Schönster Moment

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Tarek fuhr mit mir nach Hamburg, Lea und Maxim fuhren selber. Marten hatte Geburtstag und da musste ich natürlich hin, denn Marten war mein Schätzchen. Im Auto schlief ich viel, ich war müde. Nach ein paar Stunden, waren wir dann in Hamburg.
"Herzlichen Glückwunsch mein Schätzchen.", Marten stand grinsend vor mir. "Danke, kleine.", er beugte sich zu mir runter und umarmte mich liebevoll. Ich drückte ihm noch einen Kuss auf die Wange und setzte mich dann zu dem Rest der Bande an den Tisch. Das Restaurant war schön und sah teuer aus. Das Essen ging auf Martens Nacken, was ich sehr begrüßte. Tarek umarmte ihn auch brüderlich und nahm neben mir Platz. Während wir uns alle super unterhielten und auf Essen warteten, hielt ich Tarek's Hand. Auf der anderen Seite von mir saß Maxwell. "Ihr seid voll touchy miteinander, alles gut?", Tarek war kurz auf Toilette gegangen. Ich schlug Maxwell's Arm und lachte. "Ja, mehr als gut. Der Urlaub war einfach super gewesen für uns.", nickte ich. "Wird auch mal Zeit ihr beiden. Wehe es gibt wieder so Stress.", warnte Maxwell grinsend. "Wir bemühen uns. Du weißt, welches Thema den Stress mit Gazo letzte mal ausgelöst hat?", er nickte wissend. "Darüber haben wir im Urlaub geredet, er besteht darauf den Antrag zu machen. Bin gespannt, was er sich einfallen lässt." "Ich gönne euch das.", ich drückte lächelnd seine Hand. Mich traf ein Papierbällchen, böhse sah ich umher.  Gzuz konnte sich nicht mehr einkriegen, deswegen wusste ich sofort, dass er es gewesen war. "Du Arsch.", ich warf es zurück. Tarek setzte sich wieder neben mir, er griff sofort nach meiner Hand. "So anhänglich und das ohne einen Ring am Finger.", spottete Marten grinsend. Er wusste genau was er da tat, das erkannte ich an seinem Blick. In dem Moment wünschte ich mir, dass Blicke töten könnten. "Du bist 'n Wichser.", empört sah mein Kumpel mich an. "Ich hab Geburtstag." "Das gibt dir keine Erlaubnis 'n Arsch zu sein.", seine Freundin lachte. "Außerdem war dein Geburtstag gestern.", fügte Lea hinzu, Marten schmollte. Wir wechselten das Thema und aßen genüsslich, es war wirklich leckeres Essen.

Mit der Bagage ging es dann zu den Palmen, wo wir dann auf ein paar andere Freunde von Marten trafen. Lea wollte mit Maxim, Tarek und mir ein Foto unter den Palmen machen, widerwillig stimmte ich zu. Shaho machte ein Bild von uns mit seiner Kamera. Als Tarek sich von mir löste, sah ich, wie er in die Knie ging mit einer Schachtel in der Hand. Mit offenem Mund sah ich ihn an. Ich konnte gar nichts sagen, so überrascht war ich. "Baby, willst du mich heiraten?", grinsend nahm ich sein Gesicht in meine Hände und zog ihn hoch. "Ja.Natürlich!", grinsend küsste ich ihn. Glücklich legte Tarek seine Arme um mich. "Ich liebe dich." "Ich dich auch Baby.", das Gegröle um uns herum hörte gar nicht mehr auf. Tarek steckte mir den Ring an, den ich dann sofort in Shaho's Kamera hielt. "War das eine gute Idee?", flüsterte Tarek, doch bevor ich was sagen konnte, sprang Lea mich glücklich an. Lachend nickte ich Tarek zu, der von Maxim umarmt wurde. Uns wurde nach und nach von jedem gratuliert. Der Antrag kam überraschend. Ich hatte definitiv nicht damit gerechnet, dass Tarek mir an Martens Geburtstag vor allen Leute diesen Antrag