Elenne (Belles Mom) P.O.V.
Ich wollte Belle nichts davon erzählen, dass Yasser mich geschlagen hatte. Das nur weil ich Belle mit Harry gehen ließ. Er war der Meinung, dass sie sich nicht mehr mit ihm treffen sollte. Er veränderte sich einfach total und war nicht mehr der alte Yasser, den ich kannte. Sondern er fing an zu fluchen, wütend herumzuschreien, mir viel zu verbieten und noch dazu mischte er sich in Belles Leben ein. Was hatte ich nur getan? Worauf hatte ich mich nur eingelassen? Doch liebte ich ihn so sehr, dass ich nichts sagen konnte. Ich verzieh ihm. Immer und immer wieder.
„Belle, ich möchte, dass Harry nicht mehr her kommt!", ich hatte schreckliche Angst in mir drin. Denn ich wollte nicht, dass Yasser dasselbe tat wie bei mir und wütend auf sie losging, daher wollte ich sie bewahren. „WAS?!", total geschockt schaute sie mich an und dachte ich würde herum spinnen. „Du kannst ihn doch noch treffen. Aber bitte nicht mehr hier!", wahrscheinlich verstand sie gar nichts mehr. Doch ich hatte keine andere Wahl. „Wieso?!", fragte sie mich. Ich fand keine Antwort. „Weil ich es sage!", und hörte mich so streng an wie noch nie und bemerkte, wie ich mich verändert hatte.
Belle P.O.V
Mom hatte wahrscheinlich ihre Gründe, daher hielt ich mich daran. Denn in der Schule würde ich Harry ja wieder sehen. Aber was mich total verwirrte war die Tatsache, dass sie sehr streng reagierte. So kannte ich sie nicht. Wahrscheinlich mischte sich Yasser ein. Ich musste dem ein Ende setzten.
Mom ging in die Küche und kochte weiter. Währenddessen stieg ich wieder in meinem Zimmer. Genau als ich den Türgriff nach unten drücken wollte, hörte ich Zayns Stimme aus dem Nebenraum. „Niall!", hörte ich Zayn rufen. Der wahrscheinlich am Telefon war. „Dad hat etwas vor, aber ich weiß nicht genau was", ich näherte mich, um besser zuhören zu können. „Vielleicht wird es wie bei Mom oder schlimmer!", Fragen gingen durch meinen Kopf. Was war denn eigentlich mit seiner Mom? Davon sprach er generell nie.
„Warte mal kurz!", er blieb kurz inne. Es war still. Dabei hatte ich Bange, dass er vermutete, dass ich vor der Tür stand. Doch ich gab keinen Mucks von mir. Als ich bemerkte, dass ein paar Schritte immer näher kamen, schlich ich die Treppen hinunter. Unten angekommen hörte ich wie sich eine Tür öffnete und wieder schloss.
Ich nahm meine Jacke zur Hand und schnürte meine Schuhe zu. „Wohin?", fragte mich eine wütende Stimme. Es war Yasser. „Raus!", antwortete ich kurz. „Du gehst nirgendwo hin!", befahl er mir und ich blieb kurz stehen. „Was..Wieso?!", ich hatte aber trotzdem vor zu gehen.
„Weil ich es dir sage!", doch die Wut stieg in mir. „BIST du mein VATER? So dass du entscheiden kannst ob ich rausgehe!" , ich bereute irgendwie das ich das sagte, da ich dadurch schlechtes Gewissen hatte.
„Belle, hör darauf und bleib. Wir essen eh gleich!" , Mam mischte sich da ein und ich wollte mir das alles gar nicht anhören. Ich öffnete die Tür und rannte hinaus. Dabei schaute ich einmal kurz nach hinten und sah wie Yasser wütend vor der Tür stand und Mam mit dem Kopf schüttelte. Ich musste jetzt wirklich los.
Ich rannte zu Harry, der nur paar Blocks weiter wohnte und hämmerte an der Tür. Die Mutter, die mir die Tür öffnete, schaute mich merkwürdig an, was daran lag, dass ich total fertig aussah. „Ist Harry da?" , fragte ich hektisch. „HARRY!", schrie sie so laut wie jedes Mal auch. „HARRY!", schrie sie nochmal. Er lief die Treppen hinunter und sie ging weg. „Was ist passiert?!", machte er sich Sorgen. Denn er erkannte es sofort. Er erkannte sofort, dass ich fertig war.
„Wir müssen was gegen Yasser unternehmen!", denn wir konnten nicht so herum sitzen und nichts tun.
Harry nahm seine Schuhe und seine Jacke und zog sie draußen an, als er die Tür hinter sich verschloss. Wir gingen auf seinem Wagen zu und er ließ mich zuerst einsteigen. Dann stieg er ein. „Was ist dein Plan?", fragte er mich. Eine gute Frage. Ich wusste es nicht wirklich. Einen Plan mussten wir doch schließlich finden. Ich seufzte.
Wir fuhren los und besuchten das Krankenhaus, wo auch Dad lag. Eigentlich. Doch der Arzt meinte, er sei schon längst entlassen, was mir Sorgen machte. Ich versuchte ihn am Telefon zu erreichen. "Belle?" , er ging ran und ich war erleichtert. "Wo bist du?", fragte ich.
"Ich bin mit meinen Kindern an einem Versteck. Die Polizei hilft uns. Mach dir bitte keine Sorgen!", ich beruhigte mich wieder ein wenig und fand es gut, dass er jetzt in guten Händen war.
Als ich wieder in Harrys Auto steigen wollte, sah ich vom Weiten den Detektiv, der uns beobachtet hatte. Was ich gruselig fand. Lag auch daran, dass ich zu viele Horrorfilme geschaut habe..
"Harry!", flüsterte ich und wies mit meinen Augen in die Richtung. "Was macht der denn hier?", fragte Harry, der auf ihn zu ging.
"Haltet euch da lieber raus!", bat er uns. "Sonst seit ihr die Nächsten!", die Angst stieg in mir hoch und mein Atem stockte. "Was wollt ihr von uns?", zischte ich. Doch der Detektiv lachte nur.
DU LIEST GERADE
Another Love #Wattys2016
FanfictionBelle ist zufrieden mit ihrem Leben. Denn sie hat alles, was sie glücklich macht. Einen besten Freund: Harry, der heimlich in sie verliebt ist, eine liebenswürdige Mutter, die nur das beste für sie will und ihre Freundinnen, die für sie da sind. Doc...
