Sicht Bradley
Ich stehe noch immer da, die Hände fest um das Glas Wasser und die Tablette, die ich gerade aus dem Bad geholt habe. Mein Herz schlägt schneller, und die Nervosität, die ich versuche zu ignorieren, wird immer stärker. Warum muss Max sich einfach so ungeniert vor mir ausziehen? Ich versuche, mich zu fassen, aber es fällt mir schwer, mich nicht auf das zu konzentrieren, was gerade passiert.
Ich atme tief durch, versuche, mir nicht einreden zu lassen, dass es keine große Sache ist. Es ist Max, der einfach nur betrunken ist, aber irgendetwas in mir fühlt sich plötzlich... komisch an. Der Gedanke, dass er sich einfach so vor mir entkleidet, während ich hier stehe, lässt mich unruhig werden.
„Max...", murmele ich, während ich das Glas Wasser und die Tablette auf den Nachttisch stelle. „Du solltest das wirklich nehmen."
Max hört mich zwar, nimmt aber nur das Glas in die Hand, ohne mich groß zu beachten. Er wirkt in diesem Moment irgendwie anders – seine Bewegung, die Art, wie er sich aufrichtet. Das Ganze fühlt sich immer mehr wie ein Albtraum an, den ich nicht abwenden kann.
„Ich geh duschen", sagt er, noch immer etwas wackelig auf den Beinen, und ich sehe, wie er langsam in Richtung Badezimmer taumelt. Dann zieht er auch noch seine Hose aus, als ob es das Normalste der Welt wäre. Was zur Hölle?
„Max, halt...!" Aber er hört nicht. Ich will etwas sagen, aber die Worte bleiben mir im Hals stecken. Ich beobachte, wie er ins Badezimmer geht und dabei fast fällt. Ein kurzer Blick auf seine Beine, die noch nicht ganz stabil stehen, lässt mir das Herz in die Hose rutschen. Das kann einfach nicht wahr sein.
Verdammt, was soll ich jetzt tun?
Er scheint sich kaum zu kümmern, dass ich noch da bin, dass er vor mir steht und sich in aller Ruhe auszieht, als ob das alles völlig unbedeutend wäre.
„Max, du solltest lieber noch eine Tablette nehmen", rufe ich ihm hinterher, aber er reagiert nicht. Stattdessen schließt er die Badezimmertür, und ich bleibe zurück, um mein eigenes Chaos zu ordnen.
Ich lasse mich in den Sessel fallen und versuche, die Gedanken, die mir im Kopf herumschwirren, zu beruhigen. Aber es fällt mir schwer. Max ist betrunken, und ich kann nicht anders, als mir Sorgen zu machen.
Während ich auf die Geräusche aus dem Bad lausche, kann ich nicht anders, als mich zu fragen, was ich nur mache...
...
Ich sitze immer noch auf dem Sessel, während ich versuche, meine Gedanken zu ordnen, als plötzlich die Badezimmertür wieder aufgeht. Max tritt heraus – frisch geduscht, die Haare noch etwas nass, und in nichts weiter als seinen Boxershorts.
Ich bleibe wie erstarrt sitzen, unfähig, meine Augen von ihm abzuwenden. Meine erste Reaktion ist pure Überraschung – das kann doch nicht sein, oder? Max, der gerade vor mir in der Dusche war, steht nun da, als ob es das Normalste der Welt wäre, in dieser knappen Unterwäsche ins Zimmer zu kommen.
„Max...", entweicht es mir, mehr als Flüstern als ein wirklicher Kommentar. Ich muss mich schütteln, um die Worte zu sammeln, aber es gelingt mir kaum.
Er sieht mich einfach nur an, als wäre das alles kein großes Ding.
Max legt sich einfach in das Bett, dreht sich zur Seite und schließt die Augen, als ob nichts gewesen wäre. Natürlich ist er betrunken und müde, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass er soeben in seinen Boxershorts vor mir stand – und das lässt mich nicht ganz kalt.
Ich atme tief ein und versuche, das alles abzuklären. Doch je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr kribbelt es in mir. Und plötzlich kommt mir der Gedanke, dass es vielleicht doch gar nicht so schlecht war. Morgen früh wird das sicher ein Spaß.
Mit einem leichten Grinsen auf den Lippen setze ich mich wieder auf die Bettkante. Ich kann es mir einfach nicht verkneifen, ein bisschen zu schmunzeln. Max wird so eine Riesenwelle machen, wenn er morgen wach wird und merkt, was er hier getan hat. Wie er sich vor mir auszieht, ins Bad geht und dann einfach in Boxershorts ins Bett springt, als wäre es das völlig Normalste. Das wird ihm total peinlich sein.
„Morgen früh Max, freue ich mich schon dein peinlich berührtes Gesicht zu sehen", murmele ich leise, bevor ich mich endgültig von der Bettkante abstoße und mich ebenfalls endlich ins Bett legen kann.
Es wird ein interessanter Morgen.
Das wird Max bestimmt peinlich sein 🤭.
Und danke fürs lesen 💖.
DU LIEST GERADE
Maxley
FanfictionNach den Finals feiern alle eine riesige Party doch etwas geht schief und jemand wird verletzt. Währenddessen nervt Bradley Max extrem und sie bekommen nicht mit wie die Polizei auftaucht. Sie werden erwischt und müssen als Strafe die ganzen Ferien...
