Das Wasser brasselte auf mich herunter, meine Haare hingen mir über die Schulter klatschnass herunter. Mein Blick lag auf meinen Körper. ich hatte hier schon shclimmere Zeiten, hatte schon deutlicher meine Rippen gesehen, als jetzt. Es ging bergauf. Tief atmete ich aus, schloss die Augen und genoss das Gefühl der brieselnde Wärme um mich herum. Doch der Moment würde nicht ewig sein. Meine Hand griff nach den Schalter und fast Zeitgleich hörte das Wasser auf, mich vor der Realität zu schützen. Ich stieg, frisch geduscht, rasiert und sauber aus der Dusche. Michael hatte schon gefrühstückt, er war sehr zeitig wach gewesen, weshalb ich es nicht machen musste. Etwas Metime. Schadet auch nicht. Sein komisches Verhalten vom letzter Nacht hatte ich schon vergessen. Ich fing an mich mit einen Handtuch abzutrocknen, fing an meine Haare zu föhnen und betrachtete mich im Spiegel. Über Nacht hatte sich ein kleiner Pickel über meiner linken Augenbraue ausgebreitet, ich hatte augenringe und sehr blasse Haut, meine Sommersprossen waren nicht zu sehen, dafür fehlten die Sonnenstrahlen. Ich hoffte, dass ich irgendwann im Garten Aufgaben bekam, doch jetzt im Winter war das sehr unwahrscheinlich und ich muss mich um Michaels Vertrauen bemühen. So würde er mich bestimmt nicht raus lassen. Wobei...konnte man den Garten denn von Außerhalb wirklich sehen?
Meine Beine führten mich die Treppe hinunter. Michael saß in der Küche an seinen Laptop und tippte darauf herum, neben ihn stand mein Frühstück. Ich stellte mich wie gewohnt hin, doch es passierte nichts. hatte er mich nicht bemerkt? Nein, unmöglich. Michael entging nichts.
"Iss, Sayo." forderte er mich plötzlich auf und nickte mit den Kopf in Richtung des Essens.
"Herr?" Fragte ich verwirrt, doch er schüttelte nur den Kopf und zog den Stuhl neben sich nach hinten.
Verwirrt, aber auch sehr skeptisch ging ich auf ihn zu. War das ein Test? Der Mann wirkte sehr entspannt, nicht so, als würde er gleich aufspringen und mich für irgendein Vergehen bestrafen. Hatte ich etwas falsch gemacht? Hatte er vielleicht die Schnauze voll mich zu füttern? Ich hielt inne, sah auf den Stuhl, den er nach hinten gezogen hatte. Als nichts passierte setzte ich mich neben ihn. Es war ungewohnt, ich war total angespannt. Als Michael merkte, dass ich saß, ließ er von seiner Arbeit ab und sah zu mir. Ich sah aufs Essen, es gab eine kleine Schüssel mti Granatapfelkernen, zwei Toastbrotscheiben mit mitlerweilen kalten Rührei drauf. Mein Blick landete wieder bei meinen Herren, seine grauen Augen waren die ruhe selbst.
"Iss."
"A-"
"Das ist ein Befehl." Es klang aber nicht wie einer. Michael war viel zu entspannt.
Das letzte mal, dass ich selbstständig etwas zu mir nehmen wollte, war etwas her. Ich hatte einen totalen nervenzusammenbrruch, da ich nicht in der lage war alleine zu trinken und jetzt wollte er aus den nichts, dass ich etwas aß? Als wäre das Essen irgedetwas gefährliches, so vorsichtig griff ich dannach. Ich war es Gewohnt unter seiner strengen aufsicht gefüttert zu werden, doch selbst etwas zu essen? Ich spürte, wie mir übel wurde, mein Magen zog sich zusammen, als wollte er mir das Speisen verweigern. Ich hielt inne, das toast kurz vor meinen Mund, doch ich legte es zurück, schüttelte den Kopf. Meine Gedanken rasten, cih versuchte herauszufinden was er vor hatte,w as er erreichen wollte, doch ich kam zu keinen Ergebnis. mcihael wusste wie schwierig es war, dass ich mich wieder ans normale Essen gewöhne. Mit Trauma hatte er mir beigebracht, nur das Essen von seiner Hand anzunehmen.
Ich hatte Hunger, das essen in so einer nähe zu haben machte e snicht besser, doch in mir wiedersprach sich alles. Es dauerte fast eine halbe Stunde, bis ich wieder nach dem Essen griff und dann Augen zu und durch. Ich machte mich auf alles bereit, doch es gab keinen schlag, kein gezerre in den Keller, keine Ruckartigen Bewegungen. ich sah zu Michael rüber, traute mich nicht einmal zu akuen, doch der Mann hatte sich wieder seiner Arbeit zugewand. Langsam fing ich an zu kauen, beobachtete ihn genau. Mir viel sein Verhalten von gestern wieder ein. Was war passiert? Wieso war er jetzt so? Ich versuchte alles mögliche in betracht zu ziehen, fragte mich, ob es schlau war einen weiteren bissen zu nehmen, doch ich tat es schlussendlich. Es passierte wieder nichts, bis ich das gesamte Frühstück gegessen hatte. Es passierte nichts. Ich stand auf, dabei den Blick immer auf ihn gerichtet, nahm das Geschirr und brachte es weg, fing an die Küche aufzuräumen. Wenn der Tag schon so anfing, wie verrückt konnte er dann noch werden? Es klingelte an der Haustür, ließ mich schreckhaft zusammenzucken.
