026 - Bradley Rooster Bradshaw

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‧͙⁺˚*zufallsbegegnung ii⁺‧͙

˚ ༘✶ ⋆。˚ ⁀➷Aus Sekunden werden Minuten und Minuten werden eine halbe Stunde

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˚ ˚ Aus Sekunden werden Minuten und Minuten werden eine halbe Stunde. Das Wasser liegt still vor mir. Es wirkt beinahe schon friedlich, während in mir ein Sturm herrscht. Ich spüre nichts mehr, als hätte man mir die Gefühle abgedreht und ich weiß nicht, ob es besser ist, nichts zu spüren, oder es zu tun.

Phoenix, Bob, Payback und Fanboy sind zurückgekommen.

Maverick und Rooster nicht.

Von drinnen aus der Zentrale kommen immer Geräusche, doch ich blende sie aus. Gerade in dem Moment, als sich mein Leben sich ins gute Verwandelt hat, geht alles den Bach runter.

Tränen lösen sich aus meinen Augenwinkel, als jemand von hinten an mich herantritt.

»Sie sind stark.« Niemals hätte ich gedacht, dass es gerade Hangman ist, der versucht, mich aufzumuntern, derjenige, der es nicht geschafft hat. Er trägt noch seine Fluguniform und hält seinen Helm in der Hand.

Ich lasse meine Tränen einfach laufen, während ich mich zu Hangman umdrehe. »Sie können es nicht geschafft haben«, erwidere ich kalt. Es ist unmöglich. Hangman löst seinen Blick und lässt ihn auch auf das weite Meer gleiten.

»Du erinnerst mich an meine kleine Schwester«, beginnt er zu sprechen. Aus Tränen verschleierten Augen sehe ich ihn an. Er hat eine Schwester?

»Ich bin ein Arschloch«, grinst er plötzlich, doch es ist kein echtes. Es kommt nicht in seinen Augen an. Es zerrt an ihm, dass seine Kollegen nicht zurückgekommen sind. Hangman hat sich am meisten der Piloten weiterentwickelt, als Mav ein Team aus diesem Haufen gemacht hat.

»Gräbst du deine Schwester auch immer an?«, frage ich und wische mit meinem Handrücken über meine nassen Wangen. Hangmans Mundwinkel zucken, dann zieht er sich plötzlich seinen Helm über.

»Wir bei der TopGun lassen keine Leute zurück«, mit wilder Entschlossenheit in seinen hellen Augen sieht er mich an, sodass mir kurz die Luft wegbleibt.

»Was hast du vor?«, rufe ich ihm hinterher, als er zu dem hinteren Bereich des Schiffes stürmt, wo sein Kampfjet steht. Doch ich kriege keine Antwort mehr - nicht von Hangman, aber von seiner Maschine, die plötzlich abhebt.

»Hangman, was tust du nur?«, flüstere ich in das weite Meer hinaus, als seine Flugmaschine immer kleiner im Himmel wird, bis man sie gar nicht mehr sehen kann.

Weitere Minuten vergehen. Niemals hätte ich gedacht, dass ich mir Sorgen um Hangman machen würde. Schließlich hat er seinen Rufnamen nicht ohne Bedeutung dahinter bekommen.

Doch auf dieses Selbstmordkommando hat er sich selbst hineinmanövriert und zeigt, dass er so viel mehr ist als ein arroganter Schnösel, der seine Klappe zu weit aufreißt und seine Leute hängen lässt.


- Der Oneshot ist noch lange nicht zu Ende. Aber lange habe ich überlegt, wie ich es mache, da ich zwar den ersten Teil dieser Challenge zuerst hier hochgeladen haben und erst im Anschluss in meinem neuen TopGun Oneshot Buch, aber dort gehört es wirklich rein.

Also, falls es euch interessiert, wie es weitergeht, schaut doch gerne bei meinem Oneshot Buch I believe I can fly vorbei. Dort gibt es die gesamte Version.

Außerdem hat es dieser Oneshot zu einer eigenen Geschichte geschafft. Also falls ihr die ganz lange Version haben wollt (natürlich mit einigen Änderungen), schaut bei meinem Buch Goodness, Gracious, great balls of fire vorbei!

Danke für euer Verständnis & bis zum nächsten Mal! <3

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