Ich hatte gehofft, dass sich das Sexuelle der beiden, sich nur im Schlafzimmer abspielen würde. Ich war im Wohnzimmer mit dem Wischen des Bodens beschäftigt, als ich ihr gestöhne aus der Küche hörte. Das ist fast so wie ein schlechter Porno, wo die Darstellerin ständig übertrieben laut stöhnt. Angeblich soll es den Männer ja gefalleen, wenn man viel stöhnte, doch dieses Geräusch ließ eher unbehagen in mir aufblühen. So gut es ging versuchte ich es zu ignorieren, doch es ging nciht wirklich. In diesen Moment wünschte ich mir nichtssehentlicher wie Kopfhöre. Sowas kann man doch auf lange Sicht nicht ertragen. Nach etwa einer halben Stunde war es auch wieder vorbei. Zum Glück. Ich ging ins Gästebad, schüttelte das alte Wasser weg und wagte einen Blick in die Küche. Michael stand oben ohne am Herd und seine Geliebte lag mit den Oberkörper, zum Glück voll angezogen auf den Tisch und schmachtete den vernarbten Rücken des Mannes an. Ich holte mir frisches Wasser aus der Spühle. Ich spürte die Blicke meines Herren auf mir, was ich mir einen Augenrollen erwiederte. Ich wusste, dass ich die Sklavin war, doch es hieß nicht, dass sie das Haus nur für sich hatten. Ein bisschen Rücksicht wäre angebracht. Wobei, bei den Gestöhne, wusste ich genau wo sie waren, die Gefahr ausversehen in einen Raum zu gehen, wo sie gerade dabei waren, somit unwahrscheinlich. Selbst wenn ich es wollte, konnte ich sie ja gar nicht überhören. Irgendwo kam in mir der Wunsch auf, einfach zu verschwinden, solange Nickole da war. Tatsächlich würde die Möglichkeit bestehen. Die Frage war eher, ob mein Herr dem zustimmen würde, wenn ich ihn darum bitten würde und, da ich ausging zu Simon zu kommen, ob ich wirklich bereit war vorübergehend sein Eigentum zu sein.
Ehrlich gesagt wollte ich diese Erfahrung nicht sammeln und schüttelte deshalb den Gedanken schnell ab. Ich fing an die Treppen zu wischen und würde dannach den Flur machen. Mir war es egal, ob sie durch den Flur gehen würden, solange er nass wäre. Immerhin wären deren Socken nass. Mein Magen knurrte, als mir der Geruch des Auflaufs in die Nase stieg. Doch ich wusste nicht, ob ich heute zum Mittag etwas bekommen würde. Die letzten Tage war es so, doch unser doch etwas spezielle Ablauf würde bestimmt einige Zweifel bei Nickole aufwecken. Die Gefahr erwischt zu werden, wenn ich drei statt zwei Malhzeiten bekam war durchaus höher. Ich fragte mich, ob die beiden etwas andere vorhaben würden, außer miteinander Intim zu werden. War Sex so berauschend, dass man dafür vorübergehen wirklich zu jemand anderes ziehen würde? Irgendwie schwer vorstellbar.
Als ich die Küche wieder betrat, war Michael gerade dabei den Tisch abzuräumen. Ich kam ihn damit entgegen, beschloss, nach ihren vorhaben die Küche gründlichst zu reinigen. Keine Ahnung wo die beiden es getrieben haben, aber der Gedanke, dass irgendwo ihre...Flüssigkeiten sein könnten, ekelte mich einfach an. Nickole ging ins Wohnzimmer, schon bald hörte man den Fernseher. Mein Herr kam auf mich zu, legte seine Hände von hinten auf meine Schultern, welche ich aber schnell wieder abschüttelte.
"Ich hoffe, die waren gewaschen."
"Sind sie, keine Sorge." Antwortete er amüsiert.
Ich sah zu ihn auf, sein überlegener Blick lag auf mir. Ich wusste, in welcher Position ich war, doch die beiden herumvögelnden Wesen bereiteten mir nicht umbedingt die beste Laune. Schlimmer konnte es eigentlich nicht werden....wobei konnte es. Sag niemals nie. Ich wand mich den Abwasch zu, wärend Michael ein kleines Stück vom Aufwasch nahm. Er kontrollierte noch ein letztes mal, ob Nickole wirklich im Wohnzimmer, was sich auch bestätigte. Vor Erschöpfung hielt sie ein Schläfchen auf der Couch. Wir nutzten die Gelegenheit für mein Mittagessen.
"Wir werden den Nachmittag außerhalb verbringen. Stell keinen Misst an."
Nicht einmal wenn ich es wollte, könnte ich Misst anstellen. Bevor die beiden das Haus verließen leinte der Mann mich im Badezimmer an und verschloss die Tür von außen. Ich putzte daraufhin Stundenlang das Badezimmer, versuchte wirklich jede Fuge zu erwischen, doch die Zeit ging nicht um. Wahrscheinlich saß ich die meiste Zeit in den nun sehr gründlich gereinigten Badezimmer, anstatt es zu putzen. Es war schon lange dunkel, weshalb ich die Deckenlampe eingeschaltet hatte. Mein Kopf war gelangweilt, leer. Als ich endlich wieder jemanden hörte, richtete ich mich auf, doch ich wurde nicht befreit. Genervt hielt ich mir die Ohren zu, als ihr Gestöhne ein weiteres mal an diesen Tag das Haus belebte. Wie die Tiere. Es war, als würden die beiden einen Nerv bei mir treffen, den ich selbst bisher nicht kannte. Als die Badezimmertür endlich geöffnet wurde, spach mein Blick wohl alles aus, was ich mir in den Moment dachte. Michael zögerte kurz, als er mich sah. Nicht weil er Angst hatte, sondern eher, als würde er auf einen abfälligen Kommentar von mir warten. Er lehnte sich gegen den Türrahmen, sah auf mich hinunter. sein Mundwinkel zuckte leicht, doch dann befreite er mich andlich von den Halsband und der nervigen Leine. Noch bevor der Damenbesuch die Möglichkeit hatte sie zu sehen packte der Mann alles weg.