machte. Unser Urlaub war erst vier Wochen her, ich dachte es würde länger dauern. "Er muss sich noch beweisen, ganz einverstanden bin ich noch nicht.", holte Bonez mich aus meinen Gedanken. Dieser Spruch brachte ihm einen Schlag gegen die Brust ein. "Beruhig dich mal. Du kennst Tarek gut, du kannst das nur nicht ab. Voll der Stimmungskiller.", böse funkelte ich ihn an. "Ich kann das wirklich nicht ab. Du weißt das, du bist halt unser Küken.", er lächelte. "Nicht böse sein, ich gönne es dir doch, kleine. Ich hab dich lieb." "Ich hoffe doch, großer.", kräftig umarmte ich ihn und schmiegte mich kurz an ihn. "So, jetzt wird gesoffen", löste Bonez sich von mir. Tarek streckte seine Hand zu mir raus und zog mich sanft zu sich. "Ich bin total fertig.", lachte ich. "Ich hab da gar nicht mit gerechnet, dachte das dauert noch.", grinsend küsste Tarek mich. "Ich musste das einfach so schnell es ging erledigen. Ich wollte nicht mehr warten.", Marten attackierte mich, irgendwie gelang es ihm, mich auf seinen Rücken zu packen. Panisch klammerte ich mich an ihm fest, wobei ich auch seine Augen zu hielt. "Ich sehe nichts.", lachend legte ich meine Arme um ihn. "Ihr wusstet echt alle Bescheid?", mysteriös sah er zu mir rauf. "Also ja.", lachend nickte er dann.

Als Geschenk für Marten hatten die Jungs ein Haus gemietet, damit alle genug Platz hatten. Das war natürlich nicht das einzige Geschenk, einen Urlaub mit seiner Freundin hatte er auch bekommen. Im Partyhaus für die Nacht konnte ich das erste mal richtig mit Tarek reden. Er hat mich auf seinen Schoß gezogen, ich entspannte mich und lehnte meinen Körper gegen seinen. "Deine Mutter weiß sogar Bescheid.", sagte Tarek, ich wurde emotional. In dem Moment war einfach alles perfekt. Mir stiegen Tränen in die Augen, Tarek sah es sofort und umarmte mich kräftig. "Mein Vater war auch sehr stolz, da müssen wir auch nochmal vorbei fahren in den nächsten Tagen.", leicht schluchzend küsste ich meinen Verlobten. "Max hat mich letztens ausgelacht, er meint ich werde endlich Erwachsen." "Nicht nur du, Baby." "Ey Diggi, ich weiß du willst nicht mehr trinken, aber vielleicht doch noch ein letztes mal.", wollte Gazo Tarek zum Trinken verführen. "Digga, wehe ihr bietet mir irgendwas an, was kein Alkohol ist. Ich kann betrunken nicht nein dazu sagen.", Gzuz nickte und sah kurz lächelnd zu mir. "Wir haben alles im Studio gelassen außer Alkohol und Gras, keine Sorge.", erstaunt sah ich meinen besten Freund an. "Echt?", er nickte stolz. Tarek wischte mir die letzten Tränen aus dem Gesicht, bevor er dann Aufstand. Max drückte mir ein Bier in die Hand. So wurde die Chance mit Tarek bisschen ausführlicher zu sprechen aufgelöst. Lea zog mich mit in ihre Runde. Anton aka Sa4, Maya, Lea und Maxwell unterhielten sich. Anton nahm mich herzlich in den Arm, er war beim Essen nicht dabei gewesen. "Glückwunsch, kleine." "Danke Diggi.", eine wirklich enge Bindung hatte ich zu ihm nicht, trotzdem gehörte ich für ihn zur Familie und bei mir war das nicht anders. Zudem ist er auch ein wirklich guter Rapper mit einer Stimme die seines gleichen Sucht, denn die war unnormal tief. Tarek hat eine Vodka Mische von Bonez in die Hand gedrückt bekommen. "Das ist ein wirklich schicker Ring.", Maya hatte meine Hand hochgehoben. "Ohh, müssen wir Marten was sagen?", lachte