Das verlorene Wochenende

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Unter der Woche von 8:25 Uhr bis 15:01 Uhr halten wir uns an einen strikten Zeitplan. Alles in unserem Leben ist unter Kontrolle. Und dann passiert etwas wie der Mord an Jason Blossom und du checkst, sowas wie Kontrolle gibt es nicht. Es gibt nur Chaos. Trotzdem versuchen einige von uns, die Ordnung wieder herzustellen und zu erhalten. In dieser so ungeordneten, chaotischen Welt. Und das sollte sich schon sehr bald bestätigen. Auf eine Art, die keiner von uns vorhergesehen hat. “Veronica, es gibt etwas, über das wir reden müssen.“, begann Betty vorsichtig. Veronica saß mit ihrem Kaffe gegenüber von uns und sah uns unbeeindruckt an. “Schießt los. Nach dem Morgen heute bin ich für so gut wie alles bereit.“, sagte sie und überschlug die Beine.

“Okay, also Archie war doch bei den Blossoms, als der Aufsichtsrat in der Stadt war und da hat er ähm...“ Betty sah zu Archie. “Wieso sagst du's ihr nicht? Du warst doch da.“

“Wieso fühlt sich das wie 'ne Freundesintervention an?“, fragte Veronica verwirrt.

“Ich hab gehört, wie Mr Blossom gesagt hat, dass er dafür verantwortlich ist, dass dein Vater im Gefängnis sitzt.“, fing Archie an zu erzählen.

Veronica sah ihn entgeistert an. “Ist das ein Scherz?“, fragte sie.
Archie schüttelte den Kopf. “Wieso soll Clifford Blossom was damit zu tun haben, dass er im Gefängnis ist?“ Wurde Zeit, dass Veronica die Wahrheit hörte.

~

“Genug von mir. Betty, was wolltest du über Jugheads Geburtstag sagen?“, fragte Veronica, als wir gemeinsam in der Cafeteria saßen.

“Naja, also Mr Jones hat mir erzählt, Jughead hatte noch nie 'ne Geburtstagsparty.“, begann sie zu erzählen. Archie nickte zur Bestätigung. “Lasst uns eine für ihn schmeißen. Also, eine ruhige Überraschungsparty.“

Archie schüttelte sofort den Kopf.
“Nein, nein.“, sagte er.

“Das ist eine fantastische Idee.“, rief Veronica begeistert.

“Nein, Jughead hasst seinen Geburtstag.“, entgegnete Archie.

“Das sagt jeder, aber niemand meint es so.“, warf Kevin ein. Ich legte mein Essen zur Seite und nahm mir eine Serviette, um mir die Hände zu säubern. “Er ist ein einsamer Wolf.“, sagte ich und blickte die anderen an.

“Ok, ignorieren wir das Negative. Betty, du kennst mich. Das wichtigste ist, ich trage ein Partykleid. Gut, mir schwebt da was idyllisches vor. Nur der engste Kreis.“, erzählte Veronica aufregt, woraufhin ich die Augen verdrehte. Sie musste sich immer in den Mittelpunkt drängen.
“Oh mein Gott. Dreht euch bloß nicht um.“, kam es plötzlich von Kevin, was mich verwirrt in die Richtung schauen ließ, in die er selbst blickte. Chuck Clayton betrat die Cafeteria.
“Heiliger Chuck. Ich glaube, sein Kreuz ist noch breiter geworden.“ Entgeistert sah ich unseren schwulen Freund an. “Aber das interessiert mich nicht, denn er ist der Teufel.“, fügte er schnell hinzu.

“Wieso ist Chuck Clayton wieder da?“, fragte Archie sofort.

“Er wurde suspendiert, nicht rausgeschmissen. Auch wenn man ihn hätte für das, was er getan hat vierteilen müssen.“, entgegnete ich. Auf einmal erhob sich Betty und ging in seine Richtung, denn er setzte sich zu Ethel. “Das gibt's doch nicht.“, murmelte ich. Die anderen schauten Betty nach. Sie redete kurz mit Chuck, doch als sie plötzlich lauter wurde, richteten sich alle Augen auf sie. Nach wenigen Sekunden kam sie auch schon wieder zurück und setzte sich neben Veronica. “Was war los? Belästigt er sie?“, fragte diese sofort.

“Nein, nein. Er hat sich bei ihr entschuldigt.“, antworte Betty unsicher.

“Oh, aber sicher doch. Chuck hat nicht einen aufrechten Knochen in seinem Muskelbepackten Körper.“, sagte Veronica hasserfüllt und ich stimmte ihr zu.

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