Das war so...

166 13 8
                                        

"Vor ein paar Monaten war ich noch ziemlich gut mit den Jungs befreundet.

John, Sandro und David. So heißen sie.
John war so etwas wie der 'Anführer' unserer Clique.
Sie waren lustig und wirklich nett nur ich habe zu spät gemerkt, dass sie auch anderes in ihrer Freizeit machten.

John stellte uns seine neue Freundin vor, Antonia.
Sie schleppte John überall hin mit.

Sie tranken ziemlich oft Alkohol zusammen und gingen von der einen Party zur nächsten.

Antonia.
Ich kannte sie schon von früher, aber das ist eine andere dumme Geschichte, die ich jetzt nicht mit einbringen will.

Meine Clique wollte irgendwann, dass ich mit ihnen auf eine ihrer Partys gehe.

Ich habe verneint aber sie haben mich gezwungen.
Es war nicht so schön.

Sie haben mich dazu gebracht mich zu betrinken und zugelassen, dass ich mich vor allen lächerlich mache.
Tolle Freunde.

Am nächsten Tag haben sie mich noch einmal überreden wollen, doch ich habe ihnen klar abgesagt und somit auch unsere Freundschaft beendet.

Sie wollen mich wieder dabei haben, doch sie sind noch schlimmer geworden.

Sie sind abhängig vom Trinken!

Um mich wieder in ihrer Clique zu haben, haben sie dich heute ins Meer gezogen und wollten mich damit erpressen.

Sie müssen uns irgendwann beobachtet haben, weil sie wussten, dass du meine Freundin bist."
Er beendet seine Erzählung.

"Das...das tut mir so leid" sage ich und lege meine Hand auf seine Schulter.

"Das muss dir doch nicht leid tun. Mir tut es leid!
Dass du da mit hinein gezogen wirst!" Seine Stimme ist sehr emotional und sein Blick geht steif geradeaus.

"Du musst wissen, dass du das erste Mädchen bist bei dem ich das hier empfinde!"
Er nimmt meine Hand und legt sie auf seine linke Brust.
Ich spüre seinen Herzschlag. Er geht schneller und schneller.

Genau so wie meiner.

"Und das alles heute tut mir so leid!" Jetzt hält er meine Hand an seine Wange und versucht sein Gesicht so gut es geht darin zu verstecken.

Ab und zu streifen seine Lippen meine Hand und dann immer häufiger.
Ich spüre seinen Atem. Tausende von kleinen Küssen verteilt er darauf.

Jetzt legt er das Kühlelement weg und zieht mich mit meiner Hand an sich.

Mein Arm liegt um seinem Hals.
Dann küssen wir uns und ich schließe die Augen.

Er spielt die ganze Zeit an meinen Haaren herum.
Einmal durchfährt er sie mit den Fingern und dann zerstreut er sie auf meinem Kopf.

Unser Kuss wird intensiver.
Seine Lippen fühlen sich so gut an.

Doch plötzlich höre ich die Zimmertür.

"Tina?!"

Nein, bitte nicht!

Sofort entferne ich mich von Alessandro.
In der Tür stehen meine beiden Eltern.

Aus den Augenwinkeln sehe ich wie Alessandro rot wird und zu Boden schaut.

Am liebsten würde ich jetzt im Boden versinken!

So wütend war ich schon lange nicht mehr auf meine Eltern!

"Tina wir müssen gehen!" Meiner Mutter scheint es nicht so viel auszumachen, dass sie ohne Anklopfen ins Zimmer gekommen ist.

"Achso, ja." ich kratze mich am Kopf und stehe auf.

"Bis bald" sagt Alessandro nun klein laut und ich kann zum Abschied auch nur winken und lächeln.

Ich habe furchtbar nette Eltern!
Sie sind nicht einmal von der Tür weggegangen, damit ich mich verabschieden kann.

Ich bin jetzt wirklich wütend und rede auf dem Heimweg auch nicht mit ihnen.

Ich lasse mich aufs Sofa fallen und merke dass ich meine Kleider bei Alessandro gelassen habe und noch immer seine trage. Ups.

Aber sie fühlen sich so gut an. So groß und bequem.

Ich vergrabe mich in ihnen und versuche bald einzuschlafen ohne meinen Eltern Beachtung zu schenken, während sie mir eine gute Nacht wünschen.

So, jetzt erst mal ein riesiges Dankeschön an alle die meine Geschichte lesen und unterstützen:D
Und außerdem bedanke ich mich für über 300 Reads und über 90 Votes! Das ist so cool:D
Vielen Dank♥
Aber jetzt ist das Kapitel auch wieder zu ende:)
Bis bald
Mallillo♡

Italian LoveGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt