Kapitel 9.8 - Alexanders Problemlösung

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Allen Groll, den sie auf ihn gehabt hatte, schmolz dahin und in ihre Augen trat die Sehnsucht. Sie wollte all dies hier nicht, nur einmal noch wollte sie ihn spüren und festhalten. Er hatte so schnell die Distanz zwischen ihnen überwunden, dass wenn Isabella sich hätte wehren wollen, es nicht gekonnt hätte. Ihre Knie gaben nach und sie sank an seine Brust. Mit wildem Verlangen verschlang er ihre Lippen und eroberte sie. Sie hatte sich so sehr nach einem Kuss verzehrt, dass sie sich nun leicht schwindelig fühlte, nun da sie ihn endlich erhielt. Er umschlang sie mit seinen muskulösen Armen und presste sie kräftig an seine Brust. Sie liebkoste seine Zunge und fuhr mit ihren ausgehungerten Fingern über seinen Körper. Ihm schien es ähnlich zu ergehen, denn er küsste sie wild und hungrig. Erkundete sehnsüchtig ihren Oberkörper. Ihr Mantel und das Nachthemd fielen zu Boden und er küsste sanft ihre Brüste. Jetzt im dritten Monat konnte man noch kaum etwas von ihrem Bauch sehen. Alexander würde nichts bemerken nur ihr war aufgefallen, dass eine kleine Wölbung an ihrem Bauch aufgetaucht war. Er küsste wie von Sinnen jeden Teil ihres Körpers und massierte ihre Brüste. Sie genoss seine Zuwendung, denn sie war sich sicher gewesen, dass sie einen solch intimen Moment nicht mehr mit ihm erleben würde. Er legte sie auf ihr Bett und kroch mit ihr unter die Decken. Er streifte sich seine Kleidung ab und warf sie weg. Sanft küsste er sie auf die Stirn und strich ihr Haar zurück. Keiner sprach ein Wort. Beide genossen einzeln diesen intensiven gemeinsamen Augenblick. Er rutschte, mit den Decken auf dem Rücken, zwischen ihre Beine. Hätte Isabella nicht gewusst, dass Alexander keine Ahnung von ihrer Schwangerschaft gehabt hätte, wäre dies nun der Augenblick zwischen ihrem ungeborenen Kind und seinem Vater gewesen. Alexander fuhr gedankenverloren über ihren Bauch und versehrte ihn mit zarten Küssen. In ihrem Innern fühlte sie das Bedürfnis ihn einzuweihen, doch sie konnte es nicht... Sie beobachtete ihn und seine Bewegungen. Eine Zeit lang schien er sich rein mit ihrem Bauch zu beschäftigen und dann im nächsten Moment senkte er seinen heissen Mund auf ihre Lustperle. Er sog daran und befriedigte sie mit seinen Händen. Sie war mehr als bereit für ihn und das Warten auf sein Eindringen war eine bittersüsse Qual. Sie zog ihn nach oben, küsste ihn verlangend auf den Mund. Ihre Zunge fuhr in seine Höhle und liebkoste ihn. Sie liess ihre Hände seinen Rücken hinunter gleiten bis sie sein Hinterteil in ihre Finger bekam. Sie knetete die harten Pobacken und zog seine Lenden über ihre feuchte Höhle. Er triezte sie, bis sie ihn stumm mit ihren Küssen bat, in sie einzudringen. Er folgte ihrer Bitte sofort und stiess in sie hinein. Isabella entfuhr ein Stöhnen, sie konnte nicht weiter schweigen. Wie ein wildes ausgehungertes Tier stiess er in sie hinein und Isabella fühlte, wie sehr es seine Kraft beanspruchte sich nicht gleich in ihr zu ergiessen. Seine Muskeln waren am ganzen Körper angespannt und sein Blick war starr vor Erregung. Fest küsste er sie, zwang sie sich in seinem Rhythmus zu bewegen. Isabella gehorchte und liess ihn frei. Sie fühlte ein wohliges Kribbeln von ihrem Zentrum nach oben steigen. Es erreichte ihre Brustspitzen und Isabella stöhnte auf. Alexander machte einen letzten kräftigen Stoss und stöhnte in ihr Haar. Seine Haut war mit einem feuchten Schimmer überzogen. Er atmete schwer und glitt von ihr runter. Sie lehnte sich an seinen warmen Körper, schloss für einen kurzen Moment die Augen. Nun war dieser intime Moment vorbei und Isabella spürte, wie er sich erneut vor ihr verschloss. Er setzte sich auf, um nach seiner Hose zu greifen. Isabella blickte ihn an. Für einen kurzen Augenblick sah er ihr in die Augen, doch dann wandte er sich ab und schlüpfte in seine Kleider. Isabella setzte sich etwas auf und versuchte zu verstehen was eben geschehen war. Er war in ihr Gemach gekommen, er hatte sie geküsst. Wieso war er jetzt so verschlossen? Alexander räusperte sich und riss Isabella damit aus ihren Gedanken. Er stand auf der anderen Bettseite, seine Hose war unachtsam zugeschnürt und oben konnte man seine nackte Brust bewundern.
