„Jack!" Ruben rannte zu seinem Hund, welcher soeben auf dem Boden sein Geschäft verrichtete.
„Oh mein Gott, das tut mir so leid!"
Er leinte seinen Hund an. „Hast du ne Tüte oder sowas? Ich mach das schnell weg. Oh mein Gott... Er ist normalerweise stubenrein, ich schwörs!"
Linus musste lachen, denn Ruben saß in seiner karierten Boxer auf dem Boden neben einem Kackhaufen. Sein Hund wedelte mit dem Schwanz, als er in Rubens Schoß stolperte.
Als Ruben den lachenden Jungen auf dem Bett sah lachte er erleichtert. Dann wurde plötzlich die Tür geöffnet.
„Ich habe doch gewusst, dass jemand an der Tür war!", rief Hannah triumphierend.
Ruben sprang auf, Hannah musterte ihn von oben bis unten und starrte Rubens Körpermitte an. Sofort stand Linus auf und hielt ein Kissen vor Rubens und seine eigene Körpermitte.
„Wehe du schaust ihn noch einmal so an!", fauchte Linus. Hannah grinste nur. Dann fiel ihr Blick auf den Hund.
„Ich gehe für euch mit dem Hund raus." Sie nahm Ruben die Leine ab.
„Ihr könnt ... weitermachen." Sie zwinkerte den Beiden zu und verschwand.
Linus und Ruben ließen sich lachend aufs Bett fallen, nachdem sie den Haufen weggemacht hatten.
„Outing Nummer zwei ist dann wohl auch geschafft", grinste Ruben und griff nach Linus' Hand. Sie blickten sich einen Moment einfach nur stumm an.
„Toll, jetzt ist die Stimmung ruiniert", schmollte Ruben dann.
„Oh ... und ich wollte gerade fragen, ob du Bock hast weiter rumzumachen." Er grinste.
Ruben biss sich angetan auf die Unterlippe und musterte seinen Freund von oben bis unten. Er grinste und rutschte näher zu ihm. Sie machten da weiter, wo sie aufgehört hatten.
Ruben zog Linus wieder auf sich und schob wieder seine Hand in dessen Unterhose und begrabschte den Hintern des Älteren.
„Ist das okay für dich?"
„Ja", hauchte Linus zwischen den Küssen.
„Wenn es dir zu weit geht, dann sag bescheid."
Nach einer Weile zupfte Ruben an Linus' Shirt, bis dieser es auszog. Der Ältere stieg von seinem Freund, damit dieser sich ebenfalls ausziehen konnte. Dann drückte Ruben seinen Freund neben sich. Er lehnte sich über ihn und berührte mit seinen Fingerspitzen federleicht Linus' Brust und Bauch. Linus presste seine Lippen aufeinander, um keine Geräusche zu machen, während Ruben sich an seinem Hals festsaugte. Währenddessen strich der Jüngere weiterhin über den Oberkörper des Anderen, bis er seine Hand langsam in Linus' Boxer schob.
„Ruben", hauchte Linus entschuldigend und drückte sich ein Stück nach oben. „Tut mir leid, ich glaube, ich bin noch nicht so weit", murmelte er.
Ruben nickte verständnisvoll und küsste seinen Freund, als er ihn zurück in die Matratze drückte. Sie machten weiter wie bisher, nur ließ Ruben nun seine Hand oberhalb von Linus' Gürtellinie. Der Ältere versuchte sich fallen zu lassen, doch es klappte noch nicht so recht. Sein Herz raste wie verrückt. Nach einiger Zeit lösten sie sich außer Atem voneinander und blickten sich verträumt in die Augen. Fast eine Stunde lagen sie so da, hörten leise Musik und hingen ihren eigenen Gedanken nach.
„Wenn ich bei dir bin funktioniert der da unten einwandfrei, aber bei ... Chanelle war das ganz anders", gluckste Linus.
„Echt jetzt?", fragte Ruben belustigt.
DU LIEST GERADE
UPSIDE DOWN :(:
JugendliteraturWird überarbeitet ~ And suddenly life flips you upside down, and you find out that this is the right way ~ Linus ist dabei, die zwölfte Klasse zum zweiten Mal zu versauen und somit sein Abitur zu verspielen. Dass seine besten Freunde den Abschluss...
