Musik. Die gedämpften Beats der Bässe dringen durch die metallenen Wände, begleitet vom Summen der Gespräche und gelegentlichem Lachen. Vor dem Eingang wartet Mick bereits. Er lehnt lässig an der Wand, ein breites Grinsen auf den Lippen, das irgendwie... unecht wirkt.
"Na endlich, Max. Ich dachte schon, du hast kalte Füße bekommen," begrüßt er mich, seine Augen mustern mich kurz, bevor er einen anerkennenden Pfiff ausstößt. "Sieht gut aus. Lass uns reingehen."
Ich nicke nur, obwohl ich mich nicht sonderlich begeistert fühle. Irgendwas an Mick stört mich. Aber das könnte auch daran liegen, dass Bradley seine Abneigung gegen ihn so offen gezeigt hat. Vielleicht hat er recht, vielleicht nicht – aber ich will mich davon nicht beeinflussen lassen.
Wir betreten den Club, und sofort schlägt mir der Geruch von Alkohol, Parfüm und verschwitzten Körpern entgegen. Die Lichter blinken hektisch in verschiedenen Farben, während die Musik die Wände vibrieren lässt. Der Raum ist überraschend voll, Menschen tanzen dicht an dicht, lachen, trinken, feiern.
"Cool, oder?" Mick beugt sich zu mir, um die Musik zu übertönen.
"Ja, sieht gut aus," antworte ich, obwohl ich mich etwas fehl am Platz fühle. Vielleicht hätte ich doch Bradley fragen sollen, ob er mitkommen will. Nein, Max, hör auf damit. Er hätte dich sowieso ausgelacht.
Mick drängt sich durch die Menge und zieht mich mit. Wir landen an der Bar, wo er sofort zwei Drinks bestellt. "Auf uns!" sagt er mit einem Zwinkern, als er mir ein Glas reicht. Ich nehme einen Schluck, während mein Blick durch den Raum schweift.
Unwillkürlich frage ich mich, was Bradley gerade macht. Ob er noch auf dem Deck herumlief? Ob er vielleicht sogar hinter mir herkommen würde? Ein schwaches Lächeln schleicht sich auf meine Lippen bei der Vorstellung, wie er wütend hereinstürmt und mich zur Rede stellt. Aber nein, so etwas würde Bradley nie tun. Er würde eher sterben, als zuzugeben, dass er sich für irgendetwas interessiert, was ich tue.
"Alles okay?" Mick's Stimme reißt mich aus meinen Gedanken.
"Ja, klar," lüge ich und hebe mein Glas. "Lass uns feiern."
Doch selbst, als ich auf die Tanzfläche gezogen werde, merke ich, dass meine Gedanken immer wieder zu Bradley zurückkehren. Zu seinem arroganten Blick, seiner sarkastischen Art – und zu diesem Moment, als er mich so seltsam angesehen hat, nachdem er plötzlich die Vollbremsung gemacht hatte.
Verdammt, Max. Was stimmt nicht mit dir?
Sicht Bradley
Ich lehne mich an die Reling und starre auf das schwarze Wasser unter mir, das vom Licht der Fähre hin und wieder aufblitzt. Der Wind zerrt an meinen Haaren und meiner Jacke, aber die Kälte stört mich nicht. Nicht so sehr wie die Gedanken, die wie ein wütender Sturm durch meinen Kopf toben.
Max ist jetzt sicher in diesem Club. Mit Mick.
Ich balle meine Hände zu Fäusten, während ich den Namen fast ausspucke.
Mick.
So ein aufgeblasener Idiot. Ich weiß nicht, was Max an ihm findet. Wahrscheinlich nichts. Wahrscheinlich ist das nur so ein blöder Versuch, mich zu ärgern.
Aber warum ärgert es mich überhaupt? Warum fühle ich mich, als hätte er mir gerade ins Gesicht geschlagen, nur weil er mit diesem Kerl abgehängt? Es macht keinen Sinn. Ich meine, Max und ich... wir sind keine Freunde. Wir sind nicht mal ansatzweise sowas wie Freunde. Wir hassen uns. Wir haben uns immer gehasst.
Also warum zur Hölle ist es so schwer, diesen Gedanken zu ertragen? Warum kann ich nicht aufhören, daran zu denken, wie Mick ihn angelächelt hat? Wie Max zurückgelächelt hat?
Ich trete gegen die Reling, als könnte ich damit diese Gefühle aus mir heraustreten. "Verdammt," flüstere ich und starre ins Wasser, als ob ich da irgendeine Antwort finden könnte.
Die Minuten vergehen, aber ich bleibe einfach stehen, unsicher, was ich tun soll. Die Wahrheit ist: Ich will ihn zurückholen. Ich will in diesen dämlichen Club marschieren, Mick eine verpassen und Max aus diesem Höllenloch zerren. Aber ich kann das nicht. Nicht ohne mich komplett zu blamieren.
Mein Kopf hängt schwer, meine Gedanken chaotisch. Schließlich lasse ich ein langes Seufzen hören und wende mich langsam von der Reling ab. Ich muss ihn vergessen. Es ist besser so. Sobald wir nach Hause kommen, wird alles wieder normal sein.
Doch als ich die Tür zu unserem Zimmer öffne und den leeren Raum vorfinde, trifft mich ein unangenehmes Gefühl. Ich will ihn nicht vergessen. Nicht wirklich. Und plötzlich weiß ich, dass ich es nicht aushalte, hier einfach rumzusitzen und darauf zu warten, dass er zurückkommt.
Meine Füße setzen sich fast von selbst in Bewegung, tragen mich durch die Gänge der Fähre, immer dem dumpfen Bass der Musik nach. Schließlich stehe ich vor der Tür zum Club. Der Türsteher mustert mich kurz, lässt mich dann aber durch.
Die Luft hier drin ist stickig, die Lichter blenden mich, und die Musik ist so laut, dass sie in meiner Brust vibriert. Mein Blick wandert durch die Menge, bis ich ihn sehe. Max. Er lacht gerade über irgendetwas, was Mick gesagt hat, und hält ein Glas in der Hand. Mick lehnt sich etwas zu nah an ihn heran, und irgendetwas in mir schnürt sich zusammen.
Ohne groß nachzudenken, schiebe ich mich durch die Menge. Mein Herz schlägt wie verrückt, meine Hände zittern leicht, aber ich ignoriere es. Als ich schließlich bei den beiden ankomme, bleibt Max' Lachen in seiner Kehle stecken, als er mich sieht.
M: „B...Bradley?" Seine Augen weiten sich, und Mick sieht mich an, als wäre ich ein Störenfried.
"Was willst du hier?" fragt Mick, wobei er Max' Arm berührt, und das reicht mir.
"Max, ich muss mit dir reden," sage ich, meine Stimme schärfer als beabsichtigt. Ich sehe Mick an und füge hinzu: "Allein."
Mick lacht höhnisch. "Warte mal, wer glaubst du eigentlich, dass du bist? Max gehört nich—"
"Ich hab gesagt, ALLEIN," schneide ich ihm das Wort ab und fixiere Max mit meinem Blick. "Kommst du mit, oder nicht?"
Max' Augen wandern zwischen mir und Mick hin und her. Dann stellt er sein Glas ab.
M: „Entschuldige, Mick. Ich... ich bin gleich zurück."
Ein triumphierendes Gefühl durchströmt mich, als Max mir folgt. Doch sobald wir den Club verlassen, bleibt er stehen.
M:"Was soll das, Bradley?" fragt er, und in seiner Stimme liegt eine Mischung aus Verwirrung und... Enttäuschung?
M:"Warum bist du hier?"
Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Die Worte stecken mir im Hals. Statt einer Antwort schaue ich ihn einfach nur an. Das gedämpfte Licht der Gänge wirft Schatten auf sein Gesicht, und ich spüre, wie mir die Kehle zuschnürt.
Was zum Teufel mache ich hier?
Hoffe es hat euch gefallen. 💖
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Maxley
FanfictionNach den Finals feiern alle eine riesige Party doch etwas geht schief und jemand wird verletzt. Währenddessen nervt Bradley Max extrem und sie bekommen nicht mit wie die Polizei auftaucht. Sie werden erwischt und müssen als Strafe die ganzen Ferien...
