Es ist ein wundervoller Tag.
Das warme Wasser des Meeres umspielt meine nackten Füße, während ich durch den Sand laufe.
Der Wind bläst leicht um mich und drückt mein Kleid gegen meinen Körper, sodass man die Umrisse meiner Beine erkennen kann.
Die rote Sonne schwebt nur noch zum Teil über dem Meeresspiegel.
In meiner einen Hand halte ich die Schuhe, die ich kurz zuvor ausgezogen habe. Und meine andere wird von einer großen und schlanken Hand festgehalten. Unsere Finger sind verschränkt.
Ich werfe einen Blick zu Alessandro.
Er hat ein Lächeln aufgesetzt und genießt den schwachen Wind, der ihm seine schwarzen Haare nach hinten weht.
Er schaut zu mir. Augenblicklich muss ich an unsern ersten Spaziergang hier zurückdenken. Doch das ist schon einige Jahre her.
"Weißt du noch, als wir zum ersten Mal hier an diesem Strand spazieren gegangen sind?" Setzt er an.
Ich nicke.
"Ich weiß nicht, ob ich dir das schon einmal gesagt habe, aber es war einer meiner schönsten Tage! Nur du...ich...und das Meer!" Sehnsüchtig blickt er auf die Weiten des Wassers hinaus.
"Der Tag war einfach perfekt!" Schmunzele ich. "Fast so wie heute, findest du nicht auch?"
Er sieht wieder zu mir und drückt meine Hand sanft. "Nein. Ich denke heute ist es sogar noch besser Mia Bella." Langsam führt er meine Hand zu seinem Mund und küsst sie.
"Wofür war das denn?" Frage ich, als er meine Hand wieder sinken lässt.
Er grinst "Nur so."
Lachend gebe ich ihm einen leichten Kuss auf die Wange.
Er schmunzelt.
"Und..." Sagt er. "Was hast du damals gedacht, als du mich zum ersten Mal gesehen hast?"
Ich schnappe nach Luft. Wie könnte ich diesen Tag jemals vergessen.
Den Tag, an dem ich zufällig in diese Pizzeria kam und auf einen hübschen Kellner getroffen bin.
"Ich glaube ich konnte damals nicht wirklich denken. Ich habe mich nur gefragt warum die Pizzeria so gut aussende Kellner anstellt."
Er lacht. "Ich fühle mich zutiefst geschmeichelt."
"Und du?" Frage ich auf einmal. "Was hast du damals gedacht?"
Ein breites Grinsen schleicht sich auf seine Lippen. "Willst du das wirklich wissen?"
Ich nicke.
"Also schön!" Alessandro legt seinen Arm um mich. "Als du damals unsere Pizzeria betreten hast, habe ich dich nicht aus den Augen verlieren können. Du hattest etwas besonderes an dir, was du bis zum heutigen Tag noch besitzt. Zwar weiß ich immer noch nicht was es ist, aber es ist eindeutig nichts schlechtes."
Wir bleiben stehen. Vorsichtig klemmt er mir eine Haarsträhne hinters Ohr, die vom Wind verweht wurde.
Gänsehaut überströmt meine Haut.
"Verdammt, wie machst du das nur?" Bringe ich hervor.
"Was?" Er lacht. Sein Gesicht nähert sich meinem, wobei er einen Zentimeter Platz zwischen uns lässt. "Das?"
Mein Atem geht schneller.
Er spielt mit einer meiner Haarsträhnen herum.
Ich nicke.
"Dabei dachte ich du wärst das!" Flüstert er.
Ich halte es nicht länger aus und verringere den sowieso schon geringen Abstand zwischen uns.
Meine Lippen drücken sich auf seine.
Er erwidert den Kuss und hält mein Gesicht fest zwischen den Händen fest.
"Warte..." Murmelt er. Er löst mich von mir. Schwer atmend läuft er vor mir hin und her.
"Alles in Ordnung?" Frage ich besorgt.
"Ja! Ja, alles bestens!" Er kommt zurück und nimmt meine Hände in seine. "Es ist nur. Ich habe da etwas zu erledigen..."
Ich schlucke.
"Aber versprich mir...hör...hör mich einfach an!" Fleht er.
Ahnend, was er vor hat, nicke ich.
Er atmet einmal ein und aus.
Dann sinkt er vor mir auf die Knie.
Meine Hände liegen in seinen.
Unwillkürlich füllen sich meine Augen auf einmal mit Tränen. Ich muss mich beherrschen, damit ich ihn weiterhin sehen kann.
"Valentina!" Seine Stimme zittert stark. "Willst du..." er macht eine kleine Pause.
Ich kann ihn bereits garnicht mehr sehen durch meine Tränen in den Augen.
"Valentina, willst du meine Frau werden?" Hoffnungsvoll hält er meine Hände fest.
Was tue ich hier? Ich stehe weinend am Strand? Alessandro, der vor mir kniet, will eine Antwort.
Ich nicke wild. "Ja!"
Tränen laufen meine Wangen hinunter. "Ja ich will!"
Sofort steht er auf. Seine Hände an meine Hüften gelegt.
Es dauert kaum eine Sekunde und seine Lippen liegen fest auf meinen.
Überglücklich wirbelt er mich einmal um sich. Ich schlinge meine Arme um seinen Hals.
"Danke!" Murmelt er. "Einfach für alles. Danke dafür, dass ich dich treffen durfte!"
Ich lache gegen seine Lippen gepresst.
Er lässt mich für einen Moment los. "Du machst mich zum glücklichsten Menschen auf der ganzen Welt!"
Erst jetzt sehe ich, dass auch er Tränen in den Augen und auf den Wangen liegen hat.
Lachend wische ich meine weg. "Und das sagst gerade du?"
Er zieht mich wieder an sich. "Ich liebe dich. So sehr!"
"Ich dich auch!" Schmunzele ich.
Eine weitere Träne rinnt aus seinem Auge über die Wange.
Und dann zieht er mich wieder in einen langen Kuss.
Okay:) saß ist nun wirklich das Ende der Geschichte (wie ihr es euch gewünscht habt, mit Heiratsantrag^^)
An dieser Stelle will ich mich herzlich bedanken! An alle die dieses Buch gelesen haben! Ihr seid echt die besten. Ohne euch würde diese Geschichte nicht existieren!!! Danke danke danke!
Außerdem muss ich mich ganz herzlich bei dem Eurovision Song Contest bedanken♡ ohne das Lied von Italien 2015 ("Grande amore", 3. Platz im Finale! Das Video oben) wäre ich garnicht erst auf eine solche Idee gekommen! Da sieht man mal wieder wie viel Musik beeinflussen kann♡
Naja:) ich würde sagen das war's :D
Wie sehen uns spätestens bei einer anderen Geschichte wieder:)
Bis dahin,
Lebt wohl :'( (ich bin eindeutig zu dramatisch xD)
Eure Mallillo :)
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Italian Love
عاطفيةHallo, mein Name ist Valentina. Ich wohne in Deutschland in einer Stadt namens Saarbrücken! Ich hatte weder einen Freund noch den ersten Kuss. Das ist frustrierend, wenn fast jeder in meinem Umfeld genau das schon hatte oder gerade hat. Aber noch...