Michael stand auf. Ich war gerade dabei seine Kaffeetasse abzutrocknen, sie war auch das letzte Teil vom Abwasch. Ich folgte Michael bis an den Rand der Küche und schielte in den Flur hinaus. Simon betrat das Haus, seine Haare unordentlich gekonnt gestlyt, der Mantel offen, darunter trug er ein Hemd, eine anzugshose und Schuhe, die zur Hälfte mit Schnee bedeckt waren. Die beiden Männer begrüßten sich, als der Blick von den blondhaarigen Mann auf mir fiel, schluckte ich den überflüssigen Speichel hinunter. Simon bedeutete meist nichts gutes. Er war kein mann, den ich in meiner Nähe haben wollte. Zwar mögen die beiden alten Freunde sein, doch jedesmal, wenn es um ihn ging, brahcte er Stress für meinen Herren mit.
"Guten Morgen, Sir." Begrüßte ich den Mann.
Ein zufriedenes Lächeln lag auf den Lippen des Mannes, ich verschwand nach der kurzen Begrüßung wieder in der Küche und verstaute die Tasse und hing das Abtrocktuch zur Seite. dannachfolgte ich den beiden Herrschaften ins Wohnzimer und fragte den Gast, ob er etwas zu trinken haben wollen würde. Doch dieser verneinte. Mein Blick fiel auf die junge Frau, die ich vorhin gar nicht bemerkt hatte. Sie hatte ein blaues Auge, ihre Haare waren schon ein paar Tage nicht mehr durchgekämmt wurden und ihre Kleidung war alt, nicht warm haltend. Um ihren Hals trug sie ein Halsband, welches Stacheln hatte, die nach innen gingen. Daran hing eine Leine und an der Leine waren zusätzlich die Handschellen befestigt, die ihre Hände vor ihren Körper zusammenhielten. Sie weinte, schien verzweifelt, die Welt nicht mehr zu erstehen. Ihre Augen waren gefüllt mit Panik und genau mit diesen sah sie hilfesuchend zu mir. Doch ihre Haltung sackte ein, als sie mich sah, als sie merkte, dass ich ein Halsband trug, nackt war und ihr viel eher neugierig, aber auch etwas distanziert entgegensah. Eine neue Sklavin? Würde Simon sie vorbeibringen? Bleibt sie hier?
"Sayo, kommm her." Mein Herr wank mich zu sich.
Ich blieb vor ihn stehen, sah auf seine Knie und wartete. Die beiden Herren richteten sich auf, erst jetzt bemerkte ich das Halsband, welches Simon in seiner Hand hielt. In meinen Kopf war reinste verwirrung, vorallem die Hände meines Herren machten es nciht besser. Sie lagen an meinen Hlas und ein knickendes Geräusch ertönte, als das Schloss geknackt wurde. Ich spürte, wie das schwere Leder sich lockerte und schon kurz darauf, das vertraute Gewicht fehlte. Ich sah verwirrt zu Michael hinauf, der nun mein Halsband in der Hand hielt. Doch schon bald nahm Simon meine Aufmerksamkeit in Anspruch. Erschrocken wich ich zurück, als er mir das dunkelbraune Leder um den Hals schnallen wollte.
"Keine scheu, meine Liebe." Ich blieb bei den Worten stehen, sie klangen gefährlich.
verzweifelt suchte ich eine Hilfestellung, versuchte in den Augen von Michael etwas zu lesen, doch diese waren wie immer undurchdringlich.
"Und du bist dir sicher, dass du sie nicht mehr willst?" Simon hatte gerade das Halsband geschlossen.
Mit seinen Worten blieb meine Welt kurz stehen. Was? Was war das gerade? Nicht mehr wollen? Hieß das, dass Michael mich verkauft hatte? An Simon?
"Mach mit ihr, was du willst." Ich glaube ich sah in diesen Moment genauso verständnisslos aus, wie die vor Angst erstarrte Frau.
"Gerne." Ein fast siegreiches Lächeln lag auf Simons Lippen. Verwirrt sah ich in die tief blauen Augen von Michael.
"Herr?" Ich verstand es nicht, sah wieder zu Michael, doch mein Kopf wurde mit einer Backpfeife gleich wieder von ihn weggedreht.
"Sir." Korrigierte Simon mich. "Ab heute bin ich dein Herr.."
Nein....das konnte nicht war sein. Ich...ich habe doch alles getan...Oder? Ich war doch eine gute Sklavin oder nicht? Was hatte ich falsch gemacht, damit mich Michael wegnahm? In meinen Kopf raste es, ich konnte die Realität nicht verstehen. Das musste ein Traum sein.
"Was heißt das für dich?" Mein neuer Herr schien mir vor Augen führen zu wollen, was gerade passiert war.
Mein Hals war trocken, meine Kehle zugeschnürrt.
"Das ich Ihnen gehörte." Antwortete ich.
Das hier....das passierte doch nicht wirklich oder?
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No escape
RandomNeugier war eine Eigenschaft, die man bei Intelligenten Menschen wieder finden konnte. Ein Zeichen für Intelligenz. Doch meine Neugier hat mich ins Verderben gezogen. Aber war es wirklich Neugier? Ich konnte mich noch an meine zitternden Beine und a...