Lea. "Neee, bloß nicht. Noch viel zu früh, waren ja erst paar Monate. Ihm macht's bestimmt Angst, wenn ich sowas sagen würde.", Maxwell und Anton nickten lachend. "Der würde bestimmt uns anrufen.", grinsend sah Lea zu mir, zustimmend nickte ich. Nach und nach wurden alle in andere Gespräche verwickelt, Maya und ich standen noch zusammen. "Als ich das erste mal von dir gehört habe, war ich interessiert, was für ein Typ Frau du bist.", sagte Maya auf einmal. Für mich wars immer interessant zu hören, wie ich auf andere wirkte. "Die Jungs hatten sich teilweise in den Haaren wegen dir.", ich lachte, meine Jungs waren Chaoten. "Kann ich mir vorstellen, dass es komisch kommt. Vorallem wenn in deinem Fall Marten dann auch so ist." "Einmal hatte ich mitbekommen wie er mit dir telefonierte, es war echt süß. Er hat wirklich Familiäre Gefühle dir gegenüber." "Ich bin mit den Jungs Erwachsen und erfolgreich geworden. Bis auf Max war es auch nie auf eine sexuelle Art oderso gewesen. Am Anfang gehörte ich halt zu Max, wir waren da schon unzertrennlich.", Max tauschte mein leeres Bier gegen ein volles. Es passte wirklich gut in dem Moment, Maya und ich konnten uns nicht mehr halten. "Was habt ihr denn jetzt.", verwirrt wollte er wieder gehen, doch ich hielt ihn fest. "Ich hab gerade mit ihr drüber gesprochen, wie es zu dem Verhältnis zwischen uns allen kam und diese Aktion hat's einfach mal genau beschrieben.", erklärte ich noch immer lachend. "Wir kennen uns in- und auswendig.", bestätigte Max. "Niemand könnte die Liebe ersetzen die ich von den Jungs bekomme. Die Jungs in Berlin sind mir auch sehr ans Herz gewachsen." "Du hast auch irgendwie so eine Art an dir, du bist sehr herzlich.", Max verschluckte sich, als Maya den Satz beendete. "Hab ich was falsches gesagt?", ich lachte und haute Max. "Jenn ist nur nett, wenn sie möchte, bzw weil sie dir nicht böse sein kann. Ich und auch der Rest der Jungs haben sie immer unter unsere Fittiche genommen. Das hat definitiv auch zu Problemen bei ihr geführt, darum haben wir uns dann aber auch gemeinsam gekümmert.", Max drückte mir ein Kuss auf die Stirn. "Das ist wirklich süß.", schmelzte Maya ein bisschen dahin. "Max hat ein Drang zu solchen reden." "Einer von uns muss es ja tun, sonst wären wir nicht wo wir sind und noch so Kinder wie du.", ich schubste ihn lachend weg. "Wichser.", rief ich ihm noch zu, was er mit einem Mittelfinger kommentierte. Maya tat Marten bestimmt gut. "Marten ist übrigens mein Schätzchen. Als Jonas im Knast war, hat er oft zwischen mir und Bonez vermittelt.", Maya lachte herzlich. "Das klingt nach ihm. Es ist ungewohnt die Jungs so zu sehen mit dir, die haben richtig Respekt vor dir." "War es schwer in diese Gruppe reinzukommen?", ihr nicken bestätigte mein Gedankengang. "Die Jungs sind schwierig und bleiben in ihrem Kreis, erstmal ist jeder scheiße. Aber für Bonez bedeutet das was, wenn Marten für dich einsteht.", dankend lächelte sie. Kurze Zeit später attackierte Maxwell Maya um ihr wieder neuen Alkohol zu geben, sie wurde definitiv in der Gruppe respektiert, was mich wirklich freute. Der Abend ging noch lange, Tarek und ich waren nicht richtig besoffen, aber gut dabei. Es war eine gute Stimmung, eine sehr schöne Abwechslung.

Alles Endete Im BunkerGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt