Ich muss die Polizei rufen!! Ich stürme nach oben und schaffe es zum Glück vor Jason in mein Zimmer. Schnell schlage ich die Tür zu und schließe ab. „Handy Handy Handy..wo bist du??", flüstere ich ungeduldig und höre Jason im nächsten Moment schon gegen die Tür hämmern. Flüchtig hebe ich alle Klamotten auf und finde unter einer Jeans auf dem Bett mein Handy. In dem Moment, wo ich mein Handy zur Hand nehme bricht Jason die Tür auf. Mit zitternden Fingern öffne ich das Tastenfeld, doch mein Handy fällt mir aus meinen zitternden Händen. „Scheiße!!", fluche ich und hebe es wieder auf.
Im gleichen Moment werde ich von hinten gepackt, und lasse das Handy wieder fallen. Ich schreie vor Schreck auf und versuche mich strampelnd zu wehren. „Du entkommst mir nicht, hast du verstanden??", raunt Jason zornig und wirft mich daraufhin unsanft aufs Bett.
„So, was stelle ich jetzt mit dir an? Fick ich dich erst durch und dann richte ich dich zu..oder umgekehrt?", fragt er sich selbst und grinst mich dreckig an. „Verpiss dich!!", schreie ich mit heftigem Atem und versuche mich immer noch zu befreien, was mir aber in keiner Weise gelingt. „Oh nein, ich verpiss mich jetzt ganz und garnicht! Du bist doch selber Schuld! Du hättest nur deine Fresse halten müssen!", zischt er und packt meine Handgelenke mit einem groben Griff, was mich ängstlich aufkreischen lässt. „Und wenn es das letzte Mal ist...heute hält mich nichts und niemand zurück!", fügt er hinzu mit seiner dunklen, bösartigen Stimme und holt mit seiner Faust aus. Ich zucke zusammen und schreie schmerzerfüllt auf, als sich ein Pochen in meiner Nase breit macht.
Noch immer will ich entkommen und strample mit meinen Beinen nach ihm. „Halt endlich still, verdammt!! Halt still!", schreit er wütend und verpasst mir mehrmals eine Schelle. Ich senke meinen Blick, fühle mich zutiefst gedemütigt und beginne vor mich hin zu schluchzen, während Jason mir meine Leggings grob runterreißt.
Ich fühle mich bereits schon viel zu schwach, um mich zu wehren. Jeder Versuch scheitert kläglich, mit jedem Mal verpasst er mir einen weiteren, schmerzvollen Hieb und ich falle immer tiefer in dieses schwarze Loch.
Luke
„Dad, soll ich dir sicher nicht beim Abwasch helfen?", frage ich meinen Vater, als wir unser Abendessen aufgegessen haben und er meinte, er mache das schon. „Nein, nein", entgegnet er lächelnd und legt seine Hand kurz auf meine Schulter. „Alles klar...dann bin ich mal oben, ja?" Vater nickt und ich mache mich auf den Weg in mein Zimmer.
Als ich mein Zimmer betrete vibriert mein Handy wie wild auf meinem Schreibtisch. Ich nehme es zur Hand und werfe einen Blick auf das Display. Amalia! Endlich ruft sie an! Ich zögere nicht weiter und melde mich mit einem „Hey Amalia, schön, das du dich meldest!" Doch alles was ich als Antwort bekomme ist ein Kratzen in der Leitung, jedoch keine Antwort von ihr. „Amalia??", frage ich verdutzt und halte einige Sekunden inne. Dann vernehme ich im Hintergrund eine Männerstimme und kurz darauf ein schreiendes Mädchen.
Das ist doch Amalia! Fuck!!
Ich höre Worte wie „Du entkommst mir nicht!" „Du hättest nur deine Fresse halten müssen!" Immer wieder höre ich Amalia's lautes Schreien. Fuck was ist da los?? Sie steckt definitiv in Schwierigkeiten!
Schnell packe ich mein Handy ein und stürme die Treppen nach unten, wo ich meinen Vater beinahe über den Haufen renne. „Sorry Dad! Muss los!" erkläre ich mein Verhalten knapp, während ich in meine Schuhe schlüpfe, meine Schlüssel schnappe und raus zu meinem Auto sprinte. Schon sitze ich in meinem Auto, drehe den Schlüssel rum und fahre los.
Zu Amalia ist es mindestens eine viertel Stunde Fahrtzeit. Bei diesem Feierabendverkehr wird es erst Recht länger dauern. Wenn sie denn überhaupt Zuhause ist! Aber ich habe keine andere Wahl als zu Hoffen, das sie dort ist. Ich drücke das Gaspedal runter und rase so schnell es geht durch die Innenstadt. Nach einigen roten Ampeln und anderen nervigen Verkehrsteilnehmern, die sich scheinbar heute alle gegen mich verschworen haben, erreiche ich endlich die Straße, in der Amalia wohnt. Ich fahre bis vor ihr Haus und steige aus.
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useless.
Romance》Ich fühlte mich nutzlos. Ertrunken in der Angst, in Scham und Selbsthass. Dann kam er und zog mich aus dem Wasser obwohl er selbst zu ertrinken drohte.《 Manchmal müssen wir Kompromisse eingehen aber welchen Preis sind wir bereit zu zahlen, um die L...