"Das Badezimmer hast du gut hinbekommen." Sprach der Mann sein Kompliment aus.
"Danke."
Da die beiden draußen zu Abend gegessen hatten, musste ich an diesen Abend niemanden etwas hinterherräumen. Nach der Geräuschkulisse von vorhin war mir der Hunger deutlich vergangen. Die nächsten drei Tage sollte es nicht besser werden. Die einzige Sache, die sich änderte, war der Ort. Statt im Schlafzimmer, verbrachten die beiden die meiste Zeit auf den Dachboden. Ich wollte nicht wissen, was für eine Lustkrotte sich da oben befand. Michael schien bisher auch nicht auf die Idee gekommen sie zu reinigen. Stattdessen machten es die beiden wirklich selbst. War mir auch lieber so.
"Ich würd da nicht so viele Gewürze dran machen. Jetzt weiß ich wenigstens, wieso ich so viel Durst die ganze Zeit habe." Tadelte mich die Frau.
Sie nutzte wirklich jeden guten Moment um an mir zu nörgeln, als wollte sie mich vor Michael schlecht reden. Dieser saß entspannt am Esstisch und tippte irgendetwas auf den Laptop rum. Mein Geduldsfaden war gespannt. Ich hielt die beiden kaum aus. Nicht nur, wiel sie mir schlaflose nächste bereiteten, sondern auch ihr gehabe, als wäre sie alles besser, als ich und als ob sie alles einfach besser wüsste. Manchmal konnte ich sogar meinen Herren erwischen,w ie er die Augen verdrehte.
"Vielleicht liegt es auch daran, dass sie bei ihren Geschlechtsverkehr zu viel sabbern." Konnterte ich.
Ich ließ alles über mich ergehen, bis jetzt. Es war das erste mal, das ich einen wirklichen Konter nutzte und meine genervte Art nicht verstecken konnte. Ich dreh noch durch wegen dieser Frau.
"Wie bitte?"
Ich drehte mich zu der Frau, sah dadurch auch den Mann im hintergrund, der uns nun seine Aufmerksamkeit schenkte, wenn auch nur halb. Zumindest tat er so, als würde er arbeiten. Ein leicht amüsiertes grinsen hatte sich auf seine Lippen gelegt, als würde ich mit dieser Aussage nicht einmal allzu weit von der Wahrheit entfernt war.
"Sex ist irgendwo Sport, die Flüssigkeit die du dabei verlierst braucht dein Körper wieder, es ist nicht verwunderlich, dass du ständig trinken musst, wenn ihr beide es wie wilde, überall treibt."
"Sag mal wie redest du mit mir?!" Keifte sie mich an.
"Das sagt ja wohl die richtige. Ich hab kein Bock mehr auf dich. Du kommst hier her und alles was du tust ist die Schnauze auf machen, als wüstest du alles besser. Du rührst nicht einmal den Finger, stopfst dich nur voll und lässt dich hirnlos vögeln..." Wenn man da überhaupt noch etwas rausvögeln konnte. "...Du vergisst wohl, dass du hier zu Gast bist. Dieses Haus gehört dir nicht, ich bin nicht deine Bedienstete und von meinen Herren hab ich noch nie Vorwürfe bekommen. Denk nicht, dass du etwas besseres bist, nur weil du dich ficken lässt, wann immer es dein zuhälter von dir verlangt!" Schnauzte ich.
Michael sah aus, als müsste er sich das Lachen unterdrücken. Ich hätte erwartet, dass er wütend werden würde, weil ich dieses Verhalten mir als Sklavin nicht erlauben sollte, doch so war es nicht. Die Blondiene stand sah, mit offenen Mund, schien wohl gerade erst einmal verstehen zu müssen, wa sich gesagt habe, bevor sie etwas erwiedern konnte.
"Ich bitte dich, als ob du besser dran bist. Ich sehe es dir doch an, du bist doch nur Eifersüchtig, weil Michael mich lieber unter sich hat, als dich."
Wie bitte?
"Im Gegensatz zu dir bin ich Jungfrau. Ich habe auch nicht vor das zu ändern."
"Komm kleines. Ich weiß, dass du es dir zu unseren gestöhne selbst machst."
Denkt sie wirklich so?
"Mich wundert es eher, dass jemand bei deinen gekreische einen hoch bekommt."
DU LIEST GERADE
No escape
De TodoNeugier war eine Eigenschaft, die man bei Intelligenten Menschen wieder finden konnte. Ein Zeichen für Intelligenz. Doch meine Neugier hat mich ins Verderben gezogen. Aber war es wirklich Neugier? Ich konnte mich noch an meine zitternden Beine und a...
