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Meine Aigen waren weit aufgerissen und verloren blickte ich umher. Eine schwere Last war auf meine Schultern und die Dunkelheit verhinderte, dass ich weiter als fünf Meter sehen konnte.

Ein Gefühl von Panik und Angst baute sich in mir auf, während ich nach Orientierung in der fremden Umgebung suchte. Doch ich konnte mich nicht von meinen Platz entfernen, da mich anscheinend etwas nicht gehen lies.

Meine Augen wanderten zu meinen Händen, die an den Boden fest gekettet waren. Ich rüttelte an ihnen und versuchte mich davon zu befreien, aber es gelangte mir nicht, weil die Ketten schwer und fest war.

Ich musterte die Ketten genauer, in der Hoffnung einen Ausweg daraus zu finden. Doch da war nichts. Kein Schlüsselloch oder ein Kratzer konnte ich erkennen. Auf den Handschellen wurden jeweils ein Wort eingraviert.

Die Schrift stellte sich als ein makellosen Schreibschrift heraus, worauf einmal "Mutter" auf der einen Handschelle und "Vater" auf der anderen zu erkennen war.

Erschöpft sah ich auf. Die Last an meiner Schulter fing an auf meinen Herz zu drücken. Vielleicht ist hier Jemand, der mir helfen könnte. Ich spitzte die Ohren, um irgendein Gerüusch ausfindig zu machen. Da nahm ich Stimmen war, die vor sich hin flüsterten.

"Warst du schon immer so fett?"
"Warum bist du so eine Enttäuschung?"
"Geh auf dein Zimmer! Ich möchte dich nicht sehen."

Ich realisierte, dass die schmerzhaften Sätze an mich gerichtet waren. Das war nur ein kleiner Anteil, was sie von sich gaben und wenn ich ehrlich sein sollte, es tat weh. Mein Herz zog sich zusammen, die doch so familiären Stimmen war zu nehmen.

Mir liefen kleine Tränen über die Wangen und erschöpft legte ich mich eingerollt auf den Boden. Ich konnte die Last nicht mehr aushalten, weswegen ich aufgab gegen die Ketten anzukämpfen.

Ich hörte die leisen Stimmen zu, die immer lauter wurden. Panisch schaffte ich nach Luft, da der Druck so stark war, dass ich nicht einmal mehr atmen konnte. Doch ich ließ es über mich ergehen, weil es sowieso nichts bringt anzukämpfen.

"Ich werde niemals auf dich Stolz sein."

Ich richtete mich auf, als ich den einen Satz unter den ganzen Sätzen raus hörte. Mein Blick richtete sich auf meinen Händen, die immer noch angekettet waren. Mich traf dieser Satz härter als ich es zugeben würde.

Ich wollte weg von hier. Meine mentale Gesundheit wird hier geschadet und das kann ich nicht zulassen. Verzweifelt riss ich an den Ketten, doch je mehr ich dagegen ankämpfte, desto stärker war der widerstand.

Ich fühlte mich so überfordert und einsam. Wo bin ich und was hat das alles hier zu bedeuten? Wo ist Yoongi?

Panisch sah ich umher und suchte nach ein Auswegen von hier. Die Stimmen schreiten mich praktisch an. Ich sah auf, um zu erkennen, woher die Stimmen kamen. In der Luft schwebten sie. Sie flogen um mich herum in Form von verlorenen Seelen.

Ihre Gesichter beunruhigten mich. Ich konnte es nicht so klar erkennen, aber die waren blutverschmiert und hatten aggressive Gesichtsausdrücke.

Sie riefen weiter die schmerzhaften Aussagen und kreisten um mich herum, als würden sie versuchen mein Körper zu übernehmen.

Doch da bewegte sich etwas in der Dunkelheit. Ich erkannte eine Frau, die Schritt für Schritt näher kam und mich anlächelte. Die Anspannung an mein Körper lockerte sich und die Last verschwand von meinen Schultern.

Ich konnte das süße Gesicht von Tante ansehen. Ihre Haare waren zu ein hohen Knoten gebunden und sie hatte ein schönes gelbes Kleid an, was mit Rosa verziert wurde. Sie hatte ihr liebliches Lächeln auf ihren Lippen und sah mich mit so viel Fürsorge in ihren Augen an.

Nicht gut genug./SopeGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt