"Weine nicht, Darling" ,hörte ich eine bekannte Stimme. Ich sah auf und erblickte sein müde Auge entgegen, was sanft auf mich herunter sah. Seine Stimme hat sich nicht groß verändert, doch die Wärme, was es immer mit sich trug, konnte ich nicht mehr raus hören.
Ich richtete mich auf und sah ihn geschockt entgegen. Seine Auge wanderten zu den anderen und blieb bei jeweiligen immer für eine kurze Zeit stehen. Niemand sagte etwas, da all unsere Konzentration auf Yoongi gerichtete war, angespannt, was jetzt passieren würde.
Ich selber fürchtete davor, wie Yoongi sich verhalten würde, da ich nicht wusste, wie ich dann eingreifen sollte. Noch nie war ich gut darin, Leuten in ihren traurigsten Momenten zu trösten und ich hatte ein wenig Angst dort bei den älteren zu versagen.
Er fasste sich ans Bauch, während er mit der anderen Hand sich hinten abstützte. Es schien, als müsste er erst einmal verstehen, was gerade die Situation war. Seine Reaktion war eher monoton, als wäre er von ein normalen Schlaf gerade aufgewacht. Vorsichtig versuchte er sich aufzurichten, doch als er sein Körper krümmte, stöhnte er auf und fiel zurück in den Kissen.
In Schmerzen atmete er schnell durch und fasste sich ans Baum, als hätte er dort eine Wunde provoziert. Ich ging näher an ihn ran, wusste nicht ganz was ich machen sollte. Meine Augen wanderten zu Jin und panisch fragte ich ihn: "Kannst du den Arzt holen?"
Er nickte und verließ so schnell wie er konnte den Raum. Währenddessen sprang Namjoon von sein Stuhl auf und eilte zu seiner Seite. Er wirkte ängstlich und panisch, während er seine Hand hinter Yoongis Schulterblätter legte. Dennoch behielt er einen ruhigen Stimme bei, während er Yoongi darauf aufforderte: "Mach erst einmal langsam. Deine Wunden sind frisch."
Ich stand auch an seiner Seite und zu zweit versuchten wir Yoongi so sanft wie möglich aufsitzen zu lassen. Namjoon lehnte sein Kopf an Yoongis und sprach erleichtert: "Ich dachte, dass ich dich nie wieder sehen werde, Yoongi. Jag mir nie wieder so ein Schrecken ein! Egal wie schlimm es in dieser Hölle ist, du lässt mich hier nicht alleine. Ich dachte ich hätte mein besten Freund verloren, Yoongi"
Tränen kullerten Namjoon Gesicht runter und er nahm sein besten Freund in den Arm. Er schluchzte in seinen Schultern, während er immer wieder wiederholte: "Du hast versprochen, dass du mich hier nicht alleine lässt, Yoongi. Du hast es mir versprochen."
"Es war kein böser Albtraum, nicht wahr?" ,fragte Yoongi und ich konnte in seine Auge sehen, wie die Realisation ihn traf, "Vater wollte mich umbringen, nicht wahr?"
Er fasste sich die verwundete Seite seines Gesicht. Stille herrschte im Zimmer und niemand traute sich die Frage zu beantworten. Die Antwort war klar in der Luft, dennoch wollte sie keiner aussprechen. Die Spannung konnte man ganz klar spüren und alle Augen waren auf Yoongi gerichtet.
Doch sein Gesicht blieb monoton. Kein Trauer, keine Träne war wieder zu finden, als wäre es wie jeder andere Tag. Er fuhr sich durch seine verwuschelten Haare. Namjoon setzte sich auf sein Bett hin und nahm abwesend einer Yoongis Hände in seine Hand.
Mit der anderen Hand strich er vorsichtig über die Wunde in Yoongis Gesicht und mit einer verbitterten Stimme fragte er: "Was hat er dir alles angetan?"
Ich wusste nicht einmal, ob Namjoon die Antwort hören wollte und genau so wenig wusste ich, ob ich dafür bereit war die Antwort zu hören. Doch Yoongi war bereit von seinen Leiden zu erklären: "Nunja, wie immer kam er von der Arbeit nach Hause und hat mich-"
Auf einmal stoppte Yoongi und seine Augen wanderten mir rüber. Mit seine tiefen dunklen Augen blickten in meine, als würde er überlegen mir die Wahrheit vom Ganzen zu erzählen oder nicht.
"Vater hat mich angegriffen und ich konnte in mein Zimmer flüchten. Dort hab ich dich angerufen und hab auf dich gewartet. Doch du kamst nicht, sondern-" ,wieder brach Yoongi mitten im Satz ab und seine Augen wanderten wieder zu mir rüber.
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Nicht gut genug./Sope
Fanfiction"Vater nicht!", schrie ich und versuche mein Gesicht und Kopf zu schützen. Ich lag auf den Boden, während ich zusah, wie mein Vater ausholte... Hoseok kommt aus ein streng erzogenes Haushalt. Seine Noten sind die besten der Klasse und seine Lehrer s...