„In Anbetracht unserer und vor allem deiner Situation, bin ich zu dem Schluss gekommen". Isabella war ziemlich abgelenkt durch seine wohlgeformte Brust und hörte nur halbwegs zu „... heiraten". Hatte er soeben heiraten gesagt?
„Verzeihung, kannst du das nochmals wiederholen?" Alexander stand etwas verkrampft da und kratzte sich verlegen am Kinn
„Wie gesagt, ich bin zu dem Schluss gekommen, dass eine Heirat zwischen uns, da sie nun offiziell möglich ist, die einfachste Problemlösung darstellt". Nun setzte sich Isabella ganz auf und fingerte nach ihrem Nachthemd. Problemlösung.
„Wie darf ich dies verstehen? Ich bin ein Problem, welches sich durch eine Heirat lösen lässt?" Da sie nun einen etwas verbissenen Ton angeschlagen hatte, änderte nun auch Alexander seine Taktik. Er verschränkte seine Hände erneut auf dem Rücken
„So ausgedrückt wohl ja" sagte er und beobachtete ihre Reaktion. Isabella schnürte ihr Nachthemd zu
„Und ich werde wohl gar nicht gefragt?" warf sie ihm an den Kopf. Er schien ob ihrer Reaktion etwas verblüfft
„Ich will mich nicht mit dir streiten Isabella... ich will nur wissen, wirst du mich heiraten, wenn ich den Priester holen lasse?" Isabella fühlte sich als hätte ihr soeben jemand in die Magengegend geboxt. War das ein Heiratsantrag ohne Antrag? Sie setzte sich auf die Bettkante und drehte ihm den Rücken zu. Er wollte sie oder wohl eher er musste sie heiraten, da er nun wusste, dass sie aus gutem Hause stammte. Wie konnte sie nun das was sie eigentlich gewollt hatte, jetzt so traurig stimmen? Ein weiterer Gedanke kam auf. Wenn Alexander sie heiraten würde, wären er und seine gesamte Familie im Schussfeld des Königs. Sie wären Geächtete, bis zum Zeitpunkt da ihre Unschuld bewiesen wäre. Schliesslich heiratete er eine Spionin... und das Kind... dieser Gedanke erschütterte sie bis in die Knochen. Falls sie hingerichtet werden würde, wäre das Kind genauso verdammt wie sie. Doch wenn Alexander es zuvor aufnehmen könnte, wäre es in Sicherheit... Niemand müsste erfahren, wer die Mutter dieses Kindes war. Sie hatte nicht bemerkt, dass Alexander um das Bett herum zu ihr gekommen war. Sie blickte auf
„Nein" sagte sie schlicht. Sein noch zuvor milder Blick veränderte sich schlagartig. Seine Züge wurden scharf und seine Augen verzogen sich zu Schlitzen. Durch seine Zähne fragte er
„Ist das deine letzte Antwort?"
„Ja" sagte sie, zu mehr sah sie sich nicht im Stande. Er drehte sich ab und stürmte aus ihrem Gemach ohne ein weiteres Wort.

Schottisches Feuer und englische Anmut - Band 1Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt