Es war wie ein Zyklus, als wäre es unausweichlich diesen Mauern zu entkommen. Mein Rücken schmerzte, als ich aufwachte, schnell stelle ich fest, dass ich wohl im Keller dieses Hauses sein musste. Mein Atem zitterte, nicht vor Kälte, sondern vor Angst. Es war nicht dunkel hier, ein elektronischer Kerzenständer stand in einer Ecke und erfüllte den Raum in einen angenehmen Licht. Ich sah mich um, fand schnell eine Kamera und auch eine zweite. Sie waren so aufgestellt, dass es keinen Toden Winkel gab. Ich zog meine Beine an mich ran, versuchte mich etwas besser zu wärmen. Auf meinen Armen war eine starke Gänsehaut ausgebreitet.
Ich dachte es war vorbei. Die Erziehung beendet. Doch es schien so, als hätte er nur darauf gewartet, dass der Schock der Strafe richtig abgeklungen war. Tränen rannte mir über die Wangen. Sah er mir zu ? Sah er mich in diesen Moment? Oder war er nicht da? Vielleicht wollte er mir beim verhungern zusehen, sehen wie ich hier unten den verstand verlieren würde. Ich kannte seine Pläne nicht, wusste nicht, ob es wirklich besser wäre sie zu kennen.
"Guten Morgen, Sayo." Ich zuckte erschrocken zusammen, sah auf.
Ich hatte ihn gar nicht kommen gehört, nicht einmal das Öffnen der Tür.
"Guten Morgen, Herr."
Die Kette an meine Halsband war schwer, drückte durch sein Gewicht in meinen Nacken. Er ging an mir vorbei, zu einen Sideboard. Er schloss es auf und holte unterschiedliches heraus um es auf das Board zu legen. Ich versuchte es zu erkennen, doch wagte es nicht mich zu bewegen. Als er alles, was er hatte brauchte, machte er von außen das Licht an. Ich blinzelte einige Male schnell, versuchte mich so gut es ging ans licht zu gewöhnen. Ich konnte mir nicht vorstellen, was er tun wollen würde, auch die Sachen auf den Sideboard sah ich nicht richtig.
"So ängstlich." Schwärmte er leicht. Seine Hand legte sich auf meinen Kopf, strich vorsichtig durch mein leicht verknotetes Haar. "Wir fangen heute ganz langsam an, ja?"
Ich nickte, wusste einfach nicht, was ich machen sollte. Immer mehr Tränen rannten meine Wange hinunter.
"Nicht weinen, meine Kleine. Ich kümmere mich nur um dich." Er entfernte sich von mir. "Damit du endlich weißt, wo du hingehörst."
Überall nur nicht hier hin. Doch es war egal, es interessierte ihn nicht und bis ich mich versah, stand er wieder vor mir. Ich Stand auf sein Stilles Kommando auf, die kette zog mich etwas runter. Ich stellte mich an die Wand, wo weitere Ketten hingen. Meine Hände und meine Füße wurden festgemacht. Meine Fasern waren komplett versteift. War meine Wortwahl so falsch? Ich war doch nur ehrlich. Doch damit würde ich hier wohl nicht weit kommen.
"Hab ich was falsch gemacht, Herr?" Wollt ich wissen, zog dabei meine laufende Nase hoch.
"Oh nicht doch..." Er stand genau vor mir, strich mir eine Tränen von der Wange. "....tatsächlich schätze ich deine Ehrlichkeit sehr. Aber du musst nur noch ein bisschen mehr brechen."
Ich sah ihn an, wobei meine Sicht nicht wirklich klar war. Aber ich sah es. Ich sah die Kälte, das unnahbar, dass mir zeigte, dass er keine Knade haben würde. Wie oft konnte ich fragen, wie sehr ich zu grunde gehen soll? Es kam mir so vor, als wäre es nie genug. Kraftlos ließ ich meinen Kopf hängen, hörte, wie er sich entfernte. Dieser Zyklus war die Hölle. Ein nie endenden Phänomen.
Mama....bitte hol mich hier raus. Ich möchte wieder nach Hause kommen. Ein Schluchzen entkam mir, noch bevor ich wusste, was er überhaupt tun würde, noch bevor er wirklich angefangen hatte. Ich erkannte nicht, was er in der Hand hielt, doch meine Schreie schienen kurz darauf von den Wänden zurückgeworfen zu werden. Ich spürte die warme Flüssigkeit an meinen Bein, spürte den Schmerz. Ich schrie, versuchte mich zu wehren, doch es klappte nicht. Wenn die Schnitte schon so schlimm waren, wir würde es nur werden, wenn er das eigentliche Ziel dieser Foltermethode erreichte?
Vier Schnitte. Im Quatrat, ganz schmal, an meinen Oberschenkel. Ich atmete tief ein und aus, hatte meinen Kopf in den Nacken gelegt. Meine Hände hingen nur in den Ketten, ich war nicht in der Lage mich irgendwo festzuhalten. Er sagte nichts, tat nichts, wartete,
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No escape
AcakNeugier war eine Eigenschaft, die man bei Intelligenten Menschen wieder finden konnte. Ein Zeichen für Intelligenz. Doch meine Neugier hat mich ins Verderben gezogen. Aber war es wirklich Neugier? Ich konnte mich noch an meine zitternden Beine und a...
