Kapitel 1 - Hoffnung ist alles, was bleibt
Faith's POV: Gedankenverloren starrte ich aus dem Fenster, während der Taxifahrer pfeifend in meine neue Heimat fuhr. Der etwas kräftigere Mann hatte das Radio laut aufgedreht, pfiff zu den mit unbekannten Song und kurbelte die Fensterscheibe zu seiner Rechten runter, um die Asche seiner Zigarette aus dem Fenster zu werfen. Ich sah dabei zu, wie die kleinen,grauen Flocken langsam verschwanden,ehe die Neuen kamen. Mich erinnerte das an Hoffnung. Hoffnung, die man sich macht,ehe sie sich auflöst und man realisiert, dass Hoffnung dasselbe wie Wünsche sind: Vernichtbar. Aber was blieb mir? Hoffnung ist alles, was bleibt. Etwas anderes blieb mir einfach nicht. Ich war nicht wirklich eine Kämpfernatur,jedoch hoffte ich,dass sich von nun an, durch diesen Schritt,den ich gewagt hatte,alles hinter mir zu lassen, Vergangenheit bliebe und ich ein besseres Leben bekommen würde. Ich stützte meinen Ellebogen an der Scheibe ab und legte mein Kinn auf die geballte Faust. Das Wetter glich meiner Stimmung: Viele,kleine Sonnenstrahlen kämpften gegen die Wolken an, um die Welt zu erhellen,jedoch blieb es hier auf der Erde noch feucht und dunkel vom Regen. Eine Weile sah ich dabei zu, wie ein Haus nach dem anderen an meiner Seite im schnellen Rythmus vorbeiflog. "Wo geht es denn hin,Miss?", unterbrach der Fahrer mich aus meinem Staunen der mir dagelegten Faszination der Natur. Überrascht schüttelte ich mich, um aus meinem Tagtraum aufzuwachen und löste mich aus meiner Starre. Meine Arme sanken schlaff auf meine Knie und ich begann automatisch meinen Pulli bis zum Ellebogem hochzuziehen,um meine Narben am Unterarm nachzumalen,wie ich es immer tat, wenn mir eine Situation unangenehm war. "Hoffentlich in ein besseres Leben.", hauchte ich kaum hörbar. "Wie bitte?", der Mann schaute von der Straße zu mir herüber. Schockiert zog ich den Pullover herunter: "Nach Stratford in die Lancaster Street.", korrigierte ich mich und biss mir verlegen auf die Innenseite meiner Wange. Er schien mein Handgelenk nicht wahrgenommen zu haben."Alles in Ordnung mit ihnen?", die zuvor selbstsichere, durch den Alltagsstress genervte Person am Steuer wurde mit einem Mal weich und ein besorgter Blick ruhte auf meinen Augen. "Alles Bestens.", log ich und drehte meinen Kopf wieder zum Fenster. Es hatte wieder zu Regnen begonnen. "Wie kommt es, das ein so junges Mädchen von Kalifornien genau in diese verregnete Stadt nach Kanada zieht?", ich schaute ihn nicht an. 'Weil ich ein abgefucktes Leben führe und ich wegmusste, bevor ich völlig zerbrach. Weil ich in der Schule physisch und psychisch wegen meiner Familie und meinen Lebensbedingungen fertiggemacht wurde.', das hätte ich ihm sagen können, aber ich tat es nicht. Man erzählt nicht das, woran man selber nicht erinnert werden will. "Ich dachte Sie sollten mich lediglich vom Flughafen in die Lancaster Street fahren.", antwortete ich schnippisch und kassierte ein beleidigtes Seufzen. Wenigstens blieb er ruhig. Es dauerte nicht lange, da blieb das Auto quietschend stehen und meine Tür wurde geöffnet. Ich stieg aus,mein Körper fühlte sich taub an, von all dem Sitzen und Nichtstun. Mein Gepäck wurde aus dem Kofferraum geholt und ich schaute mit ehrfurcht auf das Haus vor mir:Mein neues Zuhause. "Soll ich Sie noch bis hinein begleiten?", der Mann schaute mich musternd an. "Nicht nötig,danke.", murmelte ich und drückte dem Mann all das Geld in die Hand, was von meinem Ersparten übergeblieben war. "Machen Sie es gut.", nickend stieg er ins Auto und ich lief auf das große,gelbe Gemäuer zu. Ich musste klingeln,um in das Haus zu gelangen,welches von einer Mauer umrahmt wurde. Die Mauer vor mir war riesig, die Größe erdrückte mich beinahe. Das war aber nichts im Vergleich zu dem großen Internat. Es sah so aus, wie man sich ein Schulheim vorstellte. Eine hohe,piepsende Stimme sprach aus einem Lautsprecher und brachte mich wieder in die Gegenwart: "Internat Foster, Maria Elise hier, wer ist da?" Die Frau klang sehr formal. Ich strich mir aufgeregt das blonde Haar hinter meine Ohren und sprach verängstigt und eingeschüchtert: "Faith Heather. Ich bin,ich-", ich schaffte es nicht, einen normalen Satz herauszubringen. "Du bist die Neue.", ertönte es freudig und die Mauer zum Internat wurde geöffnet. Okay,man hatte schon auf meine Ankunft gewartet. Dieser Fakt machte mich nervös. Generell konnte ich mich nicht so sehr freuen,neu anzufangen. Dafür war meine Sekpsis viel zu groß. Würde man mich akzeptieren? Das Gitter öffnete sich und ich gelangte in einen kleinen Vorgarten. Der grüne Rasen war von einem Bulmenbeet geschmückt und ich musste einen Kieselweg langlaufen,um das Internat zu betreten. Das Tor fiel hinter mir ins Schloss und ich war eingesperrt in diesem Internat. Verängstigt griff ich nach der Türklinke des Hauses, öffnete die Tür und trat in das Internat.Das Internat, zu einem hoffentlich einfacheren Leben
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Heyooo, mein Name ist Cece, ich bin 17 Jahre alt und ich hoffe, euch gefällt die Story. Wenn ja, dann lasst doch ein Vote da & schreibt in die Kommis, was ihr euch so wünscht =9 xoxo
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Victims
Fanfiction**Justin Bieber Fanfiction** "Ich bin allein,ich habe niemanden.Wieso soll ich noch leben,sag mir wieso?",schrie ich mit purer Verzweiflung.Mein Magen zog sich zusammen,eine Wucht von Schmerz durchzuckte mich, drohte mich innerlich zu vernichten."Du...
