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Eine Art von Erschöpfung strömte durch meinen Körper, während meine Augen zu fielen. Das feuchte Gefühl an mein Hals war immer noch präsent und ich konnte dir Berührungen des Mannes nicht aus mein Körper schütteln.

Stille schien in der Luft. Nur das Geräusch von Schritte auf den Schnee war zu hören. Ich drückte mich näher an das Körper, als würde es mich noch von all meinen Problemen schützen. Mein Kopf versteckte sich in den weichen Haaren. Ich bemerkte, dass die Haare vor kurzem gewaschen wurden, weil der Geruch sehr angenehm nach Vanille roch.

Mein Körper fühlte sich widerlich an, als würde es sich langsam abschälen. Hat sich Heejin genau so gefühlt, als ich sie im Stich gelassen habe? Ich wusste es nicht. Wenn Heejin mindestens dasselbe empfand wie ich, konnte ich ihr nur meinen Respekt aussprechen, noch so rational in diesen Thema zu bleiben.

Ein kalter Windstoß strich über mein zarten Körper und das unangenehme Gefühl setzte noch stärker ein. Mein Körper verharrte durch diesen ganzen Reize weiter und näher drückte ich mich an Yoongi.

Doch die Kälte wunderte mich nicht, da noch eine große Schicht von Schnee auf den Boden lag und ich noch dazu keine Jacke trug. Jungkook hielt meine Jacke, dennoch fragte ich nicht danach, weil meine ganzen Gedanken sich um den Vorfall von vorhin beschäftigt war.

Jungkook, Tae, Yoongi, Namjoon und Hwangmin liefen herum, um ein schönen Platz zu finden, wo wir das neue Jahr feiern können. Namjoon und Hwangmin haben noch Getränke von der Party mitgenommen.

Ich saß auf Yoongis Rücken. Er trug mich herum, während Namjoon und Jungkook unsere Jacken trugen. Ich drückte mich näher an seinen warmen Körper, um noch mehr von seiner Wärme ab zu bekommen.

"Jungkook, leg Hobis Jacke um seine Schulter. Er zittert gerade" ,forderte Yoongi Jungkook auf. Ich hob mein Kopf nicht einmal. Erst als es Yoongi erwähnte bemerkte ich, wie mein Körper zitterte, doch ein kleines Lächeln bildete sich auf meine Lippen, als ich meine Jacke auf mir spürte.

Ich war glücklich, meine Freunde bei mir zu haben. Dennoch hielt ich meine Augen geschlossen, da ich gerade einfach nur von der Realität abschalten wollte. Mir rutschte die Jacke über die Schultern und landete direkt in den Schnee.

Yoongi drehte sich zu Jungkook und meinte verärgert: "Kook, leg doch seine Jacke so auf seinen Schultern, damit es nicht auf den Schnee landet."

"Tut mir leid, Hyung" ,hörte ich Jungkooks traurige Stimme. Eine Art von Schuldgefühlen keimte in mir auf. Durch mir herrschte eine Spannung unter unserer Freundesgruppe und eigentlich war dieser Abend dafür da, um mit meinen Freunden Spaß zu haben.

Ich konnte es nicht wegen ein dämlichen Mann alles zerstören. Da löste ich mich von Yoongi und hob meine Jacke hoch, bevor Jungkook sie nehmen konnte. Ich sprach: "Es ist schon in Ordnung."

Ich musterte meine Jacke, was voll mit Schnee war. Nun konnte ich es nicht mehr anziehen, ohne davon Krank zu werden. Namjoon legte ein Arm um meine Schultern und fragte: "Geht's dir gut, Hoseok?"

Die Frage war nicht auf meinen frierenden Körper bezogen, sondern auf den Vorfall von vorhin. Ich gab ein schwaches Lächeln von mir und antwortete: "Mir geht es gut, macht euch keine Sorgen um mich."

Mir wurde ein Mantel über die Schultern gezogen und verwirrt sah ich zu der Person hinter mir. Yoongi sah mich mit besorgten Augen an und fragte: "Willst du nach Hause gehen, Schatz? Ich kann dich immer begleiten, wenn du es möchtest."

Ich schüttelte den Kopf und lief ein paar Schritte nach vorne. Mich störten schon die ganzen mitfühlenden Blicken von meinen Freunden. Ja, mir geht es scheiße, aber die ganze Aufmerksamkeit sollte nicht auf mich gerichtet sein. Mit ein breiten Lächeln zeigte ich in die Richtung des Flusses, und meinte: "Lass bei Hangang das Neujahr feiern."

Nicht gut genug./SopeGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt