Erzählers Sicht
In der Nacht wälzt sich Max stark hin und her... Bradley schläft tief und fest aber im Gegensatz zu Max liegt er ganz ruhig auf seiner Seite.
Plötzlich wälzt sich Max so stark das er sich mit dem einen Arm um Bradley's Oberkörper klammert. Er hält ihn stark an seiner Hüfte fest und sein Bein stülpt er über Bradley's Beine. Bradley zeigt nun doch Bewegung von seiner Seite aus und legt sein Arm um Max Schulter.
So schlafen die beiden dicht aneinander gekuschelt die ganze Nacht durch.
Nächster morgen
Sicht Max
Mein Kopf dröhnt. Es fühlt sich an, als ob jemand mit einem Presslufthammer in meinem Schädel arbeitet. Ich blinzle gegen das grelle Licht, das durch die Gardinen ins Zimmer fällt, und will mich aufsetzen, doch irgendetwas hält mich fest. Oder... jemand.
Mein Blick wandert langsam nach unten, und ich erstarre. Da liegt Bradley. Mein Arm ist um seinen Oberkörper geschlungen, meine Hand ruht irgendwo an seiner Seite, und zu allem Überfluss ist mein Bein quer über seinen Beinen. Das Schlimmste? Sein Arm liegt lässig um meine Schulter, als ob das hier die normalste Sache der Welt wäre.
Mein Herz setzt einen Schlag aus. Was zur Hölle?!
Ich ziehe mich ruckartig zurück, so schnell, dass ich beinahe aus dem Bett falle. Bradley grummelt leise, dreht sich aber nicht um. Zum Glück. Ich starre ihn an, mein Herz rast, und die Erinnerungen an gestern Nacht kommen langsam zurück – zumindest bruchstückhaft.
Ich weiß noch, dass ich viel zu viel getrunken habe. Zu viel, um klar zu denken. Bradley hat mich getragen... großartig. Ich war also nicht nur betrunken, sondern auch ein kompletter Idiot. Aber wie zur Hölle sind wir in dieser Position gelandet?
Ich massiere meine Schläfen und versuche, die Panik in mir zu unterdrücken. Okay, Max, beruhig dich. Vielleicht hat er es auch nicht bemerkt. Vielleicht... Nein, unwahrscheinlich. Bradley bemerkt alles. Und selbst wenn er es nicht bemerkt hat, wird er es definitiv merken, wenn ich hier einfach so rumstehe und aussehe, als hätte ich gerade einen Geist gesehen.
Ich rutsche vorsichtig aus dem Bett, darauf bedacht, ihn nicht zu wecken. Meine Boxershorts und mein nackter Oberkörper fühlen sich plötzlich viel zu präsent an. Ich schnappe mir ein T-Shirt, das über einem Stuhl hängt, und ziehe es hastig über, bevor ich mich an den Schreibtisch setze. Tief durchatmen. Einfach tief durchatmen.
Hinter mir höre ich, wie sich Bradley regt. Mein Herz macht einen Satz, als er sich streckt und ein leises Gähnen von sich gibt. Ich starre auf den Schreibtisch, als wäre dort irgendetwas unglaublich Faszinierendes, und hoffe, dass er mich nicht ansieht.
„Morgen", murmelt er mit noch verschlafener Stimme. Ich höre, wie sich das Bettzeug bewegt, und ich kann spüren, dass er mich anstarrt. „Bist du schon lange wach?"
„Nein", antworte ich schnell, viel zu schnell. Meine Stimme klingt seltsam hoch, und ich bereue es sofort. „Also... vielleicht ein bisschen. Konnte nicht mehr schlafen."
„Hm." Sein Brummen ist schwer zu deuten, und ich wage es nicht, mich zu ihm umzudrehen. Stattdessen starre ich weiterhin stur auf den Schreibtisch. Mein Herz schlägt noch immer wie verrückt.
„Wie geht's deinem Kopf?" fragt er nach einer Weile. Seine Stimme ist jetzt klarer, wacher, aber immer noch irgendwie sanft.
„Wie ein Presslufthammer", murmele ich, ohne ihn anzusehen. „Aber ich lebe noch."
Er lacht leise. Dieses verdammte Lachen, das mich immer so nervt, weil es irgendwie... gut klingt. Verdammt, warum denke ich überhaupt darüber nach?
„Du hast dich gestern ordentlich abgeschossen", sagt er, und ich höre das Grinsen in seiner Stimme. „Wenigstens hast du's ins Bett geschafft."
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Maxley
ФанфикшнNach den Finals feiern alle eine riesige Party doch etwas geht schief und jemand wird verletzt. Währenddessen nervt Bradley Max extrem und sie bekommen nicht mit wie die Polizei auftaucht. Sie werden erwischt und müssen als Strafe die ganzen Ferien...
